U18-Mädchen unterliegen der Ukraine klar30. Juni 2007

Jetzt gegen Italien um das Erreichen der Zwischenrunde
Die deutsche U18-Nationalmannschaft der Mädchen hat ihr zweites Spiel bei der Europameisterschaft in Novi Sad/Serbien verloren. Das Team von Bundestrainer Reiner Chromik unterlag der Ukraine mit 60:86 (21:19, 17:26, 14:20, 8:21). Im anderen Spiel der Vorrundengruppe D gewann Italien gegen die Türkei nach Verlängerung mit 64:59. Damit geht es für die DBB-Auswahl im morgigen letzten Vorrundenspiel gegen Italien um das Erreichen der Zwischenrunde oder gegen das Absinken in die neu eingeführte Abstiegsrunde mit den drei anderen Gruppenletzten der Vorrunde. Ein deutscher Sieg mit mindestens acht Punkten Differenz ist nötig, wenn die Ukraine gegen die Türkei gewinnt. Anderenfalls reicht dem Chromik-Team ein Sieg mit einem Punkt Differenz.

Nach der Auftaktniederlage gegen die Türkei hatte DBB-Delegationsleiter Hartmut Großmann deftig von “…die Hosen voll…” gesprochen.  Dazu wollten die DBB-Mädchen nicht noch einmal Anlass geben. Anfangs entwickelte sich ein “Privatduell” zwischen Ukraines Centerin Alisa Yevtuschenko und Stina Barnert, die bis zum 7:7 (4. Min.) mit Ausnahme eines Freiwurfpunktes von Francis Pieczynski alle Punkte ihrer Teams erzielten. Die deutsche Mannschaft war spürbar darum bemüht, die Zahl der Ballverluste nicht wieder so ausufern zu lassen. Das gelang zunächst auch recht gut. Den 9:15-Rückstand konterten die in dieser Phase sehr starke Barnert, Leonie Prudent, Svenja Greunke und Vanessa Höhne postwendend zur 18:15-Führung nach acht Minuten. Nach dem 1. Viertel führte das DBB-Team mit 21:19, Barnert hatte bereits elf Punkte erzielt.

Einzig die magere Wurfquote von 30 Prozent trieben Bundestrainer Reiner Chromik zu diesem Zeitpunkt größere Sorgenfalten auf die Stirn, sonst stimmte Leistung und Einstellung gegen den EM-Geheimfavoriten. Doch kurz später war eine deutsche Auszeit fällig, als die Ukraine um die starke Olesya Malashenko auf 26:34 enteilt war (15. Min.). Doch der Gegner blieb jetzt am Drücker, und die deutschen Korbjägerinnen fanden minutenlang kein Mittel gegen die auch körperlich überlegenen Ukrainerinnen (29:41, 17. Min.). Ein Dreier von Barnert zum 38:45 zehn Sekunden vor dem Seitenwechsel machte dann wieder Hoffnung. 

Pieczynski und Greunke führten die deutsche Mannschaft sogar auf 44:45 heran (23. Min.), die Ukraine kam langsam aber sicher in “foul trouble”. Pieczynski besorgte den Ausgleich 47:47 (25.Min.), doch die Ukraine konterte mit zwei schnellen Dreiern zum 47:53 nur eine Minute später. Der Faden im deutschen Spiel war erneut gerissen (50:59, 28. Min.), die Wurfquote fiel in der Folge auf unter 30 Prozent (13/48 zu diesem Zeitpunkt). Nach drei Vierteln gab es nur noch wenig Aussichten auf einen überraschenden Erfolg (52:65).

Beim 56:77 (35. Min.) war die Partie endgültig entschieden, vor allem Olesya Malashenko (33 Punkte, 12 Rebounds) überhaupt nicht zu stoppen. Reiner Chromik gab jetzt auch den Spielerinnen aus der “2. Reihe” Spielpraxis. Insgesamt verbuchte Deutschland unterduchschnittliche Wurfquoten (2er: 13/49 = 27 Prozent; 3er: 2/13 = 15 Prozent, 1er: 28/37 = 76 Prozent), verlor die Reboundbilanz mit 42:55 und verzeichnete am Ende 20 Ballverluste.

Für Deutschland waren dabei:
Stina Barnert (TV Saarlouis, 20), Nelli Dietrich (TV Langen, 6), Hannah Eitel (BSG Ludwigsburg), Svenja Greunke (TV Langen, 14), Vanessa Höhne (BG Zehlendorf/TuS Lichterfelde, 2), Julia Kleen (Osnabrücker SC), Francis Pieczynski (TV Langen, 4), Nadja Prötzig (Foto, SV Halle, 3), Leonie Prudent (BBZ Leverkusen/SVU Opladen, 8), Anna-Lisa Rexroth (TV Hofheim, 2), Nele Schmidt (SC Alstertal-Langenhorn/SC Rist Wedel), Sophie Witte (SC Alstertal-Langenhorn/SC Rist Wedel, 1).

Weitere EM-Spieltermine:
Sonntag, 1. Juli 2007, 21.15 Uhr: Deutschland – Italien

Scouting unter www.fibaeurope.com (Spalte rechts mit allen Jugend-Europameisterschaften) 

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