A2-Herren mit zweitem Sieg gegen DBB-U203. Juli 2011

U20-Team vor der Pause die bessere Mannschaft
Die A2-Herren haben auch im zweiten Testspiel gegen die U20-Nationalmannschaft ihre “Ehre” verteidigt. Im Bundesleistungszentrum Kienbaum bei Berlin gewann das wieder von Bundestrainer Frank Menz betreute Universiade-Team mit 72:63 (14:13, 12:20, 20:10, 26:21). Die “Youngster” wurden erneut von Robert Bauer und Helmut Wolf gecoacht und dominierten die Partie vor dem Seitenwechsel sogar.

Für die A2 starteten Bastian Doreth, Karsten Tadda, Johannes Lischka (Foto), Stefan Schmidt und Jonas Wohlfarth-Bottermann, bei der U20 begannen Ole Wendt, Mathis Mönninghoff, Patrick Heckmann, Danilo Barthel und Daniel Theis. Die 2:0-Führung der U20 durch Theis konterte Tadda mit zwei Dreiern. Nach dem 6:6-Ausgleich durch Barthel passierte längere Zeit nichts, zumindest nichts Zähbares auf dem Scoreboard. Beide Teams vergaben zahlreiche Chancen, und erst in der sechsten Minute erzielte Lischka mit zwei Freiwurftreffern die nächsten Punkte (8:6 für die A2). Im Gegensatz zur Partie vom Vortag gelang es der A2 nicht, sich im ersten Viertel einen größeren Vorsprung zu erspielen. Die U20 glich erneut aus, als Dennis Ogbe zum 10:10 traf (8. Min.). Dennis Kramer netzte sogar zum 10:12 aus Sicht der A2 ein, nur noch eine halbe Minute war da im ersten Viertel zu spielen. Doch erneut folgte prompt die Antwort, dieses Mal per Dreier von Tom Spöler. Zur Viertelpause lag das A2-Team knapp vorne (14:12).

Auch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts gelang es den jüngeren ING-DiBa-Korbjägern, die Zahl der Ballverluste sehr niedrig zu halten, während die A2-Spieler nicht so gut auf das Spielgerät “aufpassten”. Daher nützte ihnen auch die sehr ordentliche Wurfquote von über 50 Prozent wenig. Beim 16:22 (14. Min.) waren die Universiade-Starter richtig in Schwierigkeiten, die U20 hatte offenbar Blut geleckt. Der Dreier von Mönninghoff zum 20:27 (17. Min.) setzte den guten Lauf der Jüngeren fort. Man merkte deutlich, dass die U20 weitaus eingespielter als die A2 ist. Ein nun stark aufspielender Niels Giffey hielt die U20 vorne (23:31, 17. Min.), während auf Seite der A2 Lischka die meisten Aktionen setzte (26:31, 18. Min.). Zum Seitenwechsel blieb es beim Vorsprung der U20-Auswahl (26:32).

Auch der Anfang des dritten Viertels wurde von der U20 bestimmt (28:37, Dunking Theis, 22. Min.). Auch bei den Rebounds lagen die “Young Guns” überraschend vorne. Die pausierenden Spieler (Nicolai Simon, Philipp Heyden, Akeem Vargas)  fehlten der A2, die aber jetzt zu einer Aufholjagd ansetzte. Wohlfarth-Bottermann brachte seine Mannschaft in der 25. Minute auf 36:39 heran. Noch einmal konnte Malte Ziegenhagen einen Dreier für die U20 versenken, aber dann übernahmen die A2-Korbjäger das Kommando. Nach dem Dreier von Maurice Stuckey zum 41:42 (28. Min.) brachte Blanchard Obiango die A2 per Tip-in zum 44:42 in Front (29. Min.). Mit 46:42 ging es in den Schlussabschnitt.

Tadda baute den Vorsprung mit seinem dritten Dreier auf 49:42 aus (32. Min.), und eine Minute später hatte Lischka zum 52:44 getroffen. Die A2 schien nun einem doch noch sicheren Erfolg entgegen zu streben, während sich die U20 vom gesteigerten Druck des Gegners beeindruckt zeigte. Lischka zeichnete auch für das 56:48 fünf Minuten vor dem Ende verantworlich, der Dreier von Kai Barth bedeutete das 61:50 (37. Min.) und damit eine Art Vorentscheidung. Zwei schnelle Dreier von Heckmann brachten die U20 zwar noch einmal auf 64:56 heran, aber die verbleibende Spielzeit reichte nicht mehr aus, um die A2 noch einmal zu gefährden.

“Es war heute ein hervorragendes Spiel. Die U20 hat als echtes Team sehr gut zusammen gespielt und nur wenig Ballverluste gegen robustere und bis zu fünf Jahren ältere Gegenspieler zugelassen. Bei der A2 hat man gesehen, dass nach der bisher kurzen Vorbereitung noch Einiges fehlt, aber das Comeback in der zweiten Hälfte hat mir gefallen. Die Spieler haben sich zusammengerissen, mussten aber Alles geben um zu gewinnen. Insgesamt war das hier eine sehr gute Maßnahme für beide Mannschaften”, meinte Frank Menz nach der Begegnung.

Für das DBB-A2-Team spielten:
Kai Barth (USC Heidelberg, 3), Bastian Doreth (FC Bayern München, 3), Erik Land (TSV Breitengüßbach/Brose Baskets Bamberg), Johannes Lischka (EnBW Ludwigsburg,14), Blanchard Obiango (Crailsheim Merlins, 4), Stefan Schmidt (BBC Bayreuth), Andreas Seiferth (ALBA Berlin, 10), Tom Spöler (BBC Bayreuth, 9), Maurice Stuckey (TSV Breitengüßbach/Brose Baskets Bamberg, 4), Karsten Tadda (TSV Breitengüßbach/Brose Baskets Bamberg, 17), Jonas Wohlfarth-Bottermann (Telekom Baskets Bonn, 2), Maik Zirbes (TBB Trier, 4).

Für das DBB-U20-Team spielten:
Danilo Barthel (SG Kirchheim / USC Heidelberg, 4), Niels Giffey (University of Connecticut, 10), Patrick Heckmann (ASC Theresianum Mainz/TV Langen, 12), Michael Kessens (Espoire Cholet/FRA), Dennis Kramer (University of San Diego, 8), Mathis Mönnninghoff (Gonzaga University, 6), Dennis Ogbe (Tennesee Tech University, 7), Falko Theilig (Eintracht Frankfurt / Deutsche Bank Skyliners, 1), Daniel Theis (Spot Up Medien Baskets Braunschweig / New Yorker Phantoms Braunschweig, 8), Johannes Voigtmann (Funkwerk Baskets Science City Jena, 4), Ole Wendt (Paderborn Baskets), Malte Ziegenhagen (Tulane University, 3).

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