DBB-U18-Mädchen beenden EM auf Platz 925. August 2013

Die weibliche U18-Nationalmannschaft des Deutschen Basketball Bundes (DBB) hat beim ihrem abschließenden EM-Spiel den neunten Platz gesichert. Das Team von DBB-Bundestrainer Stefan Mienack setzte sich mit 71:46 (17:9, 14:17, 18:10, 22:10)  gegen Estland durch. Beste Werferin für die deutsche Mannschaft war Ama Degbeon (Foto), die ein Double-Double (19 Punkte, 13 Rebounds) erzielte.

Nele Aha, Anneke Schlüter, Chantal Neuwald, Noemie Rouault und Ama Degbeon starteten in die Begegnung, die Roualt an der Freiwurflinie eröffnete. In der Anfangsphase verlief die Partie äußerst schleppend, keine der beiden Mannschaften schaffte es, offensiv Akzente zu setzen (3:3, 5. Min.). Julia Heck und Ama Degbeon setzten da wichtige Akzente in der Offensive, Alina Hartmann legte einen Dreipunktewurf nach – Deutschland kontrollierte das Spiel nun (5:11, 8. Min.). Nach zehn Minuten lag die deutsche Mannschaft bereits deutlich mit 17:9 in Führung.

Nach der Viertelpause kamen die Estinnen etwas besser ins Spiel und verkürzten den Rückstand auf die DBB-Mädchen. Neuwald hielt dagegen, doch Estland kam heran (15:19, 13. Min.). Nun war die Begegnung auf einmal offen, Deutschland schaffte es nicht mehr, seine Souveränität aus dem ersten Spielabschnitt zu zeigen. Dennoch blieben die Spielerinnen von Bundestrainer Mienack auch vor der Halbzeitpause in Führung; dank Punkten von Maj vom Hofe stand es vor dem Seitenwechsel 31:26 aus deutscher Sicht.

Mit Punkten von Heck und Degbeon begann Deutschland schwungvoll in das dritte Viertel und stellte so schnell den alten Abstand wieder her (39:28). Insbesondere Degbeon agierte nun bärenstark und war von Estland nicht zu stoppen. Doch nach einer Auszeit gelang es den Spielerinnen vom Baltikum wieder etwas zu verkürzen, nach 26 Spielminuten stand es aus deutscher Sicht 39:32. Vier Punkte von der Freiwurflinie durch Neuwald beruhigten das Spiel dann aus DBB-Sicht wieder etwas. Vor Beginn des finalen Spielabschnitts lag Deutschland mit 49:36 in Führung.

Auch als Estland zu Beginn des Schlussviertels noch einmal alles in die Waagschale warf, konnte die deutsche Mannschaft entsprechend antworten. Degbeon und Heck übernahmen in dieser Phase viel Verantwortung und hielten die Führung des DBB-Teams zweistellig. Deutschland agierten nun souverän und ließ so keinen Zweifel daran, dass sie dieses Spiel gewinnen und bei der abschließenden EM-Wertung den neunten Platz belegen würde. Am Ende gewannen die ING-DiBa-Korbjägerinnen überzeugend mit 71:46 und schafften so einen positiven Abschluss.

Für Deutschland spielten:
Alexandra Wilke (ChemCats Chemnitz), Nele Aha (ASC 46 Göttingen), Anneke Schlüter (USC Freiburg, 7), Chantal Neuwald (TSV Hagen 1860, 12), Cynthia Homburger (MTV München), Paulina Körner (SG Köln 99ers / Rhein Girls Baskets, 4), Maj Vom Hofe (BG 74 Göttingen, 9), Julia Heck (USC Freiburg, 8), Noemie Rouault (BG Zehlendorf / ASV Moabit, 3), Lisa Janko (TV Langen, Rhein-Main-Baskets, 4), Alina Hartmann (DJK Brose Bamberg, 5), Ama Degbeon (TSV Grünberg, 19 /13).

Weitere News

10. Dezember 2016

FIBA Jugend-EMs 2017 ausgelost

Silber-Mädchen erwischen schwierige, aber machbare Gruppe

fiba_logo_500

9. Dezember 2016

Abschlusslehrgang der U18-Jungen

DBB-TV mit Isaac Bonga

BongaIsaac2015EM-500

8. Dezember 2016

Erfolgreiche Nationalmannschaft

Spitzen von DBB und easyCredit BBL verständigen sich auf Bündelung der Kräfte und Erarbeitung eines Maßnahmenkatalogs

DBB BBL Logos-500

DBB auf Flickr

Bitte anklicken, um die Slideshow zu öffnen.