A2-Team verliert Universiade-Viertelfinale20. August 2011

Titelverteidiger und Top-Favorit Serbien zu wurfstark für Deutschland – Menz-Team nun um die Plätze 5-8
Die deutsche A2-Nationalmannschaft hat ihr Viertelfinale bei der Universiade im chinesischen Shenzhen verloren. Gegen den Titelverteidiger der Studenten-Weltspiele und den diesjährigen Top-Favoriten spielte die Mannschaft von DBB-Bundestrainer Frank Menz eine tolle erste Halbzeit, musste am Ende aber in die 55:77 (20:12, 13:23, 10:22, 12:20)-Niederlage einwilligen. Bester Werfer für Deutschland waren Johannes Lischka mit 14 Punkten und Oskar Faßler (Foto) mit 10 Punkten.

Deutschland startete furios in das Universiade-Viertelfinale und kaufte den favorisierten Serben, die vom ehemaligen ALBA Berlin Trainer Luca Pavicevic gecoacht wurden, früh den Schnei ab. Die Verteidigung der Spieler von Bundestrainer Frank Menz stand exzellent und gestattete Serbien kaum Freiräume. Offensiv überzeugte vor allem Oskar Faßler, der immer wieder beherzt zum Korb zog oder aus der Distanz erfolgreich war. Nach zehn tollen Minuten führte Deutschland ebenso überraschend wie verdient mit 20:12.

Serbien kam im zweiten Spielabschnitt etwas besser in die Partie und konnte vor allem aus der Distanz überzeugen. Deutschland hielt in Person von Fassler und Simon dagegen, sah seine Führung aber Punkt für Punkt schwinden. Zum Seitenwechsel waren es die Serben, die dank des überragend agierenden Nikola Dragovic in Führung lagen (33:35). Die deutsche Mannschaft war aber dennoch voll im Soll und dank ihrer großartigen Verteidigungsleistung weiter im Spiel.

Die Auswahl Serbien kam es gelegen, dass die deutsche Mannschaft zu Beginn des dritten Viertels offensiv Probleme hatte. Kaum ein offener Wurf wollte fallen – auf der anderen Seite bei den Serben sah dies leider anders aus: Selbst schwierigste Würfe zum Ende der Shot Clock fielen und so konnten sich die Titelverteidiger immer weiter absetzen.

Johannes Lischka konnte in der zweiten Halbzeit immer wieder für Deutschland punkten, doch seine Aktionen reichten am Ende nicht, um noch einmal eine Aufholjagd einzuleiten. Serbien agierte clever, traf traumwandlerisch sicher aus der Distanz (11 von 22 Würfen) und fügte dem DBB-Team so die bittere 55:77-Niederlage zu. Morgen spielt Deutschland gegen Finnland um das Spiel um Platz Fünf.

Bundestrainer Frank Menz kommentierte die Viertelfinal-Partie wie folgt: „Leider haben wir heute unsere erste Niederlage bei der Universiade hinnehmen müssen. Meine Mannschaft hat eine tolle erste Halbzeit gespielt und gegen die extrem starken Serben sehr gut verteidigt. Gegen dieses Top-Team hätten wir alle einen überragenden Tag haben müssen und dies war leider nicht der Fall. Wir hoffen, dass dies dennoch die einzige Niederlage bei der Universiade bleibt und wir die letzten beiden schweren Spiele gewinnen können.“

In einem möglichen Spiel um Platz Fünf könnte Deutschland sogar auf die USA treffen, die überraschend ihr Viertelfinale gegen Litauen verloren.

Für Deutschland spielten:
Kai Barth (USC Heidelberg), Bastian Doreth (FC Bayern München, 3), Oskar Faßler (TBB Trier, 10), Philipp Heyden (Mitteldeutscher BC, 2), Johannes Lischka (EnBW Ludwigsburg, 12), Stefan Schmidt (BBC Bayreuth, 3), Andreas Seiferth (TBB Trier, 4), Nicolai Simon (Walter Tigers Tübingen, 8), Tom Spöler (BBC Bayreuth, 3), Karsten Tadda (TSV Breitengüßbach/Brose Baskets Bamberg, 6), Akeem Vargas (Walter Tigers Tübingen) und Jonas Wohlfarth-Bottermann (Telekom Baskets Bonn, 4).

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