U16-Mädchen verlieren Krimi gegen Großbritannien17. August 2010

70:74-Niederlage – Viertelfinaleinzug dennoch gesichert – Rouault und Bellscheidt mit Double-Double
Die deutschen U16-Mädchen stehen bei der B-Europameisterschaft in Skopje / Mazedonien im Viertelfinale. Trotz der 70:74 (23:18, 13:15, 27:22, 7:19)-Niederlage Deutschlands gegen England ist der Mannschaft von DBB-Bundestrainer Ortwin Doll der Viertelfinaleinzug nicht mehr zu nehmen. Die DBB-Mädchen unterlagen nach einem schwachen letzten Viertel, in dem sie offensiv nicht an die guten Leistungen der ersten drei Viertel anknüpfen konnten. Carla Bellscheidt (20 Punkte, 10 Rebounds) und Noémie Rouault (15 Punkte, 14 Rebounds) gelang allerdings ein Double-Double.

Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der sich keine der beiden Mannschaften absetzen konnte. Marie Gülich und Noémie Rouault setzten für Deutschland in der Offensive Akzente (8:8). Carla Bellscheidt traf aus der Distanz und nach weiteren Roualt-Punkte konnten sich die DBB-Mädchen leicht absetzen (13:8, 6. Min.). Die knappe Führung hatte auch nach den ersten zehn Minuten Bestand (23:18).

Auch im zweiten Spielabschnitt diktierte die deutsche Mannschaft das Spielgeschehen und baute ihre Führung kontinuierlich aus. Insbesondere Rouault drückte dem Spiel ihren Stempel auf und trat offensiv immer wieder in Erscheinung. Nach Aline Stillers Punkten führten die ING-DiBa-Korbjägerinnen erstmals zweistellig (35:24, 16. Min.). Deutschland ließ den Britinnen unter den Brettern kaum eine Chance ließ (24:13 Rebounds), dennoch konnte Großbritannien vor dem Seitenwechsel verkürzen. Die Defensive der DBB-Mädchen ließ in den Schlußminuten des zweiten Viertels nach und so lag die Mannschaft von DBB-Bundestrainer Ortwin Doll zur Halbzeit nur noch mit 36:33 in Front.

Bellscheidt traf zu Beginn des Viertels und ebnete damit den Weg für eine starke Phase der deutschen Mannschaft. Bundestrainer Doll schien in der Halbzeitpause die richtigen Worte gefunden zu haben, denn sein Team agierte nun wesentlich aggressiver als noch in den Schlußminuten des ersten Abschnitts. Folgerichtig hatte sich Deutschland vor Beginn der letzten zehn Minuten wieder einen kleinen Vorsprung erspielt (63:55).

Großbritannien bäumte sich im letzten Viertel noch einmal auf und brachte die deutsche Mannschaft gehörig in Bedrängnis. Doll versuchte, den Lauf der Britinnen zu stoppen, doch auch nach der Unterbrechung kamen die DBB-Mädchen nur noch selten zu einem Korberfolg (63:67, 36. Min.). Nach sieben langen Minuten gelangen Marie Gülich fünf wichtige Punkte, die in den Schlußminuten noch einmal für Hoffnung sorgten (68:70, 38. Min.). Am Ende agierten die Britinnen jedoch zu clever und gaben den Vorsprung nicht mehr ab. Deutschland unterlag mit 70:74, steht aber dennoch im Viertelfinale.

Morgen spielt Deutschland um 16.30 Uhr gegen die Slowakische Republik.

Für Deutschland spielten:

Carla Bellscheidt (New Basket Oberhausen, 20 Punkte, 10 Rebounds), Levke Brodersen (SC Rist Wedel, 2), Elisabeth Dzirma (TG Hanau, dnp), Marie Gülich (Rhöndorfer TV, 18), Alina Hartmann (DJK Bamberg, dnp), Melina Knopp (Osnabrücker TB, 1), Teresa Kucera (BSG Ludwigsburg, dnp), Isabell Meinhart (TSV Grünberg, 4), Noémie Rouault (TuS Lichertfelde, 15 / 14), Hannah Siegfried (TuS Lichterfelde, 4), Aline Stiller (TSV Grünberg, 6) und Fanny Szittya (TSV Nördlingen).

Weitere Informationen und Statistiken unter www.fibaeurope-u16women.com

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