AST 2014: Deutschland um Platz 724. April 2014

Die deutsche U18-Nationalmannschaft der Jungen spielt beim 27. Albert Schweitzer Turnier in Mannheim und Viernheim am kommenden Samstag um Platz 7 (09.00 Uhr). Das Team von Bundestrainer Alan Ibrahimagic (Foto) unterlag zum Abschluss der Zwischenrunde den Schweden in einer dramatischen Partie nach Verlängerung mit 73:81 (21:20, 15:10, 15:16, 16:21, 6:14). Bester Werfer im DBB-Team war heute Lars Kamp (22 Punkte).

Rund 800 Zuschauer waren in die Mannheimer GBG Halle  gekommen und sahen einen munteren Beginn der weiterhin ohne die verletzten Tim Hasbargen und Jan-Niklas Wimberg angetretenen Deutschen (8:5, zwei Dreier Lars Kamp). Turnier-Topscorer Ludvig Hakanson lenkte das schwedische Spiel wie gewohnt und traf drei frühe Dreier. Völlig unzufrieden mit der viel zu passiven Defense seiner Mannschaft nahm Ibrahimagic bereits nach sieben Minuten seine erste Auszeit (14:18). Anschließend riss sich die DBB-Auswahl zusammen und kam zur 21:20-Führung nach zehn Minuten.

Mahir Agva und Joschka Ferner erhöhten auf 25:20 (11. Min.) ehe Hakanson wieder aus der Distanz traf. Weiterhin leisteten sich die ING-DiBa-Korbjäger zu viele Nachlässigkeiten, offensiv wie defensiv. Kapitän Constantin Ebert hatte aber einige gute Szenen, Deutschland blieb knapp vorne (30:26, 16. Min.). Dann glich Hakanson aus, während die DBB-Youngster nicht locker genug wirkten und zu viele Aktionen erzwangen. Die letzten Szenen der ersten Hälfte gehörten dann wieder den Deutschen, die mit einer 36:30-Führung in die Kabinen gingen.

Voll konzentriert starteten die Deutschen nach dem Seitenwechsel und gingen erstmals zweistellig in Führung (40:30, 22. Min.). Kamp netzte seinen dritten Dreier und Agva war mit einem schönen Hakenwurf erfolgreich: 45:32 für die deutsche Mannschaft (24. Min.). Drei Minuten später hatten die Schweden drei haarsträubende Ballverluste zum 49:40-Anschluss genutzt, Ibrahimagic musste wieder per Auszeit eingreifen. Nach drei Vierteln musste man dennoch wieder mit den Skandinaviern rechnen, die von ihrem Gegner stark gemacht worden waren (51:46).

Der Faden im deutschen Spiel war komplett gerissen, die Verunsicherung zog sich durchs gesamte Team (51:49, 31. Min.) und war bis auf die Tribüne zu spüren. Schweden übernahm – natürlich durch einen Hakanson-Dreier – die Führung (53:55, 34. Min.) und stürzte die DBB-Youngster in immer größere Probleme. Da kam der vierte Dreier von Kamp genau richtig. Ebenso wie die Punkte von Ebert, die für die 58:55-Führung sorgten (36. Min.). Und wieder war Hakanson mit einem Dreier an der Reihe, ehe er sein Team mit drei erfolgreichen Freiwürfen nach vorne brachte (62:63, 37. Min.) und einen weiteren Distanztreffer mit Gegenspieler “im Gesicht” nachlegte (62:66).

Alles schien in den Schlussminuten gegen die deutsche Mannschaft zu laufen, bis Kamp mit einem umjubelten Dreier ausglich (67:67, ´24). Schweden hatte den letzten Angriff, den Hakanson aber verdribbelte und die Partie damit in die Verlängerung schickte. In der vergaben die Deutschen zunächst drei von vier Freiwürfen und musste einen Dreier schlucken (68:70, 42. Min.). Nach einem weiteren Distanztreffer des Gegners zum 68:73 zwei Minuten vor dem Ende war das Schicksal der DBB-Jungen besiegelt, die in der Verlägerung bis zum 68:78 keinen Feldkorb erzielen konnten.

“Es ist uns nicht gelungen, den Spannungsabfall nach dem Serbien-Spiel, der durchaus menschlich ist, bis zum Spielbeginn abzuwenden. Wir haben dann alles versucht und waren Mitte des dritten Viertels auf einem guten Weg. Was dann passiert ist, kann man nicht erklären. Wir haben Hakanson zu oft an den Ball gelassen und sogar weg vomn ihm geholfen. Aber, solche Spiele wie heute sind für uns im Hinblick auf die B-EM wichtiger als die Spiele gegen die Türken oder Serben. Das Spiel am Samstag gegen Spanien ist natürlich trotzdem noch einmal etwas ganz besonderes für uns”, meinte Ibrahimagic nach dem Spiel.

Für Deutschland spielten:
Constantin Ebert (TG 48 Würzburg / s.Oliver Baskets Akademie, 7), Jakob Merz (Schoder Junior-Giraffen Langen/FRAPORT SKYLINERS, 2), Sebastian Schmitt (FC Bayern München, 4), Joschka Ferner (ratiopharm akademie Ulm/Weißenhorn Youngstars, 4), Tim van der Velde (Rheinstars Köln), Lars Kamp (finke baskets Paderborn, 22), Luis Figge (finke baskets Paderborn, 3), Mahir Agva (erdgas Ehingen/CYBEX Urspring, 17),  Niklas Kiel (BBG Herford/finke baskets Paderborn, 8),  Marcel Keßen (Iserlohn Kangaroos/Phoenix Hagen Juniors, 6).

 

German Boys play for 7th  place

The German Under 18-team will play for the 7th place at the Albert Schweitzer Tournament in Mannheim and Viernheim. The team of coach Alan Ibrahimagic (Foto) lost against Sweden in the final game of the intermediate stage 73:81 (21:20, 15:10, 15:16, 16:21, 6:14). Lars Kamp was the best scorer for the German team (22 points).

About 800 spectators saw a lively start from both teams. The German team, which still had to play without Jan-Niklas Wimberg and Tim Hasbargen, could not stop the best Swedish player, Ludvig Hakanson, from scoring two three-point shots. Ibrahimagic was unsatisfied with the defense of his team and took the first timeout in the eighth minute. At the first break Germany lead 21:20.

Mahir Agva and Joschka Ferner increased the lead for the DBB-team to 25:20, but Hakanson again converted a three-point shot. The game now was dominated by many mistakes, Hakanson scored the equalizer. At the end of the first half the German team took the control again and went with a 36:30-lead into the halftime-break.

The German boys were very concentrated at the beginning of the second half and increased the lead to 13 points (45:32, 24th minute).  But a few unnecessary turnovers gave the Swedish team the chance to close the gap to 40:49. Ibrahimagic took another timeout. After the third quarter the game was absolutely open (51:46).

The German team totally lost the plot. Sweden took the lead after another three-point-shot of Hakanson (53:55, 34th minute). Ebert and Kamp scored – 58:55. And it was again Hakanson, who was on fire now, who brought Sweden infront (62:63). It all seemed as if the German team had lost the game but a fabulous three-point shot of Lars Kamp equalized the game (67:67). Sweden had the last try with 24 seconds left, but Hakanson could not score the decisive points.

Germany missed three of four free throws and had to take a three-point-shot (68:70, 42nd min.). Another distance shot brought the Swedish team a comfortable lead, which was decisive at the end.

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