U16-Mädchen halten gegen Frankreich gut mit7. Juni 2006

Drei knappe Niederlagen machen Hoffnung für die B-EM

Trotz dreier Niederlagen gegen Frankreich beim Deutsch-Französischen Jugendaustausch in Jena müssen die U16-Mädchen des Deutschen Basketball Bundes die Köpfe nicht hängen lassen. Schließlich haben sie gegen eine europäische Spitzenmannschaft sehr ordentlich mitgehalten und phasenweise sogar dominiert. Dennoch bleibt dem Team von Bundestrainer Michael Kasch noch viel Arbeit, um das große Ziel – Wiederaufstieg in die A-Gruppe – bei der B-Europameisterschaft vom 4.-13. August in Finnland zu erreichen.

Im ersten Spiel gegen die Französinnen konnte sich zunächst keine der beiden Teams absetzen, die Nervosität spielte die größte Rolle. Erst im 2. Viertel verschafften sich die DBB-Mädchen etwas Luft und überraschten die französische Vertretung. Zur Pause führte das DBB-Team mit 34:28. Leider konnte das hohe Tempo der ersten 20 Minuten nach dem Seitenwechsel aber nicht gehalten werden. Von Minute zu Minute gewann Frankreich Oberwasser und setzte sich bis fünf Minuten vor dem Ende klar mit 18 Punkten ab, ehe Deutschland noch eine Resultatsverbesserung gelang (65:78 Endstand). „Mit 70 Prozent des Spieles dürfen wir zufrieden sein. Mehr konnte man nach gerade mal zwei Tagen Trainingslager nicht erwarten“, meinte Michael Kasch nach dem Spiel.

In Spiel 2 sah das schon ganz anders aus. Spannend und heiß umkämpft verlief die Partie, die die französische Vertretung als glücklicher Sieger verließ (76:73). Mit deutlich verbesserter Intensität und ebenfalls verbessertem Reboundverhalten gestalteten die deutschen Mädchen um Topscorerin Pia Mankertz (Foto) das Spiel jederzeit offen. „Wir haben einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht, und ich hätte mit für diese klar verbesserte Vorstellung einen Sieg gewünscht, den das Team verdient gehabt hätte“, lautete dementsprechend das Fazit von Michael Kasch nach Spiel 2.

Auch im 3. Spiel musste die DBB-Auswahl letztlich in eine Niederlage einwilligen (56:68). Nach einer sehr starken 1. Hälfte (29:31) kam es dann zu großen Fehlern in der Verteidung und zu nachlassender Intensität im deutschen Spiel, so dass die Französinnen am Ende leichtes Spiel hatten. „Wir haben noch viel zu tun, sind aber optimistisch, denn diese Spiele haben uns weiter gebracht“, so Michael Kasch abschließend

In Jena mit dabei waren:
Ireti Amojo (TuS Lichterfelde), Svenja Brunckhorst (TSV Wasserburg), Wiebke Bruns (NB Oberhausen), Svenja Heister (NB Oberhausen), Mona Kehlenbach (TSV Königsbrunn), Lilian Koch (ASC Theresianum Mainz), Martina Kraus (SG HD Kirchheim), Pia Mankertz (SC Alstertal-Langenhorn), Jenny Menz (TuS Jena / SV Halle), Friederike Moderegger (NB Oberhausen), Anna-Lisa Rexroth (TV Hofheim), Katharina Schulte to Bühne (Hagener SV), Lea Vatthauer (Osnabrücker SC), Stephanie Wagner (TV Langen).

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