U18-Damen verlieren 1. Spiel beim Deutsch-Französischen-Jugendaustausch26. Oktober 2005

Chromik-Team in Paris ohne Chance

Deutschland – Frankreich 47:70 (12:20, 14:26, 8:23, 13:1)

Die neuformierte deutsche U18-Nationalmannschaft weiblich hat ihr 1. Spiel beim Deutsch-Französischen-Jugendaustausch in Paris gegen Frankreich klar mit 47:70 verloren. Bundestrainer Reiner Chromik berichtet:

Die deutlich länger vorbereitetete französische Mannschaft zeigte von Beginn an, dass sie das Spiel unbedingt gewinnen wollte. Trotz häufiger Spielerwechsel hatte der Gastgeber keinen Qualitätsverlust, konnte das Tempo hoch halten und jederzeit den Druck in der Verteidigung fast nach Belieben variieren. Für jeden Korb musste auf unserer Seite hart gearbeitet werden.
Aufgrund der kurzen Vorbereitung fehlte meiner Mannschaft die Abstimmung im Angriff. Der französischen „Equipe“ gelang es, schon die Einstiegsoptionen in der Halbfeld-Offense zu brechen. Viele Ballverluste und mangelhafte Transition erlaubten den Gewinnern einfache Körbe. Problematisch war vor allem das Reboundverhalten. Sowohl bei einfachen Aktionen als auch nach Rotationen fehlte die Orientierung für das Ausboxen.
Erst nach 30 Minuten wurde das Spiel von unserer Seite kontrollierter. Mit der aggressiveren Dreiviertelfeld-Verteidigung hatten die Französinnen Schwierigkeiten. Das 13:1 gibt Hoffnung für ein besseres 2. Spiel.

Deutschland:
Mirijam Unger (TSV Nördlingen, 10/1), Stina Barnert (Foto, SC Alstertal-Langenhorn, 8), Tanja Schäffner (BG Zehlendorf, 6), Maria Neufurth (ASC Mainz, 6), Nicole Dietz (SV Halle, 6), Vanessa Höhne (BG Zehlendorf, 5), Jenny Sommer (BG Zehlendorf, 3), Lea Thiel (BG Dorsten, 2), Carolin Klimeczek (SV Halle, 1), Charlotte Höre (USC Freiburg).

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