A2-Herren schlagen die Türkei21. Juli 2007

Zerfahrenes und hektisches Spiel in Crailsheim vor 700 Zuschauern

Die deutsche A2-Nationalmannschaft hat erneut eine gute Leistung gezeigt und die Türkei geschlagen. In Crailsheim freuten sich Bundestrainer Frank Menz und seine Spieler über einen 81:73 (24:12, 20:30, 12:15, 25:16)-Erfolg. Die Partie hatte allerdings auch eine ganze Reihe negtiver Höhepunkte, denn die Schiedsrichter verteilten insgesamt sechs technische und zwei disqualifizierende Fouls – allesamt gegen die Türken. Der türkische Coach sprach nach der Begegnung von „comedy“ und meinte damit die seiner Meinung nach unzulängliche Leistung der Unparteiischen.

Die DBB-Truppe schaffte einen tollen Start und knüpfte damit nahtlos an die Vorstellungen der vergangenen Wochen an. Doch so leicht wollten sich die Türken nicht geschlagen geben. Angefeuert von rund 200 türkischen Fans in der mit rund 700 Zuschauern gut gefüllten Halle in Crailsheim kamen sie wieder auf, brachten sich dann aber durch die vielen Disziplinlosigkeiten nach dem Seitenwechsel um die Siegchance. Stark auf deutscher Seite agierten vor allem Godon Geib (Foto) und Yassin Idbihi.

Deutschland:
Sebastian Barth (TV Langen), Sebastian Betz (ratiopharm Ulm, 4), Gordon Geib (Bayer Giants Leverkusen, 21), Yassin Idbihi (RheinEnergie Köln, 19/11 Rebounds), Jan Lipke (ohne Verein, 2), Dirk Mädrich (SIGBASKET Straßbourg/Frankreich, 7), Jermain Raffington (Chemnitz 99ers, 5), Heiko Schaffartzik (ohne Verein, dnp), Flavio Stückemann (New Yorker Phantoms Braunschweig), Max Weber (ohne Verein, 4), Moritz Wohlers (ohne Verein, 5), Philip Zwiener (ALBA Berlin, 14).

Weitere News

26. September 2017

DBB und BBL begrüßen Vorschlag der FIBA zur Terminproblematik

Konstruktiver und gesunder Kompromiss

26. September 2017

DBB-Schiedsrichter-Newsletter Nr. 106 / 26. September 2017

FIBA 3x3 Referee Course und Anpassungen in der 2-Mann-Technik

22. September 2017

Erklärung der FIBA:

"Weltweiter Wettkampf-Kalender wird sich nicht für zwei Euroleague-Spieltage ändern" - Gemeinsames Statement von Deutschland, Griechenland, Italien, Russland, Spanien und der Türkei