Klarer Erfolg für U18-Mädchen22. Juli 2014

Die U18-Mädchen haben die Enttäuschung über die verpasste Zwischenrunde bei der B-Europameisterschaft in Oradea (RUM) gut verdaut und Luxemburg klar in die Schranken gewiesen. Das Team von Bundestrainer Stefan Mienack gewann das erste Spiel der Runde um die Plätze 9 bis 17 mit 68:42 (15:13, 14:10, 22:9, 17:10). Beste Scorerin auf deutscher Seite war Lisa Janko mit 15 Punkten. Am Donnerstag trifft die DBB-Auswahl auf die Schweiz und will sich für die Platzierungsspiele um Rang 9 bis 11 qualifizieren.

Luana Rodefeld (Foto), Paulina Körner, Maj vom Hofe, Patricia Broßmann und Laura Zdravevska bekamen von Beginn an das Vertrauen von Bundestrainer Stefan Mienack. In einem zu Beginn flotten Spiel erwischten die DBB-Korbjägerinnen allerdings keinen optimalen Start. Insbesondere Lisa Jablonowski konnte auf Seiten der Luxemburgerinnen nach Belieben schalten und walten. Zur 11:7-Führung trug sie alleine sieben Punkte bei. In der Folge agierten die deutschen Mädchen etwas sicherer und holten sich nach sieben Minuten erstmals die Führung. Nach einem Viertel lag die DBB-Auswahl trotz einer schwachen Feldwurfquote von 28 Prozent mit 15:13 in Front.

Die deutsche Mannschaft nutzte das Momentum in den ersten Minuten des zweiten Viertels, um sich einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten. Nach 14 Minuten war die Lücke bereits auf sechs Punkte angewachsen. Auch wenn die Quote weiterhin nicht im zufriedenstellenden Bereich war, konnten die ING-DiBa-Korbjägerinnen zumindest durch Reboundstärke überzeugen. Dadurch retteten sie eine 29:23-Führung in die Halbzeitpause.

In den ersten Minuten nach der Pause glänzte die Mannschaft von Stefan Mienack. Innerhalb von zweieinhalb Minuten legten die deutsche Mädchen einen 8:0-Run aufs Parkett und bauten die Führung rasch auf 37:23 aus. Nun waren die Weichen endgültig auf Sieg gestellt, doch wieder verfielen die DBB-Spielerinnen in ein altes Muster, das sich schon durch Vorbereitung zog. Bei hohen Führungen legt die deutsche Mannschaft selten nach und lässt den Gegner so immer wieder ins Spiel zurück kommen. Nach 25 Minuten war der Vorsprung auf zehn Punkte geschmolzen. In der Restspielzeit des dritten Viertels allerdings boten die deutschen Mädchen vor allem in der Defense eine starke Leistung. Darauf aufbauend wuchs die Führung schnell wieder an, auch in der Offense fielen die Körbe nun reihenweise. In dieser Phase, in der Luxemburg kein Land mehr sah, fiel die Vorentscheidung zugunsten der deutschen U18-Mädchen, die mit einer 51:32-Führung ins Schlussviertel gingen.

Lisa Janko per Dreipunkt-Spiel nahm den Luxemburgerinnen gleich zu Beginn des vierten Abschnittes die Resthoffnungen auf ein spektakuläres Comeback. Lisa Jablonowski, die am Ende 19 von 42 Punkten für Luxemburg erzielte, wurde insbesondere in der zweiten Halbzeit hervorragend von Patricia Broßmann verteidigt, so dass die Luxemburgerinnen ihre große Stütze nicht mehr wie gewünscht ins Spiel einbinden konnten. Die deutsche Mannschaft siegte am Ende insbesondere aufgrund eines starken dritten Viertels mit 68:42.

“Das war heute eine sehr disziplinierte Leistung von uns. Es haben viele verschiedene Verteidigungsformen auf uns gewartet, aber das war insbesondere in der zweiten Halbzeit sehr routiniert von der Mannschaft. Wir haben als Team dann gut gespielt und die Führung Stück für Stück ausbauen können. Das war vor dem Hintergrund, dass wir heute morgen einen Hotelwechsel und drei Stunden Fahrt hatten, nicht selbstverständlich”, sagte der zufriedene Bundestrainer Stefan Mienack.

 

Für Deutschland spielten:
Lucy Reuß (BSG Basket Ludwigsburg), Luana Rodefeld (Bender Baskets Grünberg / Team Mittelhessen, 11), Paulina Körner (RheinStars Köln, 9), Jennifer Crowder (BG 74 Veilchen Ladies Göttingen), Sarah Stock (TG Neuss, 7), Lena Wenke (BG 74 Veilchen Ladies Göttingen, 5), Maj Vom Hofe (BG 74 Veilchen Ladies Göttingen, 8), Flavia Behrendt (Wolfpack Wolfenbüttel, 3), Patricia Broßmann (TuS Lichterfelde, 3), Lisa Janko (Rhein-Main Baskets, 15), Laura Zdravevska (Bender Baskets Grünberg / Team Mittelhessen, 6), Franziska Riedmann (Main Sharks Würzburg, 1).

Alle Ergebnisse und Statistiken gibt es unter diesem Link

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