DBB-U15 Jungen beenden North Sea Development Basketball Cup auf Platz 215. August 2010

Deutschland schlägt Schweden, unterliegt dann aber der Niederlande nach Verlängerung

Auf dem nicht ganz zufrieden stellenden zweiten Platz beendete die deutsche U15-Nationalmannschaft der Jungen den “North Sea Development Basketball Cup”. Nach dem gestrigen Sieg gegen Schweden (84:71) und der heutigen 75:79-Niederlage nach Verlängerung gegen die Niederlande blieb den ING-DiBa-Körbjägern nur der zweite Rang, nachdem Schweden mit einer Niederlage gegen Dänemark einen Dreiervergleich nicht zustande kommen ließ, der Deutschland auch noch den Turniersieg gebracht hätte.

Deutschland – Schweden 84:71 (15:11; 34:31; 58:48)
Einen weiteren Sieg erkämpfte sich die U15-Nationalmannschaft bei ihrem zweiten internationalen Auftritt beim North Sea Development Basketball Cup im schwedischen Höganäs. Mit 84:71 wurde Gastgeber Schweden bezwungen. Allerdings war das Spiel fast über den gesamten Spielverlauf eine spannende, weil enge, Angelegenheit. Immer wenn es der deutschen Mannschaft gelang, sich deutlicher abzusetzen, konterten die Skandinavier und ließen die deutsche U15 nicht entkommen. So auch nach dem guten Start der DBB-U15 zum 15:8 (9.), den die Gastgeber zur eigenen 26:21-Führung (17.) konterten, als beim zweiten Anzug der ING-DiBa-Korbjäger sechs Minuten gar nichts zusammenlief, man in der Verteidigung sehr nachlässig agierte und im Angriff durch schlechte Entscheidungen “glänzte”. Erst als Bundestrainer Kay Blümel seine Starter zurück aufs Feld beorderte wendete sich das Blatt wieder. Bei der Pausensirene war die Führung (34:31) wieder hergestellt. Diese gaben die Spieler um den erneut überzeugenden Ismet Akpinar dann auch nicht mehr ab. Die Führung schwankte zwischen fünf und zehn Punkten. Immer wenn es eng zu werden drohte, rissen sich die Deutschen zusammen. So auch im letzen Viertel, als es den Skandinaviern gelang nach einem 61:71-Rückstand (36.) möglich war, auf 68:73 (38.) zu verkürzen. Ismet Akpinar rettete aber sein Team mit zwei Dreiern in Folge und stellte den zehn-Punkte-Abstand im Alleingang wieder her.

„Die Mannschaft hat in einem schwierigen Match Charakter gezeigt und einen weiteren Schritt nach vorne gemacht”, zeigte sich Bundestrainer Kay Blümel zufrieden mit dem Auftritt der U15.

Deutschland: Janis Stielow (VfL Pinneberg) 6, Stefan Ilshöfer (BSG Ludwigsburg) 6, Nicolas Oosterman (SC Rist Wedel), Sebastian Heck (BIS Baskets Speyer) 1, Ismet Akpinar (BC Hamburg) 25, Dino Dizdarevic (TSV Breitengüßbach) 14, Nico Jacobi (IBBA Berlin) 3, Maximilian Ugrai (Würzburg Baskets) 6, Terry Thomas (TSV Breitengüßbach) 7, Robert Zinn (BSB Ludwigsburg) 8, Daniel Mayr (TuS Jena) 4, Robyn Missa (IBBA Berlin) 4.

Deutschland – Niederlande 75:79 n.V. (14:23; 34:34; 42:51; 67:67)
Nur selten zeigte sich die deutsche U15 gegen die Holländer von ihrer besseren Seite. Nach gutem Start 7:2 (2.) verloren die DBB-Jungs völlig den Faden und ließen sich von den aufopferungsvoll kämpfenden Nachbarn den Schneid abkaufen. Nur selten gab es gelungene Aktionen zu beklatschen und zu oft war man einen Schritt zu spät, so dass die Niederländer bei der Viertelpause mit 23:14 obenauf waren. Im zweiten Viertel legten die Deutschen dann stark los (22:23, 12.), um danach gleich wieder das Momentum zu verlieren (22:27, 16.). Bis zur Pause kämpfte sich die DBB U15 wieder heran, konnte sogar kurz vor dem Seitenwechsel wieder die Führung ergattern (34:33, 20.). Diesen Kampfgeist schien die deutsche Mannschaft dann aber in der Kabine gelassen zu haben. Nachlässigkeiten in der Verteidigung und keine zählbaren Aktionen im Angriff führten zum erneuten absetzen der Holländer (42:34, 23.), die diesen Vorsprung dann auch bis zum 60:53 (37.) behaupteten, ehe die Mannen um den erneut stark spielenden Ismet Akpinar andere Ideen hatten. Mit schnellen Fouls schickte man die Niederländer an die Freiwurflinie, die sich mit Fehlwürfen bedankten und es so möglich machten, dass es Nico Oosterman (Foto) gelang mit einem Buzzer-Beater von der Drei-Punkte-Linie Deutschland in die Verlängerung zu schicken. Hier ging man dann zwar per Akpinar-Dreier erneut in Führung, vergab aber in der Folge zu viele “Einfache”. Und auch das Hilfsmittel schnelle Fouls brachte nun nichts, da die Niederlande nun sicher von der Linie einnetzte und verdient die Partie und damit später auch das Turnier gewann.

“Die Jungs haben gesehen und gespürt, dass man in einem engen Spiel die kleinen Dinge richtig machen muss. Wir waren vom Kopf her nicht auf der Höhe und hatten heute zu viele Ausfälle”, war Bundestrainer Kay Blümel nach dem Spiel doch ein wenig angefressen.

Deutschland: Janis Stielow (VfL Pinneberg) 7, Stefan Ilshöfer (BSG Ludwigsburg), Nicolas Oosterman (SC Rist Wedel) 13, Sebastian Heck (BIS Baskets Speyer) 8, Ismet Akpinar (BC Hamburg) 21, Dino Dizdarevic (TSV Breitengüßbach), Nico Jacobi (IBBA Berlin) 7, Maximilian Ugrai (Würzburg Baskets) 5, Terry Thomas (TSV Breitengüßbach) 12, Robert Zinn (BSB Ludwigsburg), Daniel Mayr (TuS Jena) 2, Robyn Missa (IBBA Berlin).

Die Ergebnisse im Überblick:
Schweden – Niederlande 72:53
Deutschland – Dänemark 74:59
Deutschland – Schweden 84:71
Niederlande – Dänemark 75:55
Deutschland – Niederlande 75:79
Schweden – Dänemark 59:62

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