U16-Nationalspieler Jan Niklas Wimberg über die EM30. Juli 2012

In den frühen Morgenstunden ist die deutsche U16-Nationalmannschaft von der erfolgreichen Europameisterschaft in Litauen mit dem fünften Platz im Gepäck nach Deutschland zurückgekehrt. Für Jan Niklas Wimberg (Foto) ein ganz besonderes Erlebnis, wurde er nach Deutschlands erfolgreichem letzten Spiel (74:59-Sieg gegen Polen) noch einmal auf das Parkett gebeten: Im Rahmen der Siegerehrung des Europameisters Türkei (Deutschlands Viertelfinalgegner) ehrte die FIBA Europe auch die fünf besten Spieler des Turniers; unter ihnen: Jan Niklas Wimberg.

Weniger als 24 Stunden nach den aufregenden Erlebnissen blickt der Norddeutsche auf die EM zurück: “Ich denke, wir können mit der Europameisterschaft ziemlich zufrieden sein. Der fünfte Platz ist ein gutes Ergebnis, auch wenn vielleicht mehr drin gewesen wäre. Für uns als Team, aber auch für mich persönlich war es das Hauptziel, besser abzuschneiden als letztes Jahr (Platz Acht). Auch nach der Niederlage im Viertelfinale war die Motivation daher sehr hoch. Wir wollten unbedingt zeigen, dass wir nach oben gehören!”

Auf seine eigene, durchaus beeindruckende Leistung (durchschnittlich 12,6 Punkte, 7,9 Rebounds, 1,9 geblockte Würfe und 1 Assist pro Spiel) angesprochen, erklärt Wimberg: “Ich bin ganz gut in das Turnier gestartet, hatte dann aber einige Auf und Abs. Es gab einige Spiele, in denen ich Foultrouble hatte oder in denen sich – wie zum Beispiel gegen Griechenland – die Verteidigung speziell auf mich eingestellt hatte. Alles in allem bin ich aber zufrieden mit meiner Leistung.” Für viele Basketball-Experten galt Wimberg bereits vor der EM als potentieller Kandidat für die All-Tournament-Five – Wimberg selber beschreibt die Situation wie folgt: “Unsere komplette Mannschaft hat das Finale angeschaut; kurz vor der Siegerehrung hat unser Trainer mich dann zu sich gerufen und mich zu den Organisatoren unten an das Feld gebracht. Vor mir wurden erst drei andere Spieler aufgerufen und ich bin langsam nervös geworden. Toll war dann, dass unser gesamtes Team auf der Tribüne einfach völlig ausgerastet ist und gefeiert hat, als mein Name aufgerufen wurde! Ohne die Mannschaft hätte ich das nie geschafft, von daher sehe ich die Auszeichnung als Bestätigung unserer guten Leistung und bin dankbar dafür, dass ich so ein super Team um mich hatte.”

Für das Nachwuchstalent geht es nach dem wohlverdienten Urlaub in der nächsten Saison in Oldenburg in der ProB und NBBL weiter. Insbesondere mental hat Wimberg vom Nationalmannschafts-Sommer 2012 viel mitgenommen: “Ich habe das Gefühl, dass mir der Sommer und die EM sehr viel gebracht haben. Ich habe viel gelernt, wie man mit Siegen und Niederlagen umgeht und wie man sich richtig fokussiert. Das hat mir einen großen Push und viel Motivation gegeben.”

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