B-EM: U18-Mädchen holen 3. Sieg8. August 2008

Chromik-Team mit 57:51-Erfolg gegen Luxemburg – Jetzt Gruppen-“Endspiel” gegen Griechenland

Die deutschen U18-Mädchen haben bei der B-Europameisterschaft in Skopje / Mazedonien ihren 3. Sieg im 3. Spiel geholt. Gegen Luxemburg gewann die Mannschaft von Bundestrainer Reiner Chromik mit 57:51 (15:14, 13:19, 16:8, 13:10). Damit steht am Sonntag im letzten Vorrundenspiel ein “Endspiel” gegen Griechenland auf dem Programm, das für den weiteren Turnierverlauf große Bedeutung hat. Dann wird allerdings eine erhebliche Leistungssteigerung vonnöten sein.

Nach dem Blitzstart durch Jenny Menz und Leonie Bleker zum 5:0 nach nur wenigen Sekunden kehrte im Gegensatz zur Partie vom Vortag gegen Österreich früh eine gewisse Sicherheit ins deutsche Spiel ein. Außerdem schienen die Erfolge gegen den gleichen Gegner in der Vorbereitung dazu beizutragen, dass die DBB-Mädchen zu Beginn selbstbewusst agierten (9:2, 4. Min.). Doch dann knüpften die DBB-Mädchen bezüglich der Wurfquote bedenklich an das Österreich-Spiel an und gestatteten dem Gegner besser ins Spiel zu kommen (11:10, 7. Min.). Schon sieben deutsche Würfe aus dem Feld plus zwei Freiwürfe hatten bis dahin ihr Ziel verfehlt. In der statistischen Auswertung folgten sechs Ballverluste in Serie, jeweils drei auf beiden Seiten, ehe Chromik eine Auszeit nahm. Luxemburg ging 14:13 in Führung (10. Min.), der Anfangselan der deutschen Mannschaft war gänzlich verschwunden. Zumindest sicherten die Punkte von Mara Greunke vier Sekunden vor dem Viertelende noch das hauchdünne 15:14 für Deutschland.

Luxemburgs nur 1,58 m großer Point Guard Lynn Schreiner war von den deutchen Mädchen nicht in den Griff zu bekommen. Sie brachte den Gegner wieder in Front und wurde dabei bestens von Power Forward Jil Haentges unterstützt. Bis zum 23:18 für Luxemburg (14. Min.) hatten diese Beiden für 19 der Luxemburger Punkte gesorgt. Deutschland hatte komplett den Faden verloren und lief nurmehr hinter dem Gegner her, der die Partie in dieser Phase beherrschte (30:22, 15. Min.). Daran änderte sich im weiteren Verlauf des Viertels nur wenig, aber die ING-DiBa-Korbjägerinnen blieben mit großem Kämpferherz zumindest immer in Reichweite, so dass man zum Seitenwechsel durchaus noch Hoffnungen auf den Sieg haben durfte (33:28 für Luxemburg).

Schon eine Minute nach Wiederbeginn war davon allerdings nicht mehr sehr viel übrig, denn Luxemburg führte mittlerweile mit 37:28. 12 von 36, so lautete die deutsche Wurfquote aus dem 2er- und 3er-Bereich zu diesem Zeitpunkt. Doch Stephanie Wagner und Pia Mankertz brachten die DBB-Auswahl wieder heran (38:35, 24. Min.), endlich fanden auch mal mehrere Würfe in Folge ihr Ziel. Die nun beherzt auftretende Wagner (Foto) machte mit ihrem zweiten erfolgreichen Dreier in kurzer Zeit den Ausgleich (25. Min.), Leonie Bleker schnappte sich einen Rebound nach dem anderen und Daniela Skrobek und Emina Karic waren es schließlich, die nach langer Zeit wieder für einen deutschen Vorsprung verantwortlich zeichneten (42:38, 29. Min.). Lynn Schreiner blieb aber gefährlich, und nach drei Vierteln war die Partie völlig offen (44:41 für Deutschland).

Die Nervosität auf beiden Seiten war nun wieder deutlich zu spüren, denn der Verlierer dieser Partie hätte womöglich frühzeitig alle Chancen auf einen Aufstieg in die A-Gruppe verspielt. Einige Minuten lang passierte aus Fehlern nicht viel. Dann kam Luxemburg zum 45:45-Ausgleich, als noch sechs Minuten zu spielen waren. Svenja Brunckhorst und Leonie Bleker sorgten aber postwenden für die deutsche 49:45-Führung. Dann verzeichnete die sehr unglücklich agierende Jenny Menz vier “Fahrkarten” in Folge und ein echtes “Herzschlagfinale” bahnte sich an. Menz beendete ihre “Wurfblockade” mit dem wichtigen Treffer zum 51:47 drei Minuten vor dem Ende und traf kurze Zeit später auch zwei Mal von der Freiwurflinie zum 53:49, verpasste es aber mit weiteren Fehlwürfen für die Entscheidung zu sorgen. Das holten dann Danina Skrobek und Pia Mankertz mit Freiwurftreffern zum 57:51 (´20) nach.

Weitere Informationen zur U18-Nationalmannschaft finden Sie auf der Turnierhomepage.

Für Deutschland spielten:
Stephanie Eitel (BSG Ludwigsburg), Stephanie Wagner (TV Langen, 12), Svenja Brunckhorst (TSV Wasserburg, 2), Franziska Steiner (TS Jahn München), Pia Mankertz (SC Alstertal-Langenhorn/SC Rist Wedel, 7), Danina Skrobek (ETB SW Essen, 6), Carolin Riehle (USC Freiburg), Jenny Menz (TuS Jena, 9), Leonie Bleker (RC Borken/NB Oberhausen, 8), Carlina Haas (TS Jahn München), Emina Karic (Herner TC, 9) und Mara Greunke (TV Langen, 4).

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