A2-Herren verpassen Viertelfinale12. Juli 2013

Die deutsche A2-Nationalmannschaft hat bei der Universiade den Einzug in das Viertelfinale verpasst. Gegen die favorisierten russischen Gastgeber unterlag das Team von Bundestrainer Olaf Stolz trotz guter kämpferischer Leistung mit 52:80 (7:15, 15:22, 16:23, 14:20). Die deutsche Mannschaft spielt nach dem morgigen Ruhetag dann ab Sonntag um die Plätze 9-12. In der heutigen Begegnung war Konstantin Klein (Foto) der bester Werfer im DBB-/adh-Team.

In dieses entscheidende Spiel um den Einzug ins Viertelfinale startete DBB-Bundestrainer Olaf Stolz wie gewohnt mit Ole Wendt, Konstantin Klein, Mathis Mönninghoff, Stefan Schmidt und Jonas Wohlfarth-Bottermann. Die Favoritenrolle lag bei den Gastgebern aus Russland und die Freiheit, als Außenseiter ohne Druck aufspielen zu können beflügelte die deutsche Mannschaft sichtlich. Klein und Schmidt setzten in der Offensive Akzente und die Verteidigung Deutschlands agierte stark: nach sechs Spielminuten stand es 7:7. Im weiteren Verlauf des Anfangsviertel kam Russland dann etwas besser in die Partie; das DBB-/adh-Team geriet in Rückstand und lag zur Viertelpause mit 7:15 zurück.

Auch im zweiten Spielabschnitt hielt sich die deutsche Mannschaft wacker, wenn man bedenkt, dass die Russen alle bisherigen Gegner mit mindestens 60 Punkten Differenz besiegt hatte. Canty, Wendt und Mönninghoff trafen und verkürzten den Rückstand wieder (14:19, 13. Min.). Russland spielte dann aber seine ganze Routine aus und schaffte es, seine Führung vor beeindruckender und lauter Kulisse zur Halbzeit wieder zu vergrößern. Die ING-DiBa-Korbjäger lagen mit 22:37 zurück, waren aber angesichts ihrer tollen kämpferischen Leistung noch im Spiel.

Gastgeber Russland gibt sich keine Blöße

Nach dem Seitenwechsel war die russische Auswahl bemüht, die Begegnung schnell vorzuentscheiden. Deutschland versuchte mit seinen Mitteln dagegen zu halten, doch die Russen waren zu abgezockt und treffsicher. Beim Stand von 30:51 (25. Min.) war klar, dass der Gastgeber auf dem Weg ins Viertelfinale nicht lange fackeln würde, auch wenn Kapitän Mönninghoff mit seinen Distanzwürfen gefährlich blieb. Vor Beginn der letzten zehn Minuten bestätigte Russland seine Ausnahmestellung bei dieser Universiade; Deutschland zeigte sich wacker, aber nicht schlagfertig genug (38:60).

Mit einem erfolgreichen Distanzwurf starteten die Gastgeber in den Schlussabschnitt und machten damit unmissverständlich klar, dass sie sich auch diese Partie nicht mehr nehmen lassen würden. Die Begegnung war entschieden und Deutschland haderte mit dem knappen Auftaktsieg, der sie um die Chance, bei der Universiade im Viertelfinale zu spielen gebracht hatte. Die russische Mannschaft spielte auf einem anderen Level und fügte dem DBB-/adh-Team am Ende eine 52:80-Niederlage zu. Deutschland, das sich im Verlauf der Universiade als Mannschaft fand und kontinuierlich steigerte, spielt ab Sonntag um die Plätze 9-12.

DBB-Bundestrainer Olaf Stolz sagte nach dem Spiel: “Wir waren in der ersten Halbzeit bis auf die letzten zwei Minuten im Spiel, da wir leider sehr viele Turnover produziert hatten. Danach sind wir dem Rückstand hinterhergelaufen und mussten einige Pfiffe hinnehmen, die aus meiner Sicht nicht okay waren, aber daran haben wir uns dann auch aufgerieben. Wir haben selber viele Fehler gemacht und hatten eine schlechtere Wurfquote. Das sind dann die Dinge, die ein solches Spiel entscheiden. Zudem haben wir unsere Innenspieler nicht so gut eingesetzt, wie wir uns das vorgenommen haben. Russland ist sicherlich eine gute Mannschaft gegen die man verlieren kann. Leider haben wir uns heute nicht in bester Verfassung präsentiert, sonst wäre das Spiel knapper geworden.”

Für Deutschland spielten:
Anthony Canty (wechselt von den Eisbären Bremerhaven zu TBB Trier, 6), Till-Joscha Jönke (BG Illertal-Weißenhorn/ratiopharrm Ulm, 1), Florian Koch (Telekom Baskets Bonn), Konstantin Klein (FRAPORT SKYLINERS, 13), Stefan Schmidt (wechselt von Bayreuth zu TBB Trier, 5), Mathis Mönninghoff (TBB Trier, 10), Dennis Kramer (University of San Diego/USA), Peter Zeis (medi Bayreuth), Ole Wendt (Phoenix Hagen, 4), Jonas Wohlfarth-Bottermann (wechselt von Telekom Baskets Bonn zu ALBA Berlin, 5), Johannes Voigtmann (FRAPORT SKYLINERS, 8) und Malte Ziegenhagen (Hawai Pacific University/USA).

Weitere Informationen zur Universiade in Kazan sind auf der Event-Website zu finden.

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