U16-Jungen auch gegen die Ukraine erfolgreich29. Januar 2012

Abstimmung fehlt noch – Zahl der Ballverluste zu hoch
Die deutsche U16-Jungen-Nationalmannschaft hat auch ihr zweites Spiel beim Turnier im türkischen Sakarya gewonnen. Gegen die Ukraine kam das Team von Bundestrainer Harald Stein zu einem 52:44 (14:14, 12:16, 18:8, 8:6)-Erfolg. Die meisten Punkte für Deutschland erzielten Kevin Casper (Foto) und Jan-Niklas Wimberg (je 14).

Casper , Constantin Ebert, Jonas Grof, Wimberg und Joschka Ferner begannen für Deutschland und starteten gegen die tags zuvor den Franzosen haushoch unterlegenen Ukrainer sehr mühsam. 4:8 hieß es aus deutscher Sicht nach vier Minuten, schon fünf Mal hatten die DBB-Youngster bis dahin den Ball verloren. Das blieb auch in den Folgeminuten das Hauptproblem der jungen Deutschen, die einfach nicht gut genug auf den Ball aufpassten. So behaupteten die eher biederen Ukrainer ihre Führung. Nach acht Minuten bat Stein seine Spieler zu einer ersten Auszeit, die Zahl der Ballverluste war auf neun gestiegen. Gegen Ende des ersten Spielabschnitts brachte Max Pfannmüller sein Team an den Gegner heran, Ebert erzielte schließlich den 14:14-Ausgleich.

Anschließend kassierte Pfannmüller schnell hintereinander sein drittes und viertes Foul: Die DBB-Auswahl hatte weiterhin größte Schwierigkeiten, einen Rhythmus zu finden und fiel wieder deutlich zurück (15:25, 14. Min.). Ferner und Robert Glöckner stemmten sich mit erfolgreichen Wurfversuchen gegen die drohende Niederlage, aber die Wurfquote von 25 Prozent und zwölf Ballverluste verhinderten zu diesem Zeitpunkt ein besseres Resultat für die DBB-Korbjäger (19:25, 17. Min.). Kämpferisch stimmte es aber im DBB-Team, das nicht aufsteckte und durch Ferner auf 23:27 näher heran kam (18. Min.). Zum Seitenwechsel musste man die deutsche Mannschaft noch nicht abschreiben (26:30).

Guter Auftakt für Deutschland im dritten Viertel: Wimberg führte sein Team nach wenigen Sekunden per Dreipunktspiel auf 29:30 heran, Kasper holte die Führung zurück (31:30, 22. Min.), wieder Wimberg verantwortete die nächsten beiden Punkte. Den Deutschen gelang es, ihren Gegner mehr als sechs Minuten lang ohne jeden Punkt zu halten und selbst eine Serie zu starten, die erst nach zwölf unbeantworteten Punkten endete (38:30). Das Ganze noch ohne erfolgreichen Dreier. Wimberg bestimmte jetzt das Geschehen in der deutschen Offensive, aber dennoch wechselte das Momentum wieder etwas auf die gegnerische Seite (40:38, 29. Min.). Immerhin wurde zur Viertelpause trotz bis dato 20 Ballverlusten ein Vorspung behauptet (44:38).

Lange Zeit änderte sich im Schlussviertel nicht viel am Ergebnis (46:41, 34. Min.). Beide Teams warfen weiterhin niedrigprozentig und vergaben viele Chancen. Der erste und einzige deutsche Dreier von Ebert zum 49:41 tat da richig gut, war aber auch fast schon das letzte deutsche Erfolgserlebnis im Angriff. Fortan gelang es der Ukraine dennoch nicht mehr, die ING-DiBa-Korbjäger in einem ganz schwachen Schlussviertel bis zum Endstand von 52:44 ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

Bundestrainer Harald Stein: “In der zweiten Halbzeit haben wir deutlich bessere Defense und Spielkontrolle gezeigt. Unter Druck haben wird viele Würfe verworfen, aber durch Kampf immer gut dagegen gehalten.”

Für Deutschland spielten: Kevin Casper (TuS Lichterfelde, 14), Constantin Ebert (Würzburg Baskets, 5), Joschka Ferner (TSV Nördlingen, 9), Robert Glöckner (ALBA Berlin, 2), Jonas Grof (Basketball Boele-Kabel), Leon Kratzer (BBC Bayreuth, 2), Armin Musovic (Eintracht Frankfurt), Andreas Obst (TSV Breitengüßbach, 2), Lennart Okeke (Eintracht Frankfurt, dnp), Max Pfannmüller (BBLZ Mittelhessen, 4), Jan-Niklas Wimberg (Oldenburger TB, 14, 10 Rebounds) und Daniel Woltering (UBC Münster).

Die weiteren Vorrundenspiele (deutsche Zeit)
Montag, 30. Januar 2012, 16.30 Uhr: Deutschland – Frankreich
Dienstag, 31. Januar 2012, 14.00 Uhr: Deutschland – Russland
Mittwoch, 1. Februar 2012, 16.15 Uhr: Deutschland – Bulgarien

Das Turnier kann über die Website http://www.tbf.org.tr/ttt verfolgt werden.

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