Deutsche U18-Damen schlagen schwache Ungarinnen3. Juli 2007

Mit guter Mannschaftsleistung zum verdienten Sieg

Deutschland – Ungarn 68:51 (16:8), (20:16) (15:5) (17:22) 

Dank einer ausgeglichenen Mannschaftsleistung startete die weibliche U18-Nationalmannschaft erfolgreich in die Abstiegsrunde der Europameisterschaft. Gegen völlig überforderte Ungarinnen war das Team von Bundestrainer Reiner Chromik in fast allen Belangen überlegen.

Die Ungarn machten zwar nach einem frühen Foul von Pieczinski durch einen Freiwurf den ersten Punkt im Spiel, doch die Deutschen reagierten schnell und konnten sich eine Führung erspielen, die bis zur Viertelpause auf 16:8 ausgebaut wurde. Ungarn agierte früh mit vielen Fouls und das deutsche Team ging äußerst konzentriert und erfolgreich mit den Freiwürfen um. Die Ungarinnen hingegen, konnten die deutschen Ballverluste nicht nutzen und hatten eine desolate Trefferquote von 24.2%. Allen voran Nelli Dietrich und Nadine Prötzig sorgten dafür, dass die deutsche Führung ausgebaut wurde.

Im zweiten Viertel konnte das deutsche Team einen 11:0-Lauf hinlegen und sorgte mit dem 29:10 für einen komfortablen Vorsprung. Die Ungarinnen gaben jedoch eine klare Antwort und konnten mit neun Punkten hintereinander wieder verkürzen. Erst Anna-Lisa Rexroths Dreier und Stina Barnerts vier Punkte sorgten eine Minute vor der Halbzeit wieder für klare Verhältnisse. Doch der Gegner hatte wieder eine Antwort parat. Diesmal in Person von A. Kantor, die mit der Halbzeitsirene ihren zweiten Dreier verwandeln konnte. Alles in allem konnte das Team von Bundestrainer Reiner Chromik aber im ersten Durchgang überzeugen und verdankte die beruhigende Pausenführung von 36:24 vor allem der guten Freiwurfquote von 86.6% (13 von 15). Die ordentliche 2er Quote von 58.8% überragte die ungarische Quote von 28,5% mehr als deutlich. Auf Rebounds von Prötzig, Höhne und Greunke konnte sich Trainer Reiner Chromik ebenfalls stets verlassen.

Das deutsche Team kam hervorragend aus der Halbzeitpause und konnte durch Stina Barnert und F. Pieczynski weitere fünf Punkte erzielen, ehe wieder einmal der „Dreier-Schreck“, A. Kantor von jenseits der Dreier-Linie abschloss. Deutschland agierte in der Folgezeit etwas nervös und hatte einige Ballverluste und Fehlwürfe. Die Fehler blieben von den schwachen Ungarn jedoch unbestraft und das deutsche Team konnte sich wieder fangen. Barnert und Rexroth bauten die Führung Schritt für Schritt aus und Nadine Prötzig glückte mit ihrem dritten Versuch ihr erster Dreier. Mit einer sicheren Führung von 51:29 ging das Team um Headcoach Reiner Chromik in das Schlussviertel.

Das letzte Viertel dominierte zwar Ungarn, im Großen und Ganzen ließ die deutsche Auswahl aber nichts mehr anbrennen. Die Ungarinnen steigerten sich in ihren Trefferquoten, kamen aber nicht an die gute deutsche Quote von 52,7% aus dem Feld heran. Ungarn konnte das Ergebnis nur noch auf 68:51 verkürzen.

Besonders bemerkenswert war die Ausgeglichenheit der Scorerinnen im deutschen Team. Greunke (16), Barnert (14) und Rexroth (13) waren die besten Scorerinnen auf deutscher Seite. Darüber hinaus überzeugte Greunke mit elf Rebounds auch am Brett. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung will Coach Reiner Chromik auch in die kommenden schweren Spiele der Abstiegsrunde gehen. Mit dem klaren Sieg gegen die schwachen Ungarinnen ist der erste Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Der nächste soll am kommenden Donnerstag um 14.30 gegen Bulgarien folgen, die im anderen Spiel gegen Weißrussland 63:57 gewinnen konnten.

Für Deutschland waren dabei:
Stina Barnert (TV Saarlouis, 14), Nelli Dietrich (TV Langen, 6), Hannah Eitel (BSG Ludwigsburg), Svenja Greunke (TV Langen, 16), Vanessa Höhne (BG Zehlendorf/TuS Lichterfelde, 5), Julia Kleen (Osnabrücker SC), Francis Pieczynski (TV Langen, 5), Nadja Prötzig (SV Halle, 9), Leonie Prudent (BBZ Leverkusen/SVU Opladen), Anna-Lisa Rexroth (TV Hofheim, 13), Nele Schmidt (SC Alstertal-Langenhorn/SC Rist Wedel), Sophie Witte (SC Alstertal-Langenhorn/SC Rist Wedel).

Scouting unter www.fibaeurope.com (Spalte rechts mit allen Jugend-Europameisterschaften) 

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