Mathias Fischer übernimmt A2-Herren13. März 2013

Mathias Fischer, Headcoach der LTi Gießen 46ers in der Beko BBL, wird im Sommer 2013 als Headcoach mit der deutschen A2-Nationalmannschaft zur Universiade im russischen Kasan reisen (6.-17. Juli 2013). Der Diplom-Basketball-Trainer übernimmt die Aufgabe vom neuen Herren-Bundestrainer Frank Menz, mit dem er künftig eng zusammen arbeiten wird.

„Mathias Fischer hat in den vergangenen Jahren bewiesen, dass er ein hervorragender Headcoach ist. Er hat sowohl Erfahrung in der Bundesliga und war zum Beispiel in Österreich mehrfach Trainer des Jahres. Großen Respekt habe ich auch davor, was Mathias mit seinem aktuellen Team in Gießen leistet. Trotz des stark reduzierten Kaders und einer ganz schwierigen finanziellen Situation tritt man dort nach wie vor geschlossen auf. Schon mehrfach war Mathias Assistenztrainer für den DBB. Jetzt ist es an der Zeit, ihm das Vertrauen als Headcoach zu geben“, so DBB-Vizepräsident Dr. Wolfgang Hilgert über den neuen A2-Bundestrainer.

Herren-Bundestrainer Frank Menz ist ebenfalls überzeugt von seinem neuen Kollegen: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Mathias, dessen erfolgreiche Entwicklung ich in den vergangenen Jahren verfolgt habe. Immer wenn ich ein Feedback von Spielern oder Trainerkollegen über Mathias bekommen habe, war das sehr positiv. Wir werden gemeinsam die ersten beiden Lehrgänge leiten. Dabei werde ich Mathias das DBB-Konzept vorstellen, ihm aber natürlich auch seine Freiheiten lassen. Wir haben tolle Spieler aus sehr talentierten Jahrgängen zur Verfügung. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir eine bestens geführte und starke A2 zur Universiade nach Kasan schicken können.“

Mathias Fischer selbst blickt voller Energie auf die interessante Aufgabe: „Ich bin – wie man als Basketballer sagt – ´voll heiß´ und freue mich sehr auf die große Herausforderung. Ich kann mich gut an die Universiade in Südkorea erinnern, als ich als Co-Trainer mit der A2 dabei sein durfte. Dort wird Basketball auf sehr hohem Niveau gespielt und der Austausch mit Athleten und Trainern ist eine ganz wichtige Erfahrung. Ich verstehe mich als eine Art Zuarbeiter für Frank Menz, der auch in erster Linie die Nominierung der Spieler vornehmen wird. Es wird sicher eine reizvolle Zusammenarbeit, ich habe spontan zugesagt und werde hochmotiviert sein.“

 

Vita Mathias Fischer

Mathias Fischer wurde am 30. Juli 1971 im polnischen Cosel geboren. In Bonn machte er 1991 sein Abitur, dem sich ein Diplomsport-Studium an der Deutschen Sporthochschule in Köln anschloss. Von 2003-2005 absolvierte er zudem ein Studium an der Trainer-Akademie in Köln mit dem Abschluss als staatlich anerkannter Diplom-Basketball-Trainer.

Als aktiver Spieler agierte Mathias Fischer mit Arved Kramer und Eric Taylor im Bonner Zweitligateam. Auf dem Spielfeld bekleidete der 1,88-m-Mann entweder die Position des Spielmachers oder die des Shootingguards. Als Trainer begann er bei Fortuna Bonn und beim damaligen Damen-Zweitligisten BG Rentrop Bonn (Assistent von Headcoach Anna Stamberger). Fischer fungierte anschließend als Assistenztrainer beim Herren-Zweitligisten TV Rhöndorf und war während der gesamten Zeit auch intensiv im Nachwuchsbereich tätig. Er war Co-Trainer bei der deutschen U20-Nationalmannschaft (2000-2001, 2002-2003) und bei der A2 (2001-2002, 2003-2004). Des Weiteren assistierte er in der Bundesliga-Saison 2003/2004 bei Brandt Hagen und 2004/2005 bei RheinEnergie Köln.

Seine Karriere als Cheftrainer begann Mathias Fischer in der Saison 2006/2007 als Nationaltrainer von Luxemburg (2. Platz bei den „Spielen der kleinen Länder“). In der Spielzeit 2007/2008 war er für die Black Star Mersch (Luxemburg) verantwortlich. Danach zog es ihn in den Süden nach Österreich in die ADMIRAL Basketball Bundesliga (ABL).

Nach einer Saison bei den Kelag Wörthersee Piraten Klagenfurt (2008/2009) stand Mathias Fischer drei Spielzeiten bei den Allianz Swans Gmunden unter Vertrag. 2010 wurde er zum ersten Mal zum Trainer des Jahres gewählt, nachdem seine Mannschaft neben der Meisterschaft auch den österreichischen Pokal gewann. 2011 gewann Mathias Fischer neben dem Supercup erneut den Pokal und scheiterte erst im Finale im Kampf um die Meisterschaft. In seinem Abschlussjahr bei Gmunden gewannen die Swans noch den Pokal sowie den Supercup und Mathias Fischer wurde erneut als Trainer des Jahres ausgezeichnet.

Zur Spielzeit 2012/2013 wurde Mathias Fischer als Headcoach von den LTi Gießen 46ers verpflichtet und hatte dort anfangs auch guten Erfolg. Die finanzielle Schieflage des Traditionsvereines sorgte jedoch dafür, dass mehrere Punktabzüge verhängt wurden und zahlreiche Leistungsträger abgegeben werden mussten. Daher liegt man aussichtslos am Tabellenende der Beko BBL.

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