Zwei Spiele, zwei Siege: Jetzt geht’s gegen die NBA-Stars2. August 2004

Hält die deutsche Erfolgsserie auch gegen das Dream Team an?

Die Spannung wächst, das Medienaufgebot wird riesig sein. Am Mittwoch treffen Bauermanns Basketballer auf Olympiasieger USA. Nach den beiden starken Vorstellungen gegen Estland (89:48) und den EM-Dritten aus Italien (85:77) steigt die Euphorie. Gelingt Nowitzki und Co. auch ein Triumph über die besten Korbjäger der Welt?

Bundestrainer Dirk Bauermann attestierte seiner Mannschaft nach dem Italien-Spiel „Stolz und Charakter“. Wenn jetzt noch das nötige Glück und ein großer Schluck Zielwasser hinzukommen, kann die Überraschung gegen das Dream Team gelingen. Allen Iverson, Tim Duncan und Kollegen können sich auf einen heißen Tanz gefasst machen. Deutschland konnte sich zwar nicht für die Olympischen Spiele in Athen qualifizieren, möchte sich und der mit 18.000 Zuschauern restlos ausverkauften Kölnarena aber beweisen, dass man im Konzert der Großen bestehen kann.

Viel wird am Mittwochabend um 20 Uhr von der Tagesform des deutschen Superstars Dirk Nowitzki abhängen. Mit 26 Punkten war er schon gegen Italien Top-Scorer. „Man konnte in der zweite Hälfte sehen, welche Bedeutung Dirk Nowitzki für uns hat“, sagte der Head Coach am Sonntag nach dem Sieg über Italien, als Nowitzki mit einer Leistungssteigerung sein Team zum Erfolg führte.

Am Dienstagabend um 20 Uhr können sich die ING-DiBa-Korbjäger noch einen letzten Eindruck von den Qualitäten und dem Leistungsstand der hochdekorierten Amerikaner verschaffen. Dann spielt die US-Truppe von Head Coach Larry Brown gegen Italien in der Kölnarena. Das letzte Testspiel auf amerikanischen Boden Jacksonville gegen Olympia-Gruppengegner Puerto Rico gewann die USA mit 96:71. Das junge Team (Durchschnittsalter 23,6 Jahre) nutzt das Drei-Länder-Turnier in Köln nicht nur zur Olympia-Vorbereitung.

Larry Brown möchte vor allem den Lernprozess seiner jungen Spieler fortführen. Außerdem finden die Amerikaner in Köln ähnliche Bedingungen vor wie in Athen. Auf europäischen Boden wird nicht das gesamte Publikum hinter ihnen stehen. Stattdessen spiele man in einem schwierigen Umfeld gegen große Teams, so Larry Brown am vergangenen Wochenende.

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