U16-Jungen beugen sich Frankreich21. Juni 2013

Kaum Platz blieb in der Halle: Sowohl auf den Rängen für die knapp 400 Zuschauer in Pfungstadt, als auch für die deutschen Spieler auf dem Feld. Bei der 57:67- (24:36-) Niederlage scheiterten die deutschen U16-Jungen vor allem an einer konsequent spielenden französischen Mannschaft.

„Leider haben wir heute nicht an unsere gute Leistung der beiden Testspiele aus den letzten Tagen anknüpfen können“, gab sich Headcoach Alan Ibrahimagic enttäuscht. Sein Team verlor den letzten der drei Tests gegen Frankreich verdient mit zehn Punkten. Dabei startete die Partie ausgeglichen. Beide Teams kamen in den Anfangsminuten nicht richtig in Tritt.

Viele Fehlpässe und Fehlwürfe prägten die Startphase. Erst nach zweieinhalb Minuten erlöste Marcel Keßen die auf Punkte wartenden Zuschauer. In der Folge schien Deutschland das Spiel unter den Augen von Bundestrainer Frank Menz zunehmend besser in Griff zu bekommen. Das lag vor allem an Flüchtigkeitsfehlern der Gäste. Drei Schrittfehler in nur fünf Minuten stehen symbolisch für die Unsicherheit des Kontrahenten.

Erst nach der Hälfte des ersten Viertels wurden die in blau spielenden Franzosen bissiger, tasteten sich weiter an den Korb heran und wurden zunehmend erfolgreicher. „Wir haben zu häufig versucht individuell zu spielen. Heute haben wir uns leider nicht genug als Team präsentiert“, war Ibrahimagic frustriert.

Durch eine gute Defense und eine solide Trefferquote im zweiten Viertel zog das französische Team mit zwölf Punkten zur Halbzeit weg. „Nach den Erfahrungen aus dem bisherigen Trainingslager haben wir uns zu gut gefühlt. Wir müssen weiter hart arbeiten“, so Ibrahimagic. Ein großer Faktor, der sich zunehmend stärker bemerkbar machte, war der Ausfall der “Großen” Moritz Sanders (vor dem Spiel), Marcel Keßen (während der Partie) und Marvin Omuvwie (war angeschlagen). So dominierten die Franzosen das Spiel unterm Korb. „Um das zu kompensieren mussten alle in die Zone, was Platz an der Dreier-Linie verschaffte“, analysierte Deutschlands Coach. Den nutzen die Franzosen mit 28 Punkten aus der Distanz aus.

Positiv hebt der Coach allerdings den Kampfgeist seines Teams hervor: „Leidenschaft und Einsatz waren zu erkennen, darauf kann man aufbauen.“ Trotz einer Steigerung in der zweiten Halbzeit mussten sich die Adlerträger geschlagen geben. „Wir sind ein gutes Team, mit viel Potential. Aber heute hat man gesehen, wenn wir nicht immer 100 Prozentgeben und hart an uns arbeiten, bekommen wir dafür die Quittung“, resümierte Ibrahimagic. Auch Bundestrainer Frank Menz ist von der Mannschaft überzeugt: „Das ist ein richtig guter Jahrgang, der hoffentlich noch sehr erfolgreich werden kann.“

Für Deutschland spielten:
Georg Beyschlag (TSV 1861 Nördlingen, 6), Luis Figge (Paderborn Baskets 91 / finke baskets, 6), Moritz Hübner (TuS Urspringschule/ Cybex Urspring, 1), Haris Hujic (Baskets Lüdenscheid /Phoenix Hagen, 2), Marcel Keßen (TuS Iserlohn 1846 / Phoenix Hagen, 2), Jakob Merz (MTV Kronberg , 8), Erwin Nkemazon (Sharks Hamburg/Bramfeld, 6), Marvin Omuvwie (TuS Lichterfelde), Moritz Overdick (TV Langen, 2), Till Pape (Paderborn Baskets 91 / finke baskets, 3), Lucien Schmikale (Oldenburger TB / Baskets Akademie Weser-Ems, 13), Tibor Taras (SG Köln 99ers, 8).

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