U18-Mädchen steigern sich nach der Pause12. Juli 2013

Zur Halbzeit des dritten Test-Länderspiels der deutschen U18-Mädchen-Nationalmannschaft gegen die Tschechische Republik musste man das Allerschlimmste befürchten. Im tschechischen Decin hatten die Spielerinnen von Bundestrainer Stefan Mienack in den ersten beiden Vierteln ganze sechs Punkte zustande gebracht, ein Debakel drohte. Doch die Reaktion der ING-DiBa-Korbjägerinnen war aller Ehren wert: sie gewannen die zweite Hälfte klar und schafften gegen den europäischen A-Ligisten sogar noch das beste Ergebnis aller drei Testspiele: 39:58 (5:19, 1:14, 22:13, 11:12). Nele Aha und Anneke Schlüter (je 6) erzielten die meisten Punkte für Deutschland.

Ohne jede Spannung und ohne jede physische Härte gingen die DBB-Spielerinnen in die Partie. Nach der guten Offensivleistung vom Vortag war man “körperlich einfach nicht bereit”, wie es Mienack später ausdrückte. Die Tschechinnen verteidigten viel intensiver und physischer und die deutschen Mädchen ließen sich davon so beeindrucken, dass sie kaum Antworten parat hatten. Viele schlechte Entscheidungen wurden getroffen, sodass der Halbzeitstand von 6:33 kaum verwundern durfte.

In der Halbzeit machte sich das gesamte Team dann klar, dass ohne die Annahme der physischen Härte an diesem Tag gar nichts gehen würde. Dementsprechend neu motiviert ging die DBB-Auswahl in den dritten Spielabschnitt und kämpfte sich mit vollem Einsatz zurück in die Partie. Natürlich reichte es nicht mehr für echte Siegchancen, aber bis auf 16 Punkte kam das Mienack-Team noch heran. Die zweite Halbzeit war dann auch das Beste, was die U18-Mädchen in dieser Vorbereitung gezeigt hatten. “Das gibt uns natürlich ein gutes Gefühl zum Abschluss dieser Testspielserie”, so Mienack.

“Nach diesen drei Spielen wissen wir, dass wir untergehen, wenn wir nicht physisch genug agieren. Es war eine großartige Maßnahme, wir haben gegen einen starken Gegner sehr viel dazu gelernt und sind in unserer Entwicklung vorangekommen. Außerdem darf man nicht vergessen, dass mit Alina Hartmann und Noemie Rouault zwei Spielerinnen aus unserer ersten Fünf gar nicht erst hier waren und dass Chantal Neuwald erkrankt nicht mitwirken konnte”, bilanzierte der Bundestrainer abschließend.

Für Deutschland spielten:
Nele Aha (ASC 46 Göttingen, 6), Birte Bencker (TSV Hagen 1860, 3), Ama Degbeon (TSV Grünberg, 4), Julia Heck (USC Freiburg, 4), Cynthia Homburger (MTV München, 2), Lisa Janko (TV Langen, 2), Paulina Körner (SG Köln 99ers / Rhein Girls Baskets, 4), Chantal Neuwald (TSV Hagen 1860, krank), Anneke Schlüter (USC Freiburg, 6), Sarah Stock (ohne Verein, 4), Maj Vom Hofe (BG 74 Göttingen), Alexandra Wilke (Foto, ChemCats Chemnitz, 4).

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