U18-Mädchen unterliegen Bulgarien5. Juli 2007

EM-Klassenerhalt muss warten

Deutschland – Bulgarien 50:62 (11:22, 12:15, 8:17, 19:8) 

Die deutsche U18-Nationalmannschaft der Mädchen muss bei der Europameisterschaft in Novi Sad/Serbien weiter um den Klassenerhalt zittern. Im 2. Spiel der Abstiegsrunde musste sich das Team von Bundestrainer Reiner Chromik gegen Bulgarien mit 50:62 geschlagen geben.

Beide Mannschaften starteten konzentriert und ohne viele Ballverluste. Vor allem das deutsche Team hatte in den letzten Spielen erhebliche Probleme mit zu vielen Turnovers und schien daran gearbeitet zu haben. Beide Teams holten sich viele Rebounds. Allein die Trefferquote machte den Unterschied zugunsten der Bulgarinnen aus, die anfangs alle drei Versuche jenseits der 3-Punkte-Linie trafen. Die Deutschen waren zu unkonzentriert vor dem gegnerischen Korb und mussten mit einem 11:22-Rückstand in die erste Viertelpause gehen.

In der Folgezeit agierten beide Teams weiter stark am Brett. Zwar machten Nelli Dietrich und Stina Barnert ein paar Punkte für die deutsche Auswahl, aber insgesamt war die Trefferquote von 24,8 Prozent zu schwach. Auf der anderen Seite waren Daniela Petreva (11) und Ines Subashka (8) die Schlüsselspielerinnen der ersten Halbzeit. Zudem holte sich Subashka mit sechs Rebounds die meisten in Halbzeit eins. Trotz ausgeglichener Rebounds, aber ohne Konsequenz in der Offensive ging es mit einem verdienten 23:37 in die Halbzeit.

Im dritten Viertel jedoch das selbe Bild: Einem deutschen Team mit zu vielen Ballverlusten und wenig Punkten stand eine bulgarische Mannschaft gegenüber, die weiter das Ergebnis hochschraubte und mit der 54:31-Führung für die Vorentscheidung sorgte.

Das deutsche Team gab sich jedoch nicht auf und steigerte sich im letzten Viertel noch einmal. Die Topscorerin der Bulgarinnen Stanislava Stankova (15) schied mit ihrem fünften Foul aus, und Svenja Greunke und Anna-Lisa Rexroth konnten noch einige Punkte für das deutsche Team einfahren. Das letzte Viertel ging mit 19:8 an die deutsche Auswahl, die somit das Ergebnis auf 50:62 verkürzen konnte. Topscorer der deutschen Juniorinnen waren Nelli Dietrich (13) und Anna-Lisa Rexroth (11), bei den Rebounds überzeugten Svenja Greunke (9 Rebounds) und Stina Barnert (8), die aber nicht ihre gewohnt guten Trefferquoten aufweisen konnten.

Im anderen Spiel der Abstiegsrunde besiegte Weißrussland die Ungarinnen mit 86:71, sodass es am Samstag, 7. Juli 2007, um 16.45 Uhr zum absoluten Endspiel um den Klassenerhalt zwischen Deutschland und Weißrussland kommt. Bulgarien hingegen hat sich den Klassenerhalt schon gesichert, und Ungarns Abstieg wurde durch die Niederlage bereits besiegelt.

Für Deutschland waren dabei:
Stina Barnert (TV Saarlouis, 6), Nelli Dietrich (TV Langen, 13), Hannah Eitel (BSG Ludwigsburg), Svenja Greunke (TV Langen, 9), Vanessa Höhne (BG Zehlendorf/TuS Lichterfelde, 2), Julia Kleen (Osnabrücker SC), Francis Pieczynski (TV Langen, 4), Nadja Prötzig (SV Halle, 1), Leonie Prudent (BBZ Leverkusen/SVU Opladen, 4), Anna-Lisa Rexroth (Foto, TV Hofheim, 11), Nele Schmidt (SC Alstertal-Langenhorn/SC Rist Wedel), Sophie Witte (SC Alstertal-Langenhorn/SC Rist Wedel).

Nächstes Spiel:
Samstag, 7. Juli 2007, 16.45 h: Deutschland – Weißrussland

Scouting unter www.fibaeurope.com (Spalte rechts mit allen Jugend-Europameisterschaften) 

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