U16-Jungen unterliegen Serbien10. August 2014

Basketball Kienbaum 31.05.2013
Deutscher Basketball Bund DBB
U15 Nationalmannschaft Herren Jugend

Foto: Camera 4

Basketball Kienbaum 31.05.2013 Deutscher Basketball Bund DBB U15 Nationalmannschaft Herren Jugend Foto: Camera 4

Die Serie der deutschen U16-Jungen ist gerissen. Im letzten Spiel des Lehrgangs im serbischen Vrsac unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Harald Stein den starken Gastgebern mit 72:82 (20:21, 21:28, 21:11, 10:22). Bester deutscher Scorer war heute Kostja Mushidi mit 22 Punkten. Zehn Tage vor der Europameisterschaft in Lettland präsentierte sich die deutsche Mannschaft während des gesamten Lehrgangs dennoch in guter Form.

Harald Stein schickte wie gewohnt Moritz Sanders, Isaiah Hartenstein (Foto), Kostja Mushidi, Louis Olinde und Bennet Hundt von Beginn an in die Partie. Anders als in den letzten Spielen war es jedoch nicht die deutsche Mannschaft, die den besseren Start erwischte. Serbien ging früh mit 5:0 in Führung. Hartenstein konterte zwar schnell zum 4:5, dennoch war die DBB-Auswahl noch nicht im Spiel. Das körperlichere Spiel der Serben machte den deutschen Jungen zunächst zu schaffen. Nachdem sich die ING-DiBa-Korbjäger allerdings mit 4:9 im Rückstand sahen, fanden sie zwischenzeitlich zu ihrem Spiel. Lagerpusch und erneut Hartenstein glichen zum 9:9 aus. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der Deutschland nun aufmerksamer beim Defensiv-Rebound war und mit 12:10 in Führung ging. In der Offense haperte es allerdings zunächst noch insbesondere von der Freiwurflinie. So lag die DBB-Auswahl zunächst mit 14:16 und später mit 17:21 in Rückstand. Kurz vor der Sirene gelang Hoffmann nach einem Steal der Anschluss zum 20:21.

Die Serben präsentierten sich aber auch im zweiten Viertel deutlich aggressiver und besser im Reboundverhalten. Harald Stein sah sich nach zweieinhalb Minuten beim Stand von 22:30 zu einer Auszeit gezwungen, die ihre Wirkung zunächst nicht verfehlte. Mayer verkürzte 26:30, im Gegenzug allerdings antworteten mit sechs Punkten in Folge zur Zehnpunkte-Führung. Mushidi verkürzte per Dreier nach 15 Minuten auf 29:36. Die deutsche Mannschaft kämpfte sich durch einen weiteren Dreier von Mushidi auf 36:40 heran, die Antwort der Serben konnte sich aber erneut sehen lassen. Zwei Dreier stellten den alten Abstand von zehn Punkten wieder her (36:46). In den letzten zwei Minuten verkürzte das deutsche Team zum 41:49-Halbzeitstand.

Hartenstein eröffnete die zweite Halbzeit mit seinem Punkten zum 43:49. Nun ging es hin und her, Serbien zog wieder auf zehn Punkte davon 53:43. Ein 8:0-Run der deutschen Mannschaft durch Sanders und Dreier von Hartenstein und Mushidi aber brachte die Mannschaft von Harald Stein endgültig zurück in die Partie (51:53, 25. Minute). Lagerpusch drehte die Partie mit seinen vier Punkten zunächst zum 55:53. Fortan entwickelte sich ein packendes Spiel mit vielen Führungswechseln. Auf die 59:57-Führung des deutschen Team antwortete Serbien per Dreier. Die letzte Aktion des Viertels gehörte aber Noah Kamdem, der die ING-DiBa-Korbjäger mit seinen Punkten zum 62:60 zehn Minuten vor dem Ende in Front brachte.

Die DBB-Auswahl präsentierte sich nun deutlich aufmerksamer als noch in der ersten Halbzeit. Insbesondere die Transition in der Offense funktionierte nun besser – ohne allerdings daraus Kapital schlagen zu können. Zwei Dreier der Serben brachte die Gastgeber fünf Minuten vor dem Ende wieder mit 73:69 in Führung. Einen weiteren Dreier der Serben konterte Mushidi auf gleiche Weise zum 72:76. In den letzten Minuten kontrollierten die Serben allerdings das Spiel und kamen über Freiwürfe zum 82:72-Sieg über die deutsche Mannschaft.

“Wir kommen immer weiter voran, haben heute ein anständiges Spiel abgeliefert. Wir hatten Probleme bei den Defensiv-Rebounds: die Serben hatten insgesamt 18 Offensivrebounds, wir nur 17 Defensivrebounds. Trotzdem war das über weite Strecken gut gegen eine Top-Mannschaft, die heute viele Dreier getroffen hat. In der zweiten Halbzeit haben wir vielleicht ein bisschen zu wenig zum Korb gespielt und auch unser Glück von außen probiert. Insgesamt war das aber ein sehr gutes, wichtiges und hochklassiges Turnier. Wichtig war, dass wir die Ukrainer gesehen haben, die in unsere Hälfte sind und wir mit Serbien gegen eine Top-Mannschaft gespielt haben. Viele andere Topteams haben wir noch nicht gesehen, daher müssen wir die EM einfach mal abwarten. Wir bereiten uns jetzt weiter vor und reisen dann zur Europameisterschaft”, sagte Bundestrainer Harald Stein nach der Partie.

 

Für Deutschland spielten:

Isaiah Hartenstein (Foto, TSV Quakenbrück/Young Dragons, 15), Jona Hoffmann (TV 1862 Langen, 5), Bennet Hundt (TuS Lichterfelde, 3), Noah Kamdem (TSV Tröster Breitengüßbach, 2) Lars Lagerpusch (SG Braunschweig, 10), Maximilian Mayer (USC Freiburg, 3), Alexander Möller (Rhöndorfer TV/Team Bonn/Rhöndorf, 2), Kostja Mushidi (Rhöndorfer TV/Team Bonn/Rhöndorf, 22), Louis Olinde (BC Hamburg), Moritz Sanders (TSV Tröster Breitengüßbach, 2), Nicolas Wolf (TSV Tröster Breitengüßbach, dnp), Ferdinand Zylka (ALBA Berlin, 8).

 

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