Interview mit Per Günther und Lucca Staiger21. Juni 2004

„Es passt Alles!“

Kurz vor der Europameisterschaft für U16-Teams (6.-15. Juli, Amaliada/Griechenland) stellten sich zwei deutsche Spieler unseren Fragen. Lesen Sie, was Per Günther (Foto) und Lucca Staiger zu sagen hatten:

Ihr habt mit der U 16 am Albert-Schweitzer Turnier in Mannheim teilgenommen. Dort habt ihr ausschließlich gegen U18-Mannschaften gespielt und leider kein Spiel gewonnen. Welche Eindrücke nimmt man aus solchen Spielen mit? Welche Erfahrungen konnte man sammeln?

Per: Der Basketball dort ist eine ganz andere Welt. Gegen Jugoslawien oder andere große Basketballnationen zu spielen war schon sehr beeindruckend, Aber wir haben auch gesehen, dass wir trotz unseres Alters mit einigen anderen Nationen mithalten konnten. Gegen Schweden und Tunesien haben wir nur knapp verloren (89:92 gegen Schweden; 73:79 gegen Tunesien). Alles in allem kann man sagen, dass das Turnier für uns sehr lehrreich war und wir doch einige tolle Erfahrungen in den Spielen gegen die Älteren sammeln konnten.
Lucca:Für die Mannschaft war das Turnier ein beeindruckendes Erlebnis, aus dem wir viele Erfahrungen mitnehmen konnten.

Wie sieht jetzt eure Vorbereitung in Hinblick auf die U 16 Europameisterschaft in Griechenland aus? Per: Bisher haben wir mit der Mannschaft einige Lehrgänge gemacht, bei denen vor allem die Taktik und die Spielzüge besprochen wurden. Das Turnier in Belgrad (20.-24. Juni) ist für uns dann schon der erste Härtetest. Dort geht es richtig zur Sache. Ansonsten macht man natürlich viel Schusstraining, wie eigentlich immer in der Vorbereitung.

Ihr habt, Belgien jetzt einmal ausgenommen, mit Spanien und Griechenland eine sehr schwere Gruppe bekommen. Wie seht ihr eure Chancen in dieser Gruppe zu bestehen und weiter zu kommen? Lucca: Unser Ziel ist es auf jeden Fall weiter zu kommen. Wir müssen, um die nächste Runde zu erreichen, eines der Top-Teams schlagen, eventuell sogar beide.
Per: Es wird gesagt, dass die Spanier stärker sind als die Griechen, aber die Griechen haben den Heimvorteil. Sie werden sich vor allem von der tollen Stimmung in der Halle nach vorne peitschen lassen.
Lucca: Die Griechen und ihre Fans sind ziemlich aggressiv und sehr fanatisch. Aber trotzdem rechnen wir uns natürlich Chancen aus und sind auch überzeugt, dass wir die Griechen und eventuell sogar die Spanier schlagen können. Gegen Belgien müssen und sollten wir sowieso gewinnen.

Das klingt ja durchaus optimistisch. Wo seht ihr denn die Stärken eures Teams?

Lucca: Unsere Spieler sind individuell einfach sehr gut. Wir haben ein starkes, kreatives Flügelspiel und können auch gut zum Korb ziehen. Die Mannschaft ist einfach stark. Und wenn Tim Ohlbrecht jetzt auch noch dabei ist (Einsatz war aufgrund einer Verletzung fraglich, ist aber wohl dabei), dann sind wir auch am Brett sehr gut besetzt.
Per: Das Mannschaftsgefüge stimmt einfach. Es passt alles.

Mit Per Günther und Lucca Staiger sprach Sascha Bacinski.

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