Deutschland gewinnt Vier-Nationen-Cup in Münster3. August 2011

Tolles Spiel des Menz-Teams gegen Brasilien – Deutschland reist am Samstag zur Universiade nach China

Die deutsche A2-Nationalmannschaft hat den Vier-Nationen-Cup in Münster gewonnen! Das Team von DBB-Bundestrainer Frank Menz gewann mit 74:47 (20:19, 23.8, 20:10, 11:10) gegen die Auswahl Brasiliens, die bei der Universiade in China Vorrunden-Gegner des DBB-Teams ist. Deutschland zeigte eine tolle Leistung und sicherte sich gegen die athletischen Brasilianer einen nur im ersten Viertel gefährdeten Sieg. Beste Werfer der ausgeglichenen deutschen Mannschaften waren heute Philipp Heyden (12), Oskar Faßler (Foto, 10) und Akeem Vargas (10).

Bastian Doreth, Karsten Tadda, Andreas Seiferth, Philipp Heyden und Johannes Lischka begannen für die deutsche Mannschaft, die bereits im ersten Angriff der Brasilianer mit deren enormer Athletik konfrontiert wurde. Mellos Dunk beantwortete Lischka auf der Gegenseite – allerdings dominierte nach munterem Beginn zunächst die Verteidigung. Das DBB-Team musste zwei schmerzhafte Distanzwürfe der quirligen Brasilianer hinnehmen, aber Tadda hielt seine Farben mit einem sehenswerten Dreipunktspiel in der Partie (6:11, 5. Min.). Deutschland gelang es nun, die Brasilianer durch Penetration zum Korb zu Fouls zu zwingen und so Punkt für Punkt von der Linie aufzuholen. Nach Vargas und Faßlers erfolgreichen Dreipunktewürfen hatten die ING-DiBa-Korbjäger unter dem Jubel der gut 600 Zuschauer die Begegnung gedreht und die Führung erobert (18:17). Vor der Viertelpause ging es auf beiden Seiten hoch her – Schmidt traf mit dem Buzzer zum 20:19.

Frank Menz stellte sein Team zu Beginn des zweiten Spielabschnitts noch einmal explizit auf die spielstarken Brasilianer ein und hatte Erfolg: Die Verteidigung des DBB-Teams stand nun hervorragend, und auch offensiv fand Deutschland den freien Mann, der aus der Distanz traf (Faßler, Doreth, 27:21, 13. Min.). Jonas Wohlfarth-Bottermann dominierte die Bretter und zeichnete sich für den Dunk des Tages und wichtige Rebounds verantwortlich. Die deutsche Mannschaft kaufte Brasilien nun komplett den Schneid ab und erspielte sich so nach 17 Spielminuten erstmals eine zweistellige Führung (33:22, Faßler). Der brasilianische Trainer Walter Roese schickte verschiedenste Aufstellung auf das Münsteraner Parkett – doch keine konnte die stark aufspielenden Deutschen stoppen. Vor dem Seitenwechsel lag das Menz-Team dank eines extrem starken zweiten Viertels deutlich mit 43:27 vorne.

Vier Punkte von Tom Spöler eröffneten den dritten Spielabschnitt und auch Doreth war nun “on fire” (52:21, 24. Min.). Trotz der mittlerweile deutlichen Führung hielt Deutschland die Intensität in der Verteidigung aufrecht und erzwang so weiter Ballverluste der nun sichtlich entnervten Brasilianer. Die deutsche Mannschaft spielte souverän und hatte viele Spieler, die offensiv Verantwortung übernahmen. Vor den letzten zehn Spielminuten hatte sich Deutschland ein beruhigendes Polster erspielt – beim Stand von 63:37 ging es in den Schlussabschnitt.

Die beeindruckende Verteidigung gegen die in diesem Turnier so extrem athletisch auftretenden Brasilianer stand auch im letzten Viertel. Deutschland zeigte hohe Intensität unter den Körben und gab Brasilien kaum Chancen. Im Angriff lief der Ball trotz vieler Wechsel hervorragend: Heyden traf nach Vargas-Pass zum 67:40 (32. Min.). Blanchard Obiango, der nicht mit zur Universiade fährt und als letzter Spieler von Bundestrainer Frank Menz aus dem Aufgebot gestrichen wurde, bekam noch einmal Spielminuten und nutzte diese zu guten Aktionen. Das DBB-Team gewann souverän mit 74:47 und sicherte sich damit den Turnier-Sieg beim Vier-Nationen-Cup 2011 in Münster.

„Ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft und den drei Spielen hier in Münster vor dem tollen Publikum“, so Bundestrainer Frank Menz nach Spielende. „Die Jungs haben sich kontinuierlich gesteigert und sich gegen die starken Gegner gut präsentiert. Das Turnier hier hatte ein tolles Niveau und war die perfekte Vorbereitung auf die Universiade.“

Für Deutschland spielten:

Bastian Doreth (FC Bayern München, 8), Oskar Faßler (TBB Trier, 10), Philipp Heyden (Mitteldeutscher BC, 12), Johannes Lischka (EnBW Ludwigsburg, 4), Blanchard Obiango (Crailsheim Merlins, 2), Stefan Schmidt (BBC Bayreuth, 6), Andreas Seiferth (TBB Trier, 4), Nicolai Simon (Walter Tigers Tübingen, 5), Tom Spöler (BBC Bayreuth, 4), Karsten Tadda (TSV Breitengüßbach/Brose Baskets Bamberg, 7), Akeem Vargas (Walter Tigers Tübingen, 10) und Jonas Wohlfarth-Bottermann (Telekom Baskets Bonn, 6).

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