U18-Mädchen unterliegen im Auftaktspiel beim Girls4Nations6. Januar 2011

64:72-Niederlage über Rumänien – DBB-Team für tolle Aufholjagd nicht belohnt

Über 400 Zuschauer kamen am Donnerstag zum Auftakt des dritten Girls-4-Nations Turnier in die Stadionhalle nach Marbach. Deutschland traf im ersten Spiel auf Rumänien und musste sich nach großem Kampf mit 64:72 (34:47) geschlagen geben, ehe die Niederlande am Abend das Team aus Polen in einer dramatischen Partie mit 65:62 (30:28) besiegen konnte. Am Freitag folgt der zweite Spieltag in Tamm.

Marbachs Bürgermeister Pötzsch eröffnete am Donnerstag das in drei Städten der Region stattfindende Turnier Girls-4-Nations in Marbach, wo es gleichzeitig den Startschuss für Veranstaltungsreigen zum 150-jährigen Jubiläum des TV Marbach gab. Als erstes stand das Duell der jungen deutschen Mannschaft gegen die bei der Europameisterschaft im Sommer erfolgreichen Rumäninnen auf dem Programm. Die Mannschaft von Bundestrainerin Alexandra Maerz hatte vor über 400 Zuschauern in der Stadionhalle jedoch einige Anlaufschwierigkeiten und lag nach vier Spielminuten mit bereits mit 4:12 zurück. Die Rumäninnen waren zu Beginn wacher und schneller auf den Beinen, während bei den Gastgeberinnen doch eine gewisse Nervosität zu spüren war. Ballverluste machten es dem DBB-Team schwer, einen Rhythmus zu finden. Nach vier Punkten durch Teresa Kucera gewannen die Maerz-Schützlinge allerdings langsam an Sicherheit und gestalteten die Partie fortan ausgeglichen. Zur Viertelpause lagen die ING-DiBa-Korbjägerinnen nur noch knapp mit 16:22 zurück.

In den zweiten zehn Minuten konnte dieser Positivtrend zunächst jedoch nicht fortgesetzt werden. Unnötige Fehler führten immer wieder zu einfachen Punkten der Gäste und so konnte sich Rumänien durch einen 13-0 Lauf zwischenzeitlich auf 35:16 absetzen. Kristin Annawald beendete nach fünf Minuten die Durstrecke der Deutschen, ehe Dreier von Katharina Müller und Aline Stiller das DBB-Team wieder ins Spiel brachten. Mit der kräftigen Unterstützung des Marbacher Publikums verkürzte Deutschland bis zur Halbzeitpause auf 43:34.

Trotz 20 Ballverlusten im ersten Durchgang war die Mannschaft von Alexandra Maerz zu Beginn des dritten Viertels noch in Schlagdistanz, zum wiederholten Male erwischten die Rumäninnen jedoch den besseren Start und zogen, angeführt von der überragenden Sonia Ursu, bis auf 62:42 davon. Doch so einfach wollten sich die Deutschen vor heimischer Kulisse nicht geschlagen geben. Pia Dietrich riss ihre Teamkolleginnen noch einmal mit und so beendete der Gastgeber den dritten Abschnitt mit einem 8-0 Run zum 50:62-Zwischenstand vor den letzten zehn Minuten. Hier mobilisierte Deutschland noch einmal alle Kräfte, bauten die Serie auf 17-0 und kämpften sich damit bis auf 3 Punkte heran (62:59). Während die Rumäninnen mit Foulproblemen zu kämpfen hatten, war die März-Truppe plötzlich wieder im Spiel. Die Gäste behielten jedoch die Nerven, trafen in der Schlussphase zehn ihrer vierzehn Versuche von der Freiwurflinie und hielten damit die ausgepowerten Deutschen letztlich mit 72:64 auf Abstand zu halten.

Das DBB-Team startete am Donnerstag also mit einer Niederlage in das Girls-4-Nations Turnier, gegen die Rumäninnen wäre allerdings durchaus mehr drin gewesen. 32 Ballverluste sowie niedrige Trefferquoten aus dem Feld und von der Freiwurflinie ließen die U18-Mädchen die gesamte Spielzeit über einem Rückstand hinterherlaufen. Die furiose Aufholjagd kostetet viel Kraft und man konnte das Ruder am Ende nicht mehr herumreißen. Am Freitag trifft die Mannschaft von Bundestrainerin Alexandra Maerz nun in Tamm auf das Team aus den Niederlanden (Spielbeginn 19.00 Uhr).

Für Deutschland spielten:
Kristin Annawald (Rhein-Main Baskets, 3), Lena Bradaric (TuS Bad Aibling, 2), Keisha Carthäuser (TSV Grünberg, 4), Pia Dietrich (Rhein-Main Baskets, 9), Sophie Eder (TSV Nördlingen/BG Donau-Ries, 5), Marie Gülich (Rhöndorfer TV, 5), Laura Hebecker (SV Halle, 7), Teresa Kucera (BG Donau Ries/TSV Nördlingen, 6), Mary Ann Mihalyi (Basketball4Girls Chemnitz), Katharina Müller (TV Saarlouis, 12), Aline Stiller (TSV Grünberg, 11) und Caroline von der Velde (SG Köln 99ers, dnp). 

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