U16-Mädchen ziehen ins Halbfinale ein28. Juli 2005

Nach dem 54:44 gegen England Gruppensieger in der Zwischenrunde
Die deutsche U16-Nationalmannschaft weiblich ist ins Halbfinale der B-Europameisterschaft eingezogen. Damit entscheidet sich am Samstag, ob die DBB-Mädchen den Wiederaufstieg in die A-Gruppe schaffen. Die Halbfinalteilnahme stand schon vor dem abschließenden Zwischenrundenspiel gegen England fest. Slowenien hatte am Nachmittag völlig überraschend gegen Irland 60:61 verloren und damit der deutschen und der englischen Mannschaft vorzeitig das Halbfinale beschert.

Selbst bei einer deutschen Niederlage wäre man im direkten Vergleich mit Irland und Slowenien vorne und damit auf Zwischenrundenplatz 2 gewesen. Doch das Team von Bundestrainer René Spandauw gewann gegen England mit 54:44 (12:13, 20:9, 12:15, 10:7 ) und beendete die Zwischenrunde damit als Gruppenerster. Gegner im Halbfinale am Samstag ist Gastgeber Estland, während das andere Halbfinale England und die bisher sehr starke Slowakische Republik bestreiten.

Der deutschen Mannschaft gelang der Start in die Partie, die Ireti Amojo und Stina Barnert mit ihren Punkten zum 6:0 eröffneten. Doch die Engländerinnen fanden dann ebenfalls schnell zu ihrem Spiel und gingen zur Viertelpause knapp in Führung. Bereits in der 11. Minute hatte René Spandauw alle zwölf Spielerinnen eingesetzt, um die große Stärke der DBB-Mädchen – die große Ausgeglichenheit innerhalb der Mannschaft – auszunutzen. Das machte sich bezahlt, denn mit einem Zwischenspurt im 2. Viertel ging das DBB-Team deutlich in Führung (32:19, 17. Min., Francis Pieczynski).

Die ING-DiBa-Korbjägerinnen hielten den zweisteligen Vorsprung bis zum 42:32 durch Vanessa Höhne (26. Min.). Dann kamen die Engländerinnen, bedingt durch einige deutsche Ballverluste und leichtfertig vergebenene Korbleger, auf 42:37 heran (29. Min.), doch die Punkte von Stina Barnert fünf Sekunden vor dem Ende des 3. Viertels brachten etwas Ruhe.

Das Schlussviertel begann zerfahren und mit vielen Ballverlusten auf beiden Seiten. Als dann aber die starke Ireti Amojo, Svenja Greunke und Stina Banert binnen eineinhalb Minuten auf 52:39 erhöhten (36. Min.), war die Partie gelaufen. Nun gilt es, den Ruhetag zu nutzen und sich konzentriert auf das alles entscheidende Spiel gegen Estland vorzubereiten. Hilfreich wären dann sicher weniger Ballverluste (Deutschland 21 , England 23 ) und bessere Wurfquoten (Deutschland: 2er 22/57=39 Prozent; 3er 1/8=13 Prozent, Fw 7/14=50 Prozent).

Deutschland:
Ireti Amojo (Foto, Basketball Berlin Süd; 14 Punkte), Stina Barnert (SC Alstertal-Langenhorn; 8), Nelli Dietrich (TV Langen), Hannah Eitel (BSG Ludwigsburg, 3), Svenja Greunke (TV Langen; 10), Vanessa Höhne (Basketball Berlin Süd; 6), Katharina Kiersz (BSG Ludwigsburg), Pia Mankertz (SC Alstertal-Langenhorn, 2), Francis Pieczynski (TV Langen; 6), Nadja Prötzig (SV Halle, 4), Leonie Prudent (BBZ Leverkusen), Jana Thiedke (Basketball Berlin Süd, 1).

Aktuelle Ergebnisse und Statistiken unter www.basket.ee  

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