U16-Jungen mit drei Niederlagen27. März 2008

Dennoch sehr ansprechende Leistung beim Turnier in Italien

Die deutsche U16-Nationalmannschaft der Jungen musste beim internationalen Turnier in Ragusa/ Italien vom 21.-23. März 2008 drei Niederlagen hinnehmen. Dennoch zeigte sich die Mannschaft von Bundestrainer Alex Krüger gegen die Top-Mannschaften aus Spanien, Italien und Russland nahezu ebenbürtig, wurden doch alle drei Partien erst in den letzten Minuten entschieden. Während die Mannschaft wertvolle Erfahrungen sammeln konnte, gelang Trainer Krüger zu neuen Erkenntnissen über den Kader und ist sich nun über einige Alternativen bewusst, standen doch im Vergleich zum Turnier in der Türkei vor etwa einem Monat fünf neue Spieler im Team.

In der ersten Partie gegen Italien begannen die deutschen Korbjäger hervorragend und führten auch die meiste Zeit. Die 14-Punkte-Führung zur Halbzeit konnte sogar auf zwischenzeitlich 20 Zähler ausgebaut werden. Die Deutschen kontrollierten die Rebounds und kamen durch Fastbreaks zu einfachen Punkten. Dann kam allerdings der italienische Ansturm. Vor allem gegen Nunzio Sebbatino, der 24 seiner 26 Punkten in der zweiten Halbzeit markierte, sowie gegen Alessandro Gentile, der mit 32 Zählern bester Korjäger der Partie war, fand die deutsche Mannschaft kein Rezept. So drehten die Italienier die Partie im letzten Viertel und entschieden mit dem letzten Wurf die Begegnung mit 89:86 (21:25, 14:24, 24:19, 30:18) für sich.

Am Tag darauf musste sich die DBB-Auswahl Spanien, der vielleicht besten Mannschaft des Turniers, mit 72:76 (17:17, 14:22, 20:20, 21:16) geschlagen geben. Bis auf den Ausgleich zum ersten Viertel lagen stets die Iberer in Führung. Zur Halbzeit lagen die Deutschen mit acht Punkten in Rückstand, kamen jedoch im Verlauf des Spiels immer näher heran. So entwickelte sich ein enges Spiel, das die deutsche Auswahl mit etwas mehr Erfahrung womöglich für sich hätte entscheiden können.  

Im letzten Spiel gegen Russland mussten die deutschen Korbjäger das Parkett mit 72:79 (18:12, 19:17, 17:26, 18:24) als Verlierer verlassen. Dabei starteten die Deutschen erneut gut in die Partie. Zwischenzeitlich führte die Mannschaft von Bundestrainer Alex Krüger mit 15 Punkten, zur Halbzeit betrug der Vorsprung immerhin noch acht Zähler. Nach dem dritten Viertel lagen aber schon die Russen mit einem Punkt vorne. In der letzten Spielminute lagen die Deutschen mit 70:72 zurück und wollten die Partie unbedingt für sich entscheiden. Jedoch hatte man zum einen Wurfpech, zum anderen behielt die russische Mannschaft ihre Nerven an der Freiwurflinie, so dass die deutsche Mannschaft das Spiel doch nicht mehr drehen konnte.

Für Deutschland spielten: Bill Akeem Borekambi (SV Pfefferwerk, 12 Punkte gegen Italien, 1 Punkt gegen Spanien, 4 Punkte gegen Russland), Kevin Bright (Foto, SG Urspringschule, 19/ 23/ 11), Kevin Eichelsdörfer (TTL Bamberg, 3/ 0/ 4), Patrick Heckmann (ASC Theresianum Mainz, 3/ 4/ 4), Mathias Mönninghoff (TSV Bayer Leverkusen, (15/ 9/ 10), Erik Müller (TuS Lichterfelde, 4/ 2/ 2), Jan Novak (Eintracht Frankfurt, 0/ 0/ 2), Tim Parohl (Bramfelder SV, 2/ 9/ 9), Jarelle Reischel (Eintracht Frankfurt, 18/ 4/ 13), Thomas Reuter (BBV Hagen, 0/ 7/ 5), Maxim Schneider (POST-SV Koblenz, 0/ 0/ 2), Falko Theilig (BBLZ Mittelhessen, 10/ 13/ 6).

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