U18-Mädchen auch gegen Serbien und Montenegro unterlegen7. August 2005

Jetzt ab Dienstag um die EM-Plätze 9-16
Die deutsche U18-Nationalmannschaft weiblich hatte bei der Europameisterschaft in Budapest auch gegen den zweiten Titelfavoriten hintereinander keine Siegchance. Doch das Team von Bundestrainer Reiner Chromik kämpfte bei der 56:74 (14:18, 18:25, 14:14, 10:17)-Niederlage gegen Serbien und Montenegro verbissen bis zum Ende und hat sich überhaupt nichts vorzuwerfen. Beobachter meinen, dass die Vorrundengegner der deutschen Mannschaft, Frankreich und Serbien und Montenegro, auch am kommenden Sonntag im Finale stehen werden. So gesehen eine unglückliche Auslosung, die der DBB-Auswahl die beiden „mit Abstand stärksten Mannschaften“ (O-Ton Chromik) bereits in der Vorrunde bescherte. Für das DBB-Team geht es nun ab Dienstag weiter in der Runde um die Plätze 9-16.

Wie schon gegen Frankreich starteten die deutschen Mädchen auch gegen Serbien und Montenegro hervorragend und führten bis kurz vor dem Ende des 1. Viertels (14:12, 8. Min., Margret Skuballa). Anschließend setzte sich nach und nach die individuelle Klasse der Serbinnen durch, die im „eins gegen eins“ auf jeder Posittion Vorteile hatten und diese konsequent nutzten, ohne sich groß auf Systeme zu verlassen.

Dennoch gab es bis zur 30. Minute Hoffnung auf deutscher Seite, als Romy Bär ihre Mannschaft auf 46:53 heran brachte. Doch im Schlussviertel dominierte dann wieder der Gegner und ließ kein deutsches Aufbäumen mehr zu. „Jetzt sind wir natürlich traurig. Es war heute ein Stück weit eine Sensation drin, aber letztlich waren die Serbinnen reifer und abgeklärter. Wir haben bis zum Schluss alles versucht, aber nun überwiegt die Enttäuschung. Wir müssen den freien Tag jetzt nutzen, um uns auf die kommende Spiele zu konzentrieren und die Vorrunde abzuhaken. Es hilft uns ja nichts, dass wir wahrscheinlich besser sind als einige Teams, die sich für die besten acht qualifiziert haben“, meinte Reiner Chromik nach der Partie.

Die Bilanz bei den Ballverlusten (23:22) und bei den Rebounds (40:41) war gegen Serbien und Montenegro nahezu ausgeglichen. Aber die deutschen Wurfquoten reichten nicht aus (2er 18/46 = 39 Prozent; 3er 1/9 = 11 Prozent; 1er 17/28 = 61 Prozent), um das Spiel zu gewinnen.

Deutschland:
Romy Bär (Chemnitzer Basketgirls, 9), Julia Busalt (KuSG Leimen), Nicole Dietz (SV Halle), Tina Eggert (SV Halle/TuS Jena, 7), Katharina Ryska (TSV Nördlingen), Anna Görg (BG Dorsten, 12), Lina Schiffer (BBZ Leverkusen), Katharina Schnitzler (ASC Theresianum Mainz), Claudia Scholz (SV Halle/USC Magdeburg, 11, Margret Skuballa (Foto, BG Dorsten, 15), Birte Thimm (BBZ Leverkusen/SVU Opladen, 2), Mirijam Unger (TSV Nördlingen).

Aktuelle Ergebnisse und Statistiken unter www.fibaeurope.com 

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