Für U18-Mädchen wird es langsam eng9. August 2005

52:55-Niederlage gegen Kroatien
Für die U18-Mädchen des DBB wird es bei der Europameisterschaft in Budapest langsam eng. Nach der 52:55 (8:10, 18:18, 11:18, 15:9)-Niederlage im ersten Zwischenrundenspiel gegen Kroatien läuft die Mannschaft von Bundestrainer Reiner Chromik Gefahr, in den Abstiegssog hineingerissen zu werden. Gegen Italien und Belgien sollten nun zwei Siege her, um ein Entscheidungsspiel gegen den Abstieg in die B-Gruppe zu vermeiden.

Im Spiel gegen Kroatien haperte es vor allem im Angriff. Zu viele Spielerinnen strahlten keine Korbgefahr aus, die Last des Punktens war auf zu wenig Schultern verteilt. Dennoch verlief die Partie bis zum Seitenwechsel nahezu ausgeglichen, da auch die Kroatinnen im Angriff keine Bäume ausrissen. Im 3. Viertel verschafften sie sich allerdings den letztlich entscheidenden Vorsprung, den die deutschen Mädchen trotz eines Schlussspurts nicht mehr egalisieren konnten. Zu hoch war erneut die Zahl der Ballverluste (25, Kroatien 22). Die Reboundbilanz wurde sogar gewonnen (44:39), aber die Wurfquoten waren zu schwach, um das Spiel zu gewinnen (2er 17/52 = 33 Prozent; 3eer 3/13 = 23 Prozent, 1er 12/20 = 60 Prozent).

Deutschland:
Romy Bär (Chemnitzer Basketgirls, 20), Julia Busalt (KuSG Leimen), Nicole Dietz (SV Halle), Tina Eggert (SV Halle/TuS Jena, 15), Katharina Ryska (TSV Nördlingen), Anna Görg (BG Dorsten, 4), Lina Schiffer (Foto, BBZ Leverkusen), Katharina Schnitzler (ASC Theresianum Mainz), Claudia Scholz (SV Halle/USC Magdeburg, 2), Margret Skuballa (BG Dorsten, 9), Birte Thimm (BBZ Leverkusen/SVU Opladen), Mirijam Unger (TSV Nördlingen).

Aktuelle Ergebnisse und Statistiken unter www.fibaeurope.com 

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