U18 weiblich spielt EM bei 38 Grad im Schatten2. August 2005

Bundestrainer Reiner Chromik schließt Titelgewinn nicht aus

Bei 38 Grad im Schatten Basketball spielen zu müssen, sind keine günstigen Bedingungen für eine Europameisterschaft. Da die weibliche U18-EM aber nun einmal vom 5. – 14. August in Ungarn stattfindet, werden die Teams mit den schlechten Witterungsbedingungen zurecht kommen müssen. Die deutsche Nationalmannschaft ist bereits am 30. Juli nach Budapest gereist, daher hat sie, wie Bundestrainer Reiner Chromik glaubt, gegenüber den anderen Teams einen kleinen Vorteil: „Wir haben uns bereits akklimatisiert. Das hilft ungemein.“ Neben mehreren Trainingseinheiten wird ein Freundschaftsspiel gegen die Ungarinnen zur EM-Generalprobe für die DBB-Auswahl.

Dann wird es ernst! Mit Polen, Serbien und Montenegro sowie Frankreich hat die weibliche U18 ein schweres Vorrundenlos gezogen. Die erste Partie gegen Polen gleicht direkt einer Standortbestimmung des deutschen Nachwuchses. Auch wenn Reiner Chromik von einem schweren Spiel ausgeht, zählt für ihn nur der Sieg: „Wenn wir es letztendlich unter die ersten acht Teams schaffen wollen, müssen wir gegen Polen gewinnen.“

Die Franzosen schätzt der Bundestrainer noch stärker ein. Zwar schlug im Rahmen eines Vorbereitungsturniers im französischen Rezé ein deutlicher Sieg gegen die Französinnen zu Buche, jedoch hatte es die deutsche Mannschaft dort nur mit einem „Rumpfkader“ zu tun. Die vier besten französischen Spielerinnen laufen erst bei der Europameisterschaft auf.  Über Serbien und Montenegro liegen dem deutschen Trainerstab noch keine Informationen vor. Allerdings haben Chromik und Co. bei der EM die Gelegenheit, die Gegnerinnen bei ihren ersten beiden Vorrundenspielen genauer unter die Lupe zu nehmen.

Die Spektrum bezüglich einer Zielsetzung ist beim Bundestrainer weit gefächert. Das Kontingent reicht von „Klassenerhalt“(Minimalziel) bis zum „Gewinn der Europameisterschaft“(Maximalziel). „Die Mannschaft ist topfit. Man weiß nie, was kommt“, so der Bundestrainer.

EM-Kader:
Romy Bär (Chemnitzer Basketgirls), Julia Busalt (KuSG Leimen), Nicole Dietz (SV Halle), Tina Eggert (Foto,SV Halle/TuS Jena), Katharina Ryska (TSV Nördlingen), Anna Görg (BG Dorsten), Lina Schiffer (BBZ Leverkusen), Katharina Schnitzler (ASC Theresianum Mainz), Claudia Scholz (SV Halle/USC Magdeburg), Margret Skuballa (BG Dorsten), Birte Thimm (BBZ Leverkusen/SVU Opladen), Mirijam Unger (TSV Nördlingen).

 

 

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