Stärken der U16 männlich liegen in der Verteidigung25. Juli 2005

Bei den Europameisterschaften in Bulgarien zählt nur das Finale

Für die männliche U16 gibt es bei der B-Europameisterschaft in Botevgrad/Bulgarien vom 29. Juli bis 9. August nur ein Ziel: Der Wiederaufstieg zur A-Europameisterschaft. Am 9. August will das Team von Bundestrainer Kay Blümel im Finale stehen. Ob es so weit wirklich kommt, wird sich zeigen. Sicher ist aber, dass der Weg dorthin nicht einfach wird. Zwar hat die DBB-Auswahl mit der Slowakischen Republik, der Tschechischen Republik, den Niederlanden und Finnland eine vorteilhafte Gruppe erwischt, aber im weiteren Verlauf des Turniers kann das Blümel-Team noch auf andere Topmannschaften treffen. „Ich hoffe, dass wir Georgien bis zum Finale aus dem Weg gehen können“, so Kay Blümel, „das Team ist sehr groß und kräftig.“ Auch Mazedonien, Portugal und Estland machen auf den Bundestrainer einen enorm starken Eindruck.

Die Stärken seines Teams sieht Kay Blümel ganz klar in der Verteidigung: „Wir gehören zu den acht besten Defensemannschaften in Europa!“ Bekanntlich werden die meisten Spiele durch die Verteidigung gewonnen, aber ob eine gute Defense auch ausreicht, ein internationales Turnier wie die B-Europameisterschaft zu dominieren, wagt der Coach zu bezweifeln. Denn während die Verteidigung die stärkste Waffe der Deutschen ist, bleibt der Angriff das große Manko. Schon in den Vorbereitungsspielen offenbarte sich, dass es in der Offense  im deutschen Team an allen Ecken und Kanten hapert. „Das große Problem ist, dass wir keinen konstanten Werfer haben“, analysiert Blümel. Dazu kommt noch das Verletzungspech von Andreas Seifert. Ein herber Verlust für den Bundestrainer und seine Mannschaft, denn die Stärken des 2,03 m großen Centers liegen eindeutig beim Offensivrebound. Für ihn rutscht Flügelspieler Walter Simon (Foto) ins Team, den Blümel hauptsächlich wegen seiner Größe (1,96 m)  nominiert hat. Er soll die Center von der Außenposition mit Bällen bedienen.

Bezüglich der Vorrundenspiele macht sich Kay Blümel wenig Sorgen. Gegen die Tschechen, Slowaken und Niederländer geht er von drei Siegen aus. Einzig die Finnen könnten der DBB-Auswahl in Hinblick auf den ersten Platz den Rang ablaufen. „Das wird das Endspiel um den Gruppensieg“, ist sich Blümel sicher.

Für die Europameisterschaft in Botevgrad/Bulgarien hat Bundestrainer Kay Blümel folgende Spieler nominiert:

Thierno Agne (Bramfelder SV), Kai Barth (TV Langen), Marian Benzing (SC Bergstrasse/TV Langen), Robin Benzing (SC Bergstrasse/TV Langen), Elias Harris (SG TV Drückheim/BI Speyer), Christian Kuhn (SG Mannheim), Marco Miklos (DJK Nord Regensburg), Mathias Perl (MTV Gießen), Thomas Schöps (IBBA/SSC Südwest), Philipp Schwedthelm (SG RheinEngergie Köln), Walter Simon (IBBA/Mahrzahner Basket Bären), Moritz Westkämper (IBBA/TuS Lichterfelde).

Auf Abruf: Friedrich Huth (IBBA/TuS Lichterfelde), Daniel Tusek (Paderborn Baskets).

Die Mannschaft wird betreut von: Kay Blümel (Bundestrainer), Ralph Junge (Co-Trainer), Markus Pschik (Physiotherapeut), Bernd Röder (Delegationsleiter), Petra Keldenich (Teambetreuerin), Oliver Krause (Delegationsschiedsrichter), Robert Bauer (Team Scout).

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