Team aus Mazedonien: Die Überraschung in diesem Sommer?19. August 2009

Mazedonien hat so recht keiner auf der Rechnung – Deutschlands Gegner am Freitag um 18.15 Uhr (live im DSF)

Mit viel Respekt wird in Europa seit einiger Zeit vom Basketballteam Mazedoniens gesprochen. Spätestens seit der erfolgreichen EM-Qualifikation in einer Gruppe mit Lettland, Portugal und Estland werden die Osteuropäer nicht mehr auf die leichte Schulter genommen. Aber so wirklich auf der Rechnung hat man sie dann doch nicht. Ideale Voraussetzungen für die Mannschaft von Trainer Jovica Arsic, in diesem Sommer für eine große Überraschung zu sorgen. Am Freitag, 21. August 2009 trifft die deutsche Mannschaft in ihrer Auftaktpartie des DBB-Supercups auf die Auswahl Mazedoniens (18.15 Uhr, live im DSF, hier gibt es Ticketinformationen).

Das Herz der Mazedonier ist Playmaker Vrbica Stefanov, der mit seinen 35 Jahren zwar nicht mehr der Schnellste ist, dafür aber eine ungeheure Erfahrung besitzt und nicht ersetzt werden kann. Das Team stellt eine Mischung dar aus älteren Spielern wie Todor Gecevski oder Pero Antic, ergänzt durch hoffnungsvolle Nachwuchsspieler wie Predrag Samardziski. Der X-Faktor im mazedonischen Team könnte Jeremiah Massey werden. Der 27-jährige Forward von Real Madrid kann mit seiner Athletik Spiele ganz alleine entscheiden. Schmerzlich vermisst wird Vlado Ilievski, der aufgrund einer Verletzung auf die EM verzichten muss. Alles in allem besitzen die Mazedonier genügend „Waffen“, um auch in der europäischen Spitze Spiele zu gewinnen. Größte Schwäche dürfte die mangelnde Tiefe auf der Playmaker-Position sein. Dort bekommen die Mazedonier regelmäßig große Probleme, wenn Stefanov eine Pause benötigt.

Offizielle Länderspiele zwischen Deutschland und Mazedonien gab es bisher nur zwei. In der EM-Qualifikation 2002/2003 gewann jeweils die DBB-Auswahl (80:74 in Ohrid, 86:78 in Koblenz) und qualifizierte sich für die EM in Schweden.

Der vorläufige Kader Mazedoniens:
 

NAME GEB. GRÖSSE POSITION VEREIN


Vrbica Stefanov 1973 188 G BC Menorca – ESP

Dimitar Mirakovski 1981 178 G BC Feni industri – MKD

Jane Petrovski 1985 182 G BC Grifoni – UKR

Aleksandar Dimitrovski 1980 196 G/F BC Rabotnicki – MKD

Darko Sokolov 1986 192 G BC MZT Skopje – MKD

Vojdan Stojanovski 1987 194 G BC Amak SP – MKD

Dime Tasovski 1980 202 F BC Rabotnicki – MKD

Todor Gecevski 1977 209 F/C BC Zadar – CRO

Pero Antic 1982 210 C BC Lokomotiv Rostov – RUS

Bojan Trajkovski 1986 206 F BC Rabotnicki – MKD

Pero Blazevski 1972 201 F BC MZT Skopje – MKD

Predrag Samardziski 1986 215 C BC FMP Zeleznik – SRB

Damjan Stojanovski 1987 195 G BC Amak SP – MKD

Riste Stefanov 1981 198 F BC Lucoil – BUL

Djeremaja Mejsi 1982 204 F BC Real Madrid – ESP

Kiril Nikolovski 1988 210 F/C BC Vardar – MKD

Darius Vashington 1985 189 G BC Galatasaray – TUR

Headcoach: Jovica Arsic

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