U16 männlich beim 4-Nations-Cup in Leverkusen23. Juni 2004

Bundestrainer Kay Blümel: “Zufrieden stellende Auftritte”

Ingesamt zufrieden zeigt sich Bundestrainer Kay Blümel mit den Auftritten seiner U16-Nationalmannschaft im Rahmen des 4-Nations-Cup in Leverkusen. Zwei Siegen gegen Schweden (95:53) und Polen (99:76)standen Niederlagen gegen das Basketballleistungszentrum Klosterneuburg (76:86) und den Bundesstützpunkt Rheinland (68:85) gegenüber. Am Ende belegte das DBB Team so den dritten Platz.

Deutschland – Schweden 95:53 (24:13; 50:29; 75:43)

Gleich sieben Spieler punkteten zweistellig und dokumentierten die mannschaftliche Geschlossenheit der DBB U16. Einen gelungenen Einstand feierte dabei Roland Wiertel, der unter dem Korb der Schweden dominierte und mit 17 Zählern Topscorer der Partie war. Die Schweden konnten von Beginn an nichts entgegensetzen und lagen bereits zur Pause hoch zurück. Kontinuierlich bauten die Spieler um Kapitän Lucca Staiger ihren Vorsprung aus und gewannen auch in der Höhe verdient.

Deutschland – BBLZ Klosterneuburg 76:85 (15:17; 30:33; 59:57)

Erst im Schlussviertel musste sich das DBB-Team den mit zum Teil drei Jahre älteren Spielern aus Klosterneuburg geschlagen geben. Im zweiten Spiel über die volle Distanz am selben Tag zeigten sich die deutschen Kadetten mental nicht frisch und überließen den physisch starken Österreichern die Initiative, die bis Anfang des dritten Viertels immer in Führung lagen. Dann übernahmen die deutschen angetrieben von Sajmen Hauer die Initiative und konnten bis zur 28. Minuten 55:47 in Führung gehen. Ein totales Blackout zwischen 29. (59:52) und 35. Minute (62:72) brachte dann aber die Entscheidung für die Niederösterreicher.

BStP Rheinland – Deutschland 85:68 (22:22; 48:39; 66:53) Wiederum war es ein Schwächephase zwischen der 27. (53:55) und 33. Minute (53:70), die dem DBB-Team den Sieg kosteten. Zuvor konnten die Kadetten die meiste Zeit mithalten und waren gegen die U18-Spieler des Bundesstützpunktes ebenbürtig. Am Ende war Bundestrainer Kay Blümel aber gar nicht so böse über die Niederlage, da man so am nächsten Tag noch ein Länderspiel gegen Polen absolvieren konnte.

Polen – Deutschland 76:99 (24:29; 37:48; 56:73)

Einen erfreulichen Auftritt zeigte das deutsche Team gegen seine östlichen Nachbarn. Einzig die Innenspielerverteidigung ließ deutlich zu wünschen übrig und in der Präsentation der Mannschaftsverteidigung gibt es ebenfalls noch zu tun, wie der anwesende Bundestrainer Dirk Bauermann zu recht monierte. Dennoch bestimmte die deutsche Mannschaft, die in Lucca Staiger, Per Günther, Sajmen Hauer und Dima Binkovsky ihre Aktivposten hatte, von Beginn an das Spiel. Vor allem Sajmen Hauer fand mit seinen Penetrations Lücken in der polnischen Verteidigung die er auf seine eigene unwiderstehliche Art Abschloß. Das polnische Team konnte zu keiner Zeit in Führung gehen, oder den Sieg des DBB-Teams gefährden.

Deutschland:
Per Günther – BBV Hagen 44 Punkte (11 Punkte gegen Schweden/ 8 Punkte gegen Klosterneuburg/ 6 Punkte gegen BStP Rheinland/ 19 Punkte gegen Polen)
Lucca Staiger – SG Urspringschule 32 (10/9/0/13)
Nikolau Dilukila 6 (1/2/0/5)
Albert Kuppe PSG Mannheim 23 (3/8/6/6)
Johannes Betz – TSV Breitengüßbach 9 (9/0/0/0)
Michael Jost – IBBA Berlin 21 (10/6/3/2)
Sajmen Hauer – Franken Hexer 70 (Foto; 10/21/16/23)
Markus Seidowski – USV TU Dresden 8 (0/2/4/2)
Martin Hillmann – IBBA Berlin 16 (4/0/6/6)
Oskar Fassler – IBBA Berlin 27 (10/8/4/5)
Dima Binkovsky – SG Urspringschule 35 (10/3/10/12)
Roland Wiertel 47 (17/11/13/6).

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