U16-Mädchen: Auftakterfolg bei der B-EM1. August 2013

Sieg für die deutschen U16-Mädchen zum Auftakt der B-Europameisterschaft in Matosinhos/Portugal! Im ersten Vorrundenspiel gewann die Mannschaft von Bundestrainerin Alexandra Maerz gegen Irland klar mit 88:38 (16:8, 28:10, 27:14, 17:6). Dabei zeigte sich Patricia Broßmann (Foto) als beste deutsche Punktesammlerin (21). Am Samstag geht es mit der Partie gegen Dänemark weiter.

Die erste deutsche “starting five” der EM setzte sich aus Luana Rodefeld, Leonie Schütter, Patricia Broßmann, Satou Sabally und Kira Barra zusammen. Für alle deutschen Spielerinnen mit Ausnahme von Broßmann war es die EM-Premiere. Dementsprechend aufgeregt begann die DBB-Auswahl, die nur zwei der ersten acht Würfe versenkte (5:6, 3. Min.). Maerz nahm eine schnelle Auszeit. In der Defense wurde es in der Folge besser, aber offensiv hatten die DBB-Mädchen anfangs kaum etwas zu bieten. Generell bewegte sich die Partie auf recht bescheidenem Niveau (9:6, 6. Min.). Doch schon bis zum Ende des ersten Spielabschnitts hatte Deutschland langsam die Initiative übernommen (16:8).

Es dauerte gerade einmal fünf Minuten im zweiten Viertel, bis das DBB-Team eine 33:12-Führung herausgeworfen und das Spiel praktisch entschieden hatte. Ein Klassenunterschied wurde deutlich, Irland hatte auch mit seiner unkonventionellen Art keinerlei Chance. Deutschland dominierte bei den Rebounds, war aber bis zur 17. Minute noch nicht ein einziges Mal an die Freiwurflinie getreten. Zum Seitenwechsel ging es nur noch um die Höhe des Erfolges (44:18). Maerz hatte da bereits all ihre zwölf Spielerinnen eingesetzt.

Über 57:21 (24. Min., Gröning) und 71:32 (30. Min., Broßmann) zog die DBB-Auswahl immer weiter davon, ließ Irland aber hin und wieder durch Leichtfertigkeiten zum Zug kommen. Es war das ideale Spiel zum Auftakt, jede Spielerin konnte ausgiebig EM-Luft schnuppern und sich daran gewöhnen. Im Schlussabschnitt blieb man dann “gnädig” mit den Irinnen. Eine echte Standortbestimmung war die Partie eher nicht. Da dürfte die kommende Begegnung gegen Dänemark schon von ganz anderem Kaliber sein. Dann darf man sich bestimmt keine 19 Ballverluste leisten.

“Das war ein typisches Auftaktspiel. Meine Mädchen waren sehr nervös und haben anfangs gar nicht gemerkt, wie überlegen sie sind. Wir haben noch sehr viele Fehler gemacht, die vonbesseren Gegnern bestraft werden. Wir müssen risikoreich spielen und auch den ein oder anderen Ballverlust einkalkulieren. Es waren aber auch wieder einige überflüssige dabei”, bilanzierte Bundestrainerin Alexandra Maerz, die dem Team vor dem nächsten Spiel möglichst die Nervosität nehmen möchte.

Für Deutschland spielten:
Luana Rodefeld (TSV 1883 Grünberg / Team Mittelhessen, 4), Johanne Gröning (ChemCats Chemnitz, 9), Leonie Schütter (TSV Hagen 1860, 17), Patricia Broßmann (ASV Moabit Basketball / TuS Lichterfelde, 21), Satou Sabally (TuS Lichterfelde, 4), Johanna Klug (TSV 1861 Nördlingen, 4), Annika Küper (Metropol Girls / Citybasket Recklinghausen, 5), Flavia Behrendt (MTV/BG Wolfenbüttel, 9), Sunniva Ferri (ASC Theresianum Mainz, 2), Laura Zdravevska (TSV 1883 Grünberg / Team Mittelhessen, 12), Kira Barra (TV 1872 Saarlouis), Anna Lappenküper (Herner Turn Club 1880, 1).

EM-Vorrundenspiele der DBB-Mädchen
Samstag, 3. August 2013, 19.30 Uhr: Deutschland – Dänemark
Montag, 5. August 2013, 21.45 Uhr: Deutschland – Portugal

Alle Infos, Spielpläne, Statistiken etc. finden Sie hier

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