U18-Mädchen beenden B-EM auf Platz 731. Juli 2016

Die U18-Mädchen des Deutschen Basketball Bundes haben bei der B-Europameisterschaft in Sarajevo/Bosnien und Herzegowina den siebten Platz erreicht. Im abschließenden Platzierungsspiel am heutigen Nachmittag setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Stefan Mienack mit 63:61 (16:11, 23:8, 14:16, 10:26) durch. Leonie Schütter und Leonie Rosemeyer erzielten die meisten Punkte für Deutschland (12), ebenso zweistellig trafen Anna Lappenkühler und Johanna Klug (Foto) zweistellig – jeweils zehn Punkte.

Deutschland startete gut in die Begegnung und erzielte die ersten Punkte. Doch zunächst waren beide Mannschaften gleichauf, die DBB-Mädchen hatten aber leichte Vorteile. Entsprechend verdient war die knappe Führung nach zehn Minuten (16:11). Im zweiten Spielabschnitt agierte die Mannschaft von Bundestrainer Stefan Mienack dann offensiv wie defensiv enorm stark: sie ließen nur acht Punkte der Irinnen zu – und erzielten ihrerseits 23 Punkte. Dank dieser starken Leistung lag Deutschland vor dem Seitenwechsel deutlich in Führung (39:19).

Auch nach der Halbzeitpause war die deutsche Mannschaft spielbestimmend. Die Irinnen schafften es nicht, an der deutschen Führung zu kratzen, obwohl sie in diesem Viertel leichte Vorteile hatten. Deutschland gelang es aber im dritten Viertel auch nicht, sich spielentscheidend abzusetzen. In den letzten zehn Minuten agierten die Irinnen dann weiterhin sehr stark und bauten hohen Druck auf. Die DBB-Mädchen hatten große Mühe, dagegen zu halten und agierten daher offensiv nicht mehr so stark. Irland holte Punkt um Punkt auf und es entwickelte sich ein echter Krimi. Am Ende hatte die deutsche Mannschaft aber die besseren Nerven und jubelte über den 63:61-Erfolg.

„Wir haben heute das Griechenland-Spiel endlich hinter uns gelassen und in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt. Mitte des dritten Viertels haben wir uns dann verunsichern lassen und der Druck der Irinnen war sehr hoch. Ich bin aber sehr stolz, wie meine Mannschaft am Ende gespielt hat und den Sieg nicht hergegeben hat. Wir haben hier sicherlich zwei bis drei Spielerinnen dabei, von denen wir auch in Zukunft hören werden. Alles in allem haben wir zwar unser Ziel Aufstieg verfehlt, aber dank des Sieges heute gehen wir mit einem positiven Gefühl. Wir werden erneut Anlauf nehmen, um den Aufstieg zu schaffen!“, so ein kämpferischer Bundestrainer Stefan Mienack, allerdings nahezu ohne Stimme.

Für Deutschland spielten:
Johanna Klug (TSV 1861 Nördlingen, 10), Theresa Simon (Wolfpack Wolfenbüttel, 3), Britta Daub (BG 74 Veilchen Ladies Göttingen), Leonie Schütter (BBZ Opladen, 12), Anna Lappenküper (Herner TC, 10), Lucile Peroche (ChemCats Chemnitz), Kira Barra (Bender Baskets Grünberg, 4), Anne Zipser (USC Heidelberg), Linn Schüler (Rutronik Stars Keltern, 3), Fine Böhmke (ChemCats Chemnitz, 12), Leonie Rosemeyer (Wolfpack Wolfenbüttel), Paula Kohl (TSV 1883 Grünberg/Team Mittelhessen, 9).

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