Vierter Testspielsieg für A2-Herren23. Juni 2013

Die deutsche A2-Nationalmannschaft der Herren, die in wenigen Tagen als DBB/adh-Studenten-Nationalmannschaft an der Universiade im russischen Kasan teilnimmt (6.-17. Juli 2013), hat auch das zweite Testspiel gegen Rumänien gewonnen. In Trier gewann das Team von Bundestrainer Stolz nach dem 76:67 vom Vortag dieses Mal mit 70:59 (23:9, 15:10, 19:24, 13:16). Konstantin Klein war bester deutscher Korbschütze (13 Punkte). Weiter geht es für die DBB-Studenten ab kommenden Donnerstag beim Stankovic-Cup im chinesischen Lanzhou.

Ohne den angeschlagenen Jonas Wohlfarth-Bottermann, der geschont wurde, trat Deutschland an und begann mit Till-Joscha Jönke, Konstantin Klein (Foto), Stefan Schmidt, Mathis Mönninghoff und Johannes Voigtmann. Perfekter Start, denn nach eineinhalb Minuten und einem krachenden Voigtmann-Dunking hieß es 6:0 für Deutschland. Beim 11:1 nach vier Minuten flüchtete sich Rumänien bereits in die erste Auszeit. Der sehr stark beginnende Klein besorgte anschließend das 15:3, Ole Wendt und Schmidt (7 Rebounds im ersten Viertel) erhöhten den Vorsprung nach sieben Minuten gar auf 20:4. 23:9 hieß es dann nach den ersten zehn Minuten (Dreier Mönninghoff).

Es lief auch weiterhin richtig rund im deutschen Studententeam, das durch Voigtmann und Klein auf 30:9 erhöhte (14. Min.). Rumäniens Headcoach nahm eine weitere Auszeit, denn dieser Spielverlauf konnte ihm nicht gefallen. D0ch es blieb einseitig, zu überlegen präsentierten sich die ING-DiBa-Korbjäger (37:13, 18. Min.). Zum Seitenwechsel hatte Rumänien sich zumindest etwas “erholt” (38:19). Angesichts des scheinbar sicheren Vorsprungs ließen die Deutschen die Zügel zu Beginn des dritten Viertels etwas schleifen und gestatteten dem Gegner eine Resultatsverbesserung (41:24, 23. Min., 46:30, 26. Min.). Beim 49:35 wurde es Stolz zu bunt und er versuchte sein Team in einer Auszeit wachzurütteln. Rumänien war jetzt voll im Spiel und brachte die Gastgeber in Bedrängnis (49:37). Die DBB-Korbjäger rissen sich zusammen, ließen den Gegner nicht noch näher herankommen und hatten nach 30 Minuten immer noch alle Vorteile auf ihrer Seite (57:43). Antony Canty zeigte sich in dieser Phase sowohl an der Freiwurflinie als auch aus dem Feld sehr treffsicher.

Im Schlussabschnitt geriet der Erfolg der DBB-Studenten nicht mehr in Gefahr, auch wenn Rumänien nie aufsteckte und zum 64:53 verkürzte (35. Min.). Stolz setzte elf Akteure recht gleichmäßig ein und konnte noch einmal viele Inhalte und verschiedene Formationen testen. Dennoch war er natürlich nicht erfreut über das Nachlassen seiner Mannschaft nach der Pause (66:58, 39. Min.). “Das war insgesamt eine deutliche Steigerung gegenüber gestern. Die 1. Halbzeit haben wir dominiert, auch weil wir viel mehr innen gescort haben. Nach der Pause sind wir etwas nachlässig geworden und haben zu viele einfache Körbe zugelassen. Doch wir haben immer die Kontrolle behalten”, analysierte Olaf Stolz anschließend.

Für Deutschland spielten:
Anthony Canty (wechselt von den Eisbären Bremerhaven zu TBB Trier, 11), Till-Joscha Jönke (BG Illertal-Weißenhorn/ratiopharrm Ulm, 10), Florian Koch (Telekom Baskets Bonn, 4), Konstantin Klein (FRAPORT SKYLINERS, 13), Stefan Schmidt (wechselt von Bayreuth zu TBB Trier, 10), Mathis Mönninghoff (TBB Trier, 9), Dennis Kramer (University of San Diego/USA, 2), Peter Zeis (medi Bayreuth), Jonas Wohlfarth-Bottermann (wechselt von den Telekom Baskets Bonn zu ALBA Berlin), Johannes Voigtmann (FRAPORT SKYLINERS, 7), Ole Wendt (Phoenix Hagen, 4), und Malte Ziegenhagen (Hawai Pacific University/USA).

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