U16-Jungen spielen um Plätze 5 bis 828. August 2014

Die U16-Jungen des Deutschen Basketball Bundes haben den Sprung ins Halbfinale bei der Europameisterschaft verpasst. Gegen Gastgeber Lettland fand die DBB-Auswahl nicht zu ihrer gewohnten Form und unterlag letztlich mit 39:53 (11:11, 11:15, 4:17, 13:10). Bester Scorer auf deutscher Seite war heute Kostja Mushidi mit acht Punkten. Morgen Nachmittag um 14.45 Uhr trifft die deutsche Mannschaft auf Serbien. Nun geht es um die Plätze 5 bis 8.

Bennet Hundt, Louis Olinde, Kostja Mushidi, Moritz Sanders und Isaiah Hartenstein begannen die Partie in der lautstarken OSC Halle. Beide Teams starteten nervös in die Partie, Lettland kam relativ häufig zum Abschluss, blieb aber zumeist erfolglos. Den 1:4-Rückstand nach zwei Minuten drehte die DBB-Auswahl relativ schnell zunächst zum 5:4, Mushidi erhöhte per Dunk zum 7:4 nach gut fünf Minuten. Lettland aber ließ sich nicht abschütteln, glich gut 120 Sekunden vor Ende des ersten Viertels durch Dreipunktspiel von Jansons zum 9:9 aus und ging kurze Zeit später mit 11:9 in Führung. Elf Sekunden vor Ende des ersten Abschnittes glich Lagerpusch die Partie von der Freiwurflinie zum 11:11-Zwischenstand aus.

Die Letten erwischten den besseren Start ins zweite Viertel. Jansons und Zoriks per Dreier brachte die lettische Auswahl schnell mit 16:11 in Führung. Olinde und Sanders verkürzten für die deutsche Mannschaft, auf der Gegenseite aber verwandelte Blumbergs zwei Dreier in Folge zur 22:15-Führung für Lettland. Vier Minuten vor der Halbzeitpause verkürzte Olinde per Dunk zum 17:22. Lettland spielte aggressiv und nicht immer fair, so dass Deutschland in Person von Mushidi von der Freiwurflinie wieder herankam. Lettland hatte aber bislang leichte Vorteile in der Reboundstatistik und eine etwas bessere Feldwurfquote, so dass der 22:26-Rückstand zur Halbzeit erklärbar war. Die deutschen Jungen hatten ihren Rhythmus vor allem in der Offense noch nicht gefunden. Beide Teams aber hatten noch mit ihrer Nervosität zu kämpfen.

Nach der Pause erhöhte zunächst Lettland durch zwei Korbleger auf 29:22. Nach 23 Minuten erhöhte Strautins von der Freiwurflinie erstmals auf einen Zehnpunkte-Vorsprung, während die ING-DiBa-Korbjäger noch punktlos in Hälfte 2 waren. Es lief weiterhin nicht viel zusammen im deutschen Angriff, Lettland konnte weiter davonziehen, ohne wirklich zu glänzen. Lars Lagerpusch erzielte nach sechs Minuten im dritten Abschnitt die ersten Punkte für die DBB-Jungen (24:39). Auch in den restlichen vier Minuten des Viertels änderte sich nicht mehr viel, die deutschen Jungen fanden nach wie vor nicht zu ihrem Spiel und lagen vor dem Schlussviertel mit 26:43 zurück.

Auch im Schlussabschnitt änderte sich zunächst nichts am gewohnten Bild. Sechs Minuten vor dem Ende konnte die DBB-Auswahl den Rückstand nicht weiter verkürzen – im Gegenteil. Beim Stand 29:48 war die Vorentscheidung gefallen. Zwar kämpften die deutschen Jungen tapfer, konnten aber ihre Bemühungen nicht in Zählbares umwandeln. Erst in den Schlussminuten betrieben die deutschen Korbjäger Ergebniskosmetik. Am Ende bejubelten die Letten den Einzug ins Halbfinale bei der Heim-EM durch einen 53:39-Sieg über die deutsche Mannschaft.

“Wir hatten deutliche Nachteile bei den Rebounds und dann ist es natürlich schwierig Spiele zu gewinnen. Die Letten waren körperlich voll da und haben dazu noch einige Würfe getroffen und uns überhaupt nicht ins Spiel kommen lassen. Wir haben es nicht geschafft, an den Korb heran zu spielen. Vor dem Turnier waren die Letten Topfavorit, die haben die Pause offensichtlich gut genutzt, um sich vorzubereiten. Dazu kam noch, dass man in der Halle sein eigenes Wort kaum verstanden hat, das war natürlich ungewohnt für die Jungs. Morgen spielen wir gegen Serbien, die heute überraschend gegen Spanien verloren haben. Wir versuchen das Spiel natürlich zu gewinnen”, sagte Bundestrainer Harald Stein nach der Partie.

 

Für Deutschland spielten:
Bennet Hundt (TuS Lichterfelde, 2), Maximilian Mayer (USC Freiburg, 3), Jona Hoffmann (TV 1862 Langen, 4), Isaac Bonga (Post-SV Koblenz), Louis Olinde (BC Hamburg, 4), Noah Kamdem (Foto, TSV Tröster Breitengüßbach, 2), Ferdinand Zylka (ALBA Berlin), Kostja Mushidi (Rhöndorfer TV/Team Bonn/Rhöndorf, 8), Alexander Möller (Rhöndorfer TV/Team Bonn/Rhöndorf), Lars Lagerpusch (SG Braunschweig, 6), Moritz Sanders (TSV Tröster Breitengüßbach, 7), Isaiah Hartenstein (TSV Quakenbrück/Young Dragons, 3).

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