DBB-U16 spielt gegen den Abstieg9. Juli 2004

60:73-Niederlage gegen EM-Gastgeber Griechenland

Griechenland – Deutschland 73-60 (15-21, 34-35, 51-44)

Bundestrainer Kay Blümel:
Es hat nicht sollen sein. Obwohl alle Chancen vorhanden waren, verspielte die deutsche U-16 Nationalmannschaft leichtfertig den Sieg gegen die EM-Gastgeber. Mit dem Plan, gegen die ohne herausragenden Werfer und körperlich unterlegenen Griechen mit einer leicht sinkenden Verteidigung und konsequentem Spiel unter den Korb zum Erfolg zu kommen, ging man in dieses entscheidende Match, das die DBB-Equipe mit neun Punkten Differenz hätte gewinnen müssen. Dieser Plan ging auch in der ersten Halbzeit sehr gut auf.

Nach zwölf Minuten (26-17) hatte man die am Ende benötigte Differenz erreicht. Als Bundestrainer Kay Blümel dann nach und nach seinen Startern Pausen geben musste, ging ein wenig der Spielfluss verloren. Insbesondere als Tim Ohlbrecht, der unter den Körben dominant war und seit der ersten Minute mit zwei Fouls auf dem Feld stand, nach 16 Minuten seine Pause brauchte, nutzten dies die Gastgeber und schlossen bis zur Pause auf.

So war auch für die zweite Hälfte noch alles offen. Hier verließen die deutschen Spieler aber den Spielplan. Nach zwei erfolgreichen Innenanspielen suchten sie danach ihr Heil in erfolglosen Würfen und Einzelaktionen auf den Außenpositionen, die die Griechen zur 44-37-Führung nutzten. Auch eine Auszeit von Bundestrainer Kay Blümel fruchtete nichts.

Zum einen suchten die Außen die Center zu wenig, zum anderen wurden die Innenspieler im Verlaufe des Spiels immer inaktiver. Mit nun häufiger wechselnden Verteidigungen versuchten die Deutschen den Rhythmus der Gastgeber zu stören, hatten damit aber nur bedingten Erfolg. Hinzu kam, dass sich Tim Ohlbrecht früh seine Fouls drei und vier abholte und der deutschen Mannschaft schmerzlich unter dem eigenen Korb fehlte. Mit wiederum zu vielen Ballverlusten (22) bauten die DBB-Jungs zudem die Griechen auf, die nun immer häufiger durch Fast-Breaks zu leichten Körben kamen und Mitte des vierten Viertel der deutschen Mannschaft alle Illusionen geraubt hatten und den Sieg am Ende sicher einfuhren.

Für Deutschland spielten:

Per Günther (9), Max Rockmann (n.e.), Mathias Perl (n.e.), Johannes Betz (8), Oskar Fassler (4), Michael Jost, Sajmern Hauer (4), Marcus Seidowski (7), Martin Hillmann (n. e.), Max Dohmen, Tim Ohlbrecht (26), Roland Wiertel (4) Detaillierte Statistiken, weitere Ergebnisse und Tabellen auf www.fibaeurope.com.

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