Mazedonien gewinnt den Supercup25. August 2013

Das letzte Spiel des Supercups wurde ein richtiges Finale, das Mazedonien dank eines starken Schlussviertels mit 84:93 (17:20, 24:21, 29:19, 14:33) für sich entschied. Mit dem Team von Trainer Ales Pipan und Bosnien & Herzegowina standen sich die beiden bisher ungeschlagenen Mannschaften des Turniers gegenüber. Vor allem Topscorer Gjorgji Chekovski (33 Punkte) stach aus dem Team des Siegers hervor. Er entschied letztendlich auch eine Partie mit vielen Führungswechseln.

Gjorgji Chekovski eröffnete die Punktejagd im Finale mit den ersten zwei Zählern für Bosnien. In der Anfangsphase wirkte sein Team präsenter und kam offensiv wie defensiv zu mehr Rebounds. Diese konnten dann wiederum zu leichten Punkten genutzt werden wie beim Fastbreak durch Persic (7:2, 4 Min.). Dedovic von Bayern München erhöhte kurz danach mit einem 2-Punkt-Sprungwurf auf 9:4. Bosnien und Herzegowina schien in seinen Aktionen gedankenschneller. Das merkt auch Mazedoniens Coach, der folgerichtig die erste Auszeit der Partie nahm. Und diese zeigte Wirkung: Nach schwachem Start kam seine Mannschaft nun besser im Spiel. So glich Ilievski per Freiwurf zum 13:13 aus (7:30 Min.). Bosnien zeigte nun zu viele Fehler. Fehlwürfe, Turnovers und zu wenig gewonnene zweite Bälle nutzte das Team um McCalebb zur 18:13-Führung (9 Min.). Mit der Pausensirene gelang dann aber Wright noch der Korbleger zum 17:20.

Die Anfangsphase des zweiten Abschnitts gehörte wieder Bosnien & Herzegowina. Mit Ablauf der 24 Sekunden traf Gordic aus der Distanz zum 24:23 (12 Min.). In der Folge entwickelte sich die Partie zu einem ausgeglichenen Spiel, wobei das Team um NBA-Star Teletovic deutlich mehr Rebounds holte als noch in der Startphase. Er war es auch der mit seinen ersten drei Punkten nach 15 Minuten das 34:27 erzielte. Anders als in seinen bisherigen Auftritten beim Supercup musste der 27-Jährige allerdings noch an seiner Zielgenauigkeit arbeiten (22%). Leistungsgerecht ging es so mit 41:41 in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie offen. Die Führung wechselte häufig und keines der Teams kann sich entscheidend absetzen. Mit zwei Dreiern innerhalb einer Minute meldete sich dann Teletovic zurück (51:48, 25:15 Min.). Kaum hat Mazedonien durch Brchkov einen 5-Punkte-Vorsprung herausgespielt (55:60, 28:30 Min.), glichen Sutalo (3 Punkte) und Dedovic (2 Punkte) aus. Dann kamen die Sekunden, die eine Vorentscheidung hätten sein können. 13 Sekunden vor dem Schlussviertel entschied der Schiedsrichter auf unsportliches Foul gegen Vlado Ilievski; Sutalo verwandelte einen Freiwurf. Kurz danach erneute zwei Freiwürfe für Bosnien (67:60). Mit der Pausensirene traf dann auch noch Kikanovic zum 70:60. Innerhalb weniger Sekunden führte Bosnien plötzlich deutlich.

Doch wer die Mazedonier jetzt schon abgeschrieben hatte, täuschte sich. Chekowski brachte sein Team mit einem gelungenen Dreier zurück in die Partie (74:70, 4:30 Min.). Jetzt lief Mazedoniens Nummer 14 heiß. Nach gelungenem Zweier brachte er wenige Sekunden später sein Team per Drei-Punktwurf wieder in Führung (74:75, 35 Min.). Die Partie entwickelte sich immer mehr zu einem packenden Finale. Dreier von Teletovic (77:77, 36 Min.) und Ilievski (77:80 und 77:83, 36:30 Min.) rissen die Zuschauer von ihren Plätzen. Mit dem Ilievskis drei Punkten zum 82:91 (39:45 Min.) war die Partie dann entschieden. Mazedonien siegte in einem offensiv starken Spiel mit 84:93 und ist damit Sieger des Supercups 2013.

Mazedonien
Aleksandar Kostoski, Vlado Ilievski 20, Darko Sokolov, Bo McCalebb 8, Vojdan Stojanovski 12, Damjan Stojanovski 6, Vladimir Brchkov 3, Todor Gecevski 6, Stojan Gjuroski, Gjorgij Chekovski 33, Predrag Samardziski 5, Bojan Krstevski.

Bosnien und Herezgowina
Muhamed Pasalic, Ante Masic, Andrija Stipanovic 2, Marko Sutalo 7, Zach Wright 8, Edin Bavcic 3, Nemanja Gordic 10, Elmedin Kikanovic 13, Mirza Teletovic 21, Dalibor Persic 2, Nihad Dedovic 18, Nedzad Sinanovic.

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