U16-Mädchen für großen Kampf belohnt18. Juli 2014

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Die U16-Mädchen des Deutschen Basketball Bundes haben zum Auftakt des Abschlusslehrgangs vor der Europameisterschaft in Talinn (Estland)  Selbstvertrauen getankt. In Lüttich (BEL) besiegte die Mannschaft von Alex Maerz die Gastgeberinnen dank eines großartigen Schlussspurtes mit 65:62 (16:14, 13:22, 16:11, 20:15). Alles überragende Spielerin war Satou Sabally mit 27 Punkten. Morgen um 16.00 Uhr kommt es an selber Stelle zur Revanche.

Satou Sabally, Leonie Schütter, Anna Lappenküper, Johanna Klug und Kira Barra bekamen von Beginn an das Vertrauen der Bundestrainerin, das sie im ersten Viertel zurückzahlten. Die DBB-Auswahl zeigte sich reboundstärker als zuletzt und agierte – zum Teil resultierend aus einem guten Passing Game – deutlich konsequenter und strukturierter zum Korb. Immer wieder zwangen die ING-DiBa-Korbjägerinnen die Gastgeberinnen zu Fouls. Belgien versuchte sein Glück mit schnellen Abschlüssen und hatte ebenfalls relativ häufig Erfolg damit. Dennoch waren es die deutschen Mädchen, die da erste Viertel mit einer 16:14-Führung beendeten.

Auch im zweiten Viertel schien es zunächst so, als ob die DBB-Auswahl weiter große Schritte Richtung Auftaktsieg machen. Die Führung wuchs auf 21:14 an, es folgte jedoch eine starke Phase der Belgierinnen, die die Partie innerhalb kurzer Zeit drehten. Die deutsche Mannschaft verlor etwas die Spannung in der Defense und sahen sich urplötzlich mit 21:23 hinten. Fine Böhmke (Foto) drehte die Partie zunächst wieder per Dreier auf 24:23, dennoch waren die Belgierinnen nun am Drücker. Immer wieder waren die Gastgeberinnen durch Dreier und Korbleger erfolgreich. Die deutschen Mädchen konnten in dieser Phase kaum Angriffe erfolgreich abschließen. Die belgische Mannschaft behielt die hohe Intensität im eigenen Spiel bei und führte zur Halbzeit dank eines starken zweiten Abschnittes mit 36:29.

In den ersten drei Minuten der zweiten Halbzeit kämpften sich die ING-DiBa-Korbjägerinnen wieder auf 35:36 heran. Es folgte jedoch erneut ein Tief der deutschen Mannschaft, das die Belgierinnen durch weiterhin hohe Intensität zur 45:40-Führung nutzten. Die Gastgeberinnen erhöhten kurze Zeit später sogar auf 47:40, Seraphina Asuamah-Kofoh und Theresa Simon per Dreier verkürzten jedoch kurz vor dem Schlussviertel erneut auf 45:47. Damit war die Partie zehn Minuten vor dem Ende vollkommen offen.

Im Schlussabschnitt spitzte sich das Duell dann von Minute zu Minute zu. 60 Sekunden vor Schluss sahen noch die Belgierinnen beim Stand von 62:58 wie die sicheren Siegerinnen aus. Alex Maerz nahm eine Auszeit, die fruchtete. Viele Ballgewinne und daraus resultierend erfolgreiche Abschlüsse brachten den DBB-Mädchen letztlich den knappen 65:62-Erfolg gegen einen starken Gegner.

“Das war heute sehr gut, ein Riesenschritt nach vorne! Wir waren in der Halbzeit nicht zufrieden, auch wenn wir noch dran waren. Wir haben aber in der ersten Hälfte nach einem guten Start wieder die nötige Konsequenz vermmissen lassen, dann aber gegen einen starken Gegner gut reagiert. Es geht bei uns darum, Kleinigkeiten immer weiter zu verbessern. Ich denke heute haben wir einiges dazugelernt”, resümierte die zufriedene Bundestrainerin Alex Maerz nach dem Spiel.

 

Für Deutschland spielten:

Seraphina Asuamah-Kofoh (Citybasket Recklinghausen/Metropol Girls, 2), Kira Barra (Bender Baskets Grünberg/Team Mittelhessen), Fine Böhmke (ChemCats Chemnitz, 3), Britta Daub (BG 74 Göttingen), Johanna Klug (TSV 1861 Nördlingen/Friendsfactory Baskets, 4),  Anna Lappenküper (Herner TC, 8),  Leonie Rosemeyer (Wolfpack Wolfenbüttel/Girls Baskets Bs-WF, 1), Satou Sabally (TuS Lichterfelde, 27), Leonie Schütter (TSV Hagen 1860/Phoenix Hagen Ladies, 11), Theresa Simon (BG Wolfenbüttel/Wolfpack Wolfenbüttel/Girls Baskets Bs-Wf, 6), Maria-Angelina Sola (Herner TC, 2), Anne Zipser (USC Heidelberg/Basket-Girls Rhein-Neckar, 1).

Länderspiele:
Samstag, 19. Juli 2014, 16.00 Uhr: Belgien – Deutschland in Lüttich

Montag, 21. Juli 2014, 18.00 Uhr: Deutschland – Niederlande, Glückauf Sporthalle Kamp-Lintfort
Dienstag, 22. Juli 2014, 11.15 Uhr: Deutschland – Niederlande, Glückauf Sporthalle Kamp-Lintfort (inoffiziell)

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