Dritte EM-Niederlage für U18-Damen23. Juli 2006

Ab Dienstag geht es um die EM-Plätze 9-16

Die U18-Damen konnten bei der EM auf Teneriffa/Spanien auch in ihrem dritten Vorrundenspiel keinen Erfolg verbuchen. Gegen Weißrussland verlor die Mannschaft um Trainer Reiner Chromik mit 48:60 (17:13, 4:17, 17:9, 10:21) und kämpft ab Dienstag weiter um den Klassenerhalt. In der Gruppe um die EM-Plätze 9-16 trifft die DBB-Auswahl zunächst auf Polen.

Anders als bei ihren bisherigen EM-Auftritten kamen die U18-Damen in ihrem letzten Gruppenspiel recht gut in Fahrt, erspielten sich direkt eine 4:0-Führung (3. Min.), die bis zum Viertelende (17:13) Bestand haben sollte. Vor allem Franziska Wenzel fiel zu Beginn positiv auf, markierte im ersten Viertel gleich 5 Punkte und lieferte die Vorlage für einen Korbleger von Friederike Kröger.

Gleich zu Beginn des 2. Viertels schmolz jedoch direkt die Führung dahin. Die Trefferquote der Weißrussinnen stieg an, während die der DBB-Auswahl immer tiefer in den Keller sackte. Im gesamten 2. Spielabschnitt gelang der Mannschaft nur ein einziger Feldkorb (20:25 durch Lina Schiffer/17. Min./Foto). Zwei weitere Punkte steuerte Wenzel von der Linie bei, so dass das Team zur Halbzeit mit 21:30 ins Hintertreffen geriet.

Mit dem Seitenwechsel wendete sich jedoch das Blatt. Während Weißrussland der Spielfluss immer stärker abhanden kam, holte die Mannschaft von Trainer Chromik Punkt um Punkt auf. Stina Barnert glich in der 26. Minute per Korbleger zum 34:34 aus, bevor Janina Wellers eine Minute später die erste deutsche Führung markierte (36:34). Nach dem 3. Viertel war die Partie beim Spielstand von 38:39 wieder völlig offen.

Im Schlussabschnitt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Bei ständig wechselnder Führung konnte sich zunächst keine Mannschaft absetzen  (43:43/33. Min.; 46:48/36. Min.). Dann traf Weißrussland 2 Dreier in Folge und schloss einen Fastbreak erfolgreich ab, ohne dass Deutschland kontern konnte. Anderthalb Minuten vor Schluss war der Gegner so auf 46:56 davongezogen. Die daraufhin von Trainer Chromik angeordnete „Stop-the-Clock“-Taktik ging nicht auf, obwohl Weißrussland von der Linie schwächelte (4/8). Aber Deutschland erzielte nur noch einen Korb durch Nicole Dietz und ging so mit 48:60 erneut als Verlierer vom Feld.

Deutschland:
Deutschland: Stina Barnert (SC Alstertal-Langenhorn, 10), Nicole Dietz (SV Halle, 2), Charlotte Höre (USC Freiburg), Friederike Kröger (TSG Bergedorf, 4), Tina Menz (Tus Jena, 5), Nadja Prötzig (SV Halle, nicht eingesetzt), Tanja Schäffner (TuS Jena, 3), Lina Schiffer (SV Union Opladen/Foto, 11), Jenny Sommer (TuS Lichterfelde/BG Zehlendorf), Janina Thurau (TuS Lichterfelde/BG Zehlendorf), Janina Wellers (Osnabrücker SC, 4), Franziska Wenzel (TuS Lichterfelde/BG Zehlendorf, 9).

Das nächste Spiel:
Dienstag, 25. Juli, 16 Uhr gegen Polen

Live-Score, Statistiken, Ergebnisse und vieles mehr unter www.fibaeurope.com

Weitere News

22. Mai 2017

Supercup-PK in Hamburg

Große Vorfreude bei allen Beteiligten

22. Mai 2017

3×3-Kader mit Start ins Sommerprogramm

Vorbereitungsturnier im niederländischen Breda

22. Mai 2017

Hauptstadt-Mädels im Freudenrausch

TuS Lichterfelde feiert U15-Meistertitel