U16-Mädchen verpassen Halbfinale und Aufstieg10. August 2006

48:62-Niederlage gegen Schweden – Bei der B-EM in Finnland jetzt um die Plätze 5-8
Die deutschen U16-Mädchen haben bei der B-Europameisterschaft im finnischen Jyväskylä das Halbfinale und damit auch den Aufstieg in die A-Gruppe verpasst. Die Mannschaft von Bundestrainer Michael Kasch unterlag den Schwedinnen mit 48:62 (10:15, 14:12, 6:18, 18:17). Damit spielt die DBB-Auswahl am Samstag und Sonntag um die Plätze 5-8.

Vor dem Spiel war die Ausgangslage klar: der Sieger würde einen Platz im Halbfinale ergattern. Viele leichte Fehler auf beiden Seiten kennzeichneten die Auftaktminuten der Partie, in der die Schwedinnen den etwas besseren Start erwischten (6:11, 6. Min.). Im deutschen Angriff punktete zunächst fast ausschließlich Ireti Amojo, was das deutsche Team ausrechenbar machte. Katharina Schulte to Bühne kassierte zwei schnelle Fouls und musste auf der Bank Platz nehmen. Deutschland schloss durch Wiebke Bruns zum 10:11 auf, doch nach wie vor gingen an beiden Enden des Feldes viele Würfe daneben.

Die Partie blieb eng (14:15, 13. Min.), sah Schweden aber immer leicht in Front. Besonders Schwedens Shooting Guard Cleopatra Forsman B. Goga stellte die deutsche Defense häufiger vor unlösbare Probleme (16:21, 15. Min.). Die Wurfquote der deutschen Mädchen sank in dieser Phase auf nur noch 30 Prozent. Zum Seitenwechsel war die Begegnung dennoch völlig offen (24:27). Doch direkt zu Beginn des 3. Viertels zog Schweden davon (24:33, 22. Min.), noch ehe die deutschen Spielerinnen so richtig auf dem Feld standen. Trotz heftiger kämpferischer Gegenwehr kam die DBB-Auswahl in der Folge nicht näher an den Gegner heran (28:40, 27. Min.). Zu viele Ballverluste wurden in diesen Minuten registriert, zu viele Würfe verfehlten ihr Ziel, während die Skandinavierinnen immer selbstsicherer wirkten und bis zu diesem Zeitpunkt nur fünf Mal den Ball verloren hatten.

Nach drei Vierteln gab es nicht mehr viel Hoffnung für die DBB-Mädchen, der Rückstand schien schon zu groß (30:45). Doch eine schnelle 8:0-Serie machte wieder Hoffnung. Amojo und Svenja Brunckhorst hatten zwei Dreier getroffen, Anna-Lisa Rexroth einen Korbleger (38:45, 32. Min.). Schweden erholte sich jedoch schnell vom deutschen Zwischenspurt (38:50, 35. Min.). Rexroth wehrte sich per erfolgreichem Dreier, wurde jedoch umgehend von einem der wenigen schwedischen Distanztreffer gekontert. Stephanie Wagner erzielte das 45:53 (37. Min.), aber Schweden blieb souverän und spielte den Sieg sicher nach Hause.

Deutschland:
Ireti Amojo (TuS Lichterfelde, 9), Anna-Lisa Rexroth (TV Hofheim, 14), Lea Vatthauer (Osnabrücker SC), Svenja Brunckhorst (TSV Wasserburg, 6), Pia Mankertz (SC Alstertal-Langenhorn, 4), Friederike Moderegger (NB Oberhausen), Stephanie Wagner (TV Langen, 2), Lilian Koch (ASC Theresianum Mainz), Wiebke Bruns (NB Oberhausen, 4), Martina Kraus (SG HD Kirchheim), Katharina Schulte To Bühne (Hagener SV, 9).

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