U16-Mädchen überrennen Irland12. August 2011

Zweiter Sieg im zweiten Spiel für die deutschen U16-Mädchen – 28:0-Lauf sorgt für die Entscheidung

Zweiter Sieg für die U16-Nationalmannschaft der Mädchen bei der B-Europameisterschaft in Arad/Rumänien. Gegen Irland gewann das Team von Bundestrainer Patrick Bär ungefährdet mit 80:43 (22:11, 25:4, 11:15, 22:13). Beste Akteurin der DBB-Auswahl war Lisa Janko (Foto) mit 19 Punkten.

Wie bereits in der Partie gegen Dänemark vertraute Bundestrainer Patrick Bär seiner Startformation, bestehend aus Emma Stach, Nele Aha, Noémie Rouault, Ama Degbeon und Alina Hartmann.

Die Partie startete stockend, was sich in der geringen Punktausbeute (3:3, 4. Minute) auswirkte. Auch sonst lief es nicht unbedingt nach den Vorstellungen von Bundestrainer Patrick Bär, denn seine Topspielerin Noémie Rouault musst nach drei Minuten bereits mit zwei persönlichen Fouls auf der Bank Platz nehmen. Es dauerte ein paar Minuten ehe die DBB-Auswahl ihren Rhythmus fand und in der Folge die Begegnung dominierte (22:11).

Nach einem 4:0-Start in das zweite Viertel sah sich Irland zu einer sehr frühen Auszeit gezwungen (26:11, 12. Minute). Doch der erwünschte Effekt blieb aus. Stattdessen spielten sich die ING-DiBa-Korbjägerinnen in einen Rausch und erhöhten die schon komfortable Führung auf 38:11 (15. Minute). Erst als die Irin Jennifer Sheehan drei Minuten vor der Halbzeit traf, endete ein furioser 28:0-Lauf der deutschen Mannschaft (40:13, 17. Minute). Mit einem deutlichen 47:15-Vorsprung ging es in die Kabinen.

Nach der Pause bäumte sich die irische Auswahl noch einmal auf, um den hohen Rückstand nicht noch weiter anwachsen zu lassen – und das mit Erfolg. Immer mehr Würfe fanden ihr Ziel, so dass Irland eine 9:5-Führung im dritten Viertel sein Eigen nennen konnte. An der immer noch deutlichen Überlegenheit für Deutschland änderte diese Tatsache aber nichts (54:25, 26. Minute). Dennoch war Bundestrainer Patrick Bär nicht zufrieden mit den sich nun häufenden Nachlässigkeiten seiner Mannschaft und nahm eine Auszeit (56:30, 29. Minute).

Nachdem Deutschland das dritte Viertel mit 11:15 abgegeben hatte, waren es erneut die Irinnen, die im Schlussabschnitt besser begannen und auf 60:35 verkürzten. Die Moral der irischen Auswahl war beachtlich, bedenkt man, dass der Sieger praktisch zur Halbzeit schon feststand. Ohne großen Glanz in der zweiten Halbzeit brachte das Bär-Team die Partie sicher mit 80:43 nach Hause.

Bundestrainer Patrick Bär: “Wir haben es heute geschafft, die unkonventionelle Art der irischen Mannschaft weitestgehend zu meistern. Besonders in der ersten Halbzeit haben wir durch unser Pressing viele Fast Breaks laufen können, was uns letztendlich auch den Sieg einbrachte. Allerdings gab es wieder Phasen, in denen wir unkonstant agiert haben. Wir müssen noch weiter daran arbeiten, konstant unsere Leistung über 40 Minuten abzurufen. Morgen gegen die Schweiz wird unser bislang schwierigstes Spiel. Dennoch gehe ich von einem weiteren Sieg aus.”

Für Deutschland spielten:
Nele Aha (ASC Göttingen, 2), Ama Degbeon (USC Heidelberg, 13, 14 Rebounds), Leonie Edringer (TVG Baskets Trier, 6), Alina Hartmann (DJK Bamberg, 3), Lisa Janko (TV Langen, 19), Henriette Link (BG Zehlendorf, 2), Mareike Müller (SV Halle, 2), Chantal Neuwald (Cannon School, 8), Noemie Rouault (BG Zehlendorf, 16, 13 Rebounds), Anneke Schlüter (DJKSB Ulm), Emma Stach (BG 89 Rotenburg/Scheeßel, 9), Maj vom Hofe (ASC Göttingen).

Weitere Termine der Vorrunde (deutscher Zeit):
13. August 2011, 19.15 Uhr: Deutschland – Schweiz

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