U18-Mädchen bezwingen Dänemark16. August 2013

Sieg für die deutschen U18-Mächen bei der B-Europameisterschaft in Miskolc/Ungarn. Nach dem ernüchternden Auftakt gegen Bosnien-Herzegowina  schaffte das Team von Bundestrainer Stefan Mienack am zweiten Spieltag einen 64:50(13:13, 18:7, 17:12, 16:18)-Erfolg gegen Dänemark. Dabei war Anneke Schlüter (Foto) am erfolgreichsten für Deutschland bei der Punktejagd (18).

Wie schon am Vortag ging der Start für die DBB-Auswahl gründlich daneben. 2:8 sah man sich nach einem Treffer aus acht Versuchen im Hintertreffen (4. Min.). Zwei Dreier von Anneke Schlüter und Nele Aha führten dann zum 8:11 zwei Minuten später. Doch noch immer war die Unsicherheit vor allem im Angriff deutlich spürbar. Über verbesserte Defense, die dem Gegner kaum noch etwas  gestattete, kam Deutschland bis zum Viertelende zum 13:13-Ausgleich.

Der zweite Dreier von Schlüter führte dann scheinbar in die richtige Richtung, aber zunächst blieb die Partie ausgeglichen (18:18, 13. Min.). Weiter haderten die deutschen Mädchen mit einer extrem schwachen Wurfquote um die 25 Prozent. Da war es kaum verwunderlich, dass man sich nicht absetzen konnte. Auch Dänemark, das im ersten Spiel etwas überraschend gegen Österreich verloren hatte, agierte alles andere als überragend. Noemie Rouault traf nach 26 Minuten zur 25:20-Führung, langsam bekam das DBB-Team die Partie in den Griff. Rouault besorgte auch das 29:20 zwei Minuten vor der Pause, das Spiel war gekippt. Nach und nach setzten sich jetzt die körperlichen Vorteile der ING-DiBa-Korbjägerinnen durch (31:20 zum Seitenwechsel).

Ungefährdeter Erfolg nach dem Seitenwechsel

Als Maj Vom Hofe nach 23 Minuten einen 17:0-Lauf der Deutschen zum 37:20 vollendete, war die Begegnung früh entschieden. Dänemark hatte nichts mehr zuzusetzen, die deutschen Mädchen taten nicht mehr als unbedingt nötig vor dem wichtigen Spiel gegen Belgien am morgigen Samstag. Schlüter ließ einen weiteren Dreier zum 41:23 folgen, dem Chantal Neuwald das 44:25 anschloss (27. Min.). Deutschland kontrollierte das Spiel zu jeder Zeit, auch wenn sich im Schlussabschnitt immer mal wieder Unkonzentriertheiten einschlichen. Am ungefährdeten Erfolg änderte das aber nichts.

Bundestrainer Stefan Mienack meinte anschließend: “Wir haben uns jetzt ins Turnier gekämpft. 40 Minuten konnten wir das Tempo kontrollieren und unsere Ballverluste einigermaßen im Griff behalten. Bei diesem Turnier kann noch viel durcheinander gewirbelt werden, aber Morgen müssen wir über uns hinaus wachsen, wenn wir gegen den Turnierfavoriten aus Belgien eine Chance bekommen wollen, Dafür werden wir alles tun!”

Für Deutschland spielten:
Alexandra Wilke (ChemCats Chemnitz, ), Nele Aha (ASC 46 Göttingen, 8), Anneke Schlüter (USC Freiburg, 18), Chantal Neuwald (TSV Hagen 1860, 4), Cynthia Homburger (MTV München), Paulina Körner (SG Köln 99ers / Rhein Girls Baskets), Maj Vom Hofe (BG 74 Göttingen, 2), Julia Heck (USC Freiburg), Noemie Rouault (BG Zehlendorf / ASV Moabit, 16),  Lisa Janko (TV Langen, Rhein-Main-Baskets, 10), Alina Hartmann (DJK Brose Bamberg, 2), Ama Degbeon (TSV Grünberg, 4).

Die weiteren Termine der EM-Vorrunde:
Samstag, 17. August 2013, 16.00 Uhr: Deutschland – Belgien
Sonntag, 18. August 2013, 20.30 Uhr: Deutschland – Österreich

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