A2-Herren schlagen Tschechische Republik15. Juni 2013

Die deutsche A2-Nationalmannschaft – identisch mit der DBB-adh-Studenten-Nationalmannschaft – ist erfolgreich in den Universiade-Sommer gestartet. In Osnabrück gewann die Auswahl von Bundestrainer Olaf Stolz gegen die Tschechische Republik mit 74:61 (21:13, 20:19, 14:20, 19:9). Vor 300 Zuschauern in der OSC-Halle erzielte Antony Canty die meisten Punkte für Deutschland (17). Morgen kommt es in Münster zu einem weiteren Vergleich beider Teams (15.30 Uhr, Universitätssporthalle).

Ole Wendt, Konstantin Klein, Mathis Mönninghoff, Dennis Kramer und Jonas Wohlfarth-Bottermann schickte Stolz zu Beginn aufs Parkett. Mit viel Tempo auf beiden Seiten begann die Partie, die ersten deutschen Offensivaktionen setzte allesamt der zu ALBA Berlin wechselnde Center Wohlfarth-Bottermann (6:3, 3. Min.). Stolz wechselte früh durch und hielt so den Druck in der Defense hoch (13:6, Dreier Canty, 5. Min.). Das gelang auch in den Folgeminuten gut, Deutschland baute den Vorsprung aus (19:10, 8. Min.). Voigtmanns mächtiger Dunking erfreute das Publikum, das im ersten Viertel einiges geboten bekam (21:13). Alle ING-DiBa-Korbjäger hatten da schon Spielzeit bekommen.

Als dann der deutsche Spielfluss anfangs des zweiten Spielabschnitts etwas ins Stocken geriet, bat der Bundestrainer schnell zu einer Auszeit (12. Min.). Der Gegner zeigte jetzt seine durchaus vorhandene Klasse, aber Mönninghoff und Kramer brachten Deutschland wieder auf Kurs (26:17, 13. Min.). Die Tschechen düpierten die deutsche Defense zwei Mal und kamen auf 27:21 heran (15. Min.). Christian Standhardinger bewies anschließend seine großen offensiven Fähigkeiten und traf zum 33:23 (16. Min.). Doch defensiv und bei den Rebounds fehlte es der DBB-Auswahl jetzt etwas an der Abstimmung, sodass die Tschechische Republik immer wieder gut ins Spiel kam (33:28, 18. Min.). Ganz kurz vor der Halbzeitsirene netzte Canty per Dreier zum 41:32 ein.

Mit neuem Schwung kam das DBB-Team aus den Kabinen (46:32, Voigtmann und Standhardinger). Aber die Osteuropäer wollten sich so einfach nicht ergeben und wehrten sich nach Kräften (46:39, 24. Min.). Der Dreier von Kramer zum 53:41 brachte willkommene Entlastung, wurde aber umgehend ebenfalls von “downtown” beantwortet (53:44, 16. Min.). Es blieb wie so oft im Basketball ein Spiel der Wellenlinien und in dieser Phase hatte die Tschechische Republik das Momentum auf ihrer Seite (53:50, 28. Min.). In schwierigen Minuten gegen eine tschechische Zonenverteidigung zeigte Standhardinger erneut seine “go to”-Qualitäten, aber die 24-Sekunden-Uhr war abgelaufen. Bis zum Ende des dritten Viertels hatte der Gegner die Begegnung weiter völlig ausgeglichen gestaltet (55:52).

Es blieb zäh in der deutschen Offense, auf die sich die Tschechen mittlerweile gut eingestellt hatten. So nahm ein Kopf-an-Kopf-Rennen seinen Lauf , für Spannung war gesorgt. Die Tschechen übernahmen die Führung per Dreier (55:56, 32. Min.), während die DBB-Akteure nach einem Rhythmus suchten. Cantys Dreier war Balsam, der Steal und Lay up von Klein ebenfalls (60:56, 33. Min.). Deutschland konnte sich wieder etwas Luft verschaffen, weil es jetzt vor allem defensiv wieder stimmte (63:56, 35. Min.). Peter Zeis in seinem ersten Länderspiel überhaupt war es dann, der per Dreier wieder für eine zweistellige deutsche Führung sorgte (66:56, 36. Min.). Jetzt war der Widerstand des Gegners gebrochen, Deutschlands Erfolg geriet in den Schlussminuten nicht mehr in Gefahr.

“In der ersten Halbzeit war es ein Spiel mit den üblichen Schwierigkeiten nach langem Training ohne Spiel. Vor allem im Rebound hatten wir da Schwierigkeiten. Im dritten Viertel mussten wir dann durch ein tiefes Loch und hatten keinen Rhythmus. Über verbesserte Defense hat es dann zum Sieg gereicht, obwohl wir den Ball zu selten nach innen gebracht haben. Es gibt noch eine Menge zu tun, aber wir müssen über solche Spiele besser werden. Insofern war es ein guter Test für uns”, meinte Olaf Stolz nach dem Spiel.

Für Deutschland spielten:
Anthony Canty (Eisbären Bremerhaven, 17), Till-Joscha Jönke (BG Illertal-Weißenhorn/ratiopharm Ulm, 2), Konstantin Klein (FRAPORT SKYLINERS, 2), Stefan Schmidt (wechselt von Bayreuth zu TBB Trier, 4), Mathis Mönninghoff (TBB Trier, 3), Dennis Kramer (University of San Diego/USA, 6), Peter Zeis (BBC Bayreuth, 3), Christian Standhardinger (University of Hawai at Manoa, 13), Jonas Wohlfarth-Bottermann (wechselt von den Telekom Baskets Bonn zu ALBA Berlin, 6), Johannes Voigtmann (FRAPORT SKYLINERS, 11), Ole Wendt (Phoenix Hagen, 6),und Malte Ziegenhagen (Hawai Pacific University/USA, 1).

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