Klarer Erfolg gegen Estland macht Geschmack auf mehr30. Juli 2004

Über 6.000 Zuschauer in Trier feiern DBB-Team
Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft der Herren hat ihrem neuen Bundestrainer Dirk Bauermann zu Beginn seiner zweiten Amtszeit (nach 1994) einen erfolgreichen Einstand beschert. Vor mehr als 6.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena in Trier kam die DBB-Auswahl um den begeistert gefeierten Dirk Nowitzki zu einem 89:48 (25:11, 18:9, 24:19, 22:10)-Erfolg gegen Estland.

Die Partie begann flott (10:2, 4. Min.), besonders die DBB-Auswahl legte nach einem krachenden Dunk von Ademola Okulaja ordentlich los. Kurze Zeit später kam es zu einer ähnlich spektakulären Szene durch Steffen Hamann zum 12:5. Der erst seit zwei Tagen mit der Nationalmannschaft trainierende Dirk Nowitzki zeigte sich bereits gut integriert. Zum 21:9 steuerte der Forward bereits seinen 7. Punkt bei (9. Min.). Sehr zur Freude des tollen Publikums in Trier, das in der schmucken Arena wie ein Mann hinter ihrem Team stand. Das zeigte eine enorme Spielfreude und schöne Aktionen über mehrere Passstationen.

Estland, das einige etablierte Spieler wie Martin Müürsepp oder Gert Kullamäe nicht aufgeboten hatte, tat sich schwer gegen die motivierten ING-DiBa-Korbjäger und konnte zunächst lediglich von Nachlässigkeiten der deutschen Mannschaft profitieren. Coach Dirk Bauermann wechselte viel durch, was Mitte des 2. Viertels dazu führte, dass der Rhythmus etwas verloren ging. Doch ein überzeugender Ademola Okulaja brachte sein Team wieder auf die richtige Spur (33:16, 16. Min.). Auch ein Dirk Nowitzki war sich nicht zu schade, einem Ball am Spielfeldrand per Hechtsprung hinterher zu jagen. Zum Seitenwechsel lag das DBB-Team nach einem erneuten „Zwischenspurt“ mit 43:20 in Front.

Bei ihren Länderspiel-Comebacks nach einigen Jahren Abwesenheit rechtfertigten Robert Garrett und Denis Wucherer ihre Nominierungen und trugen ihren Teil zur deutschen Spielfreude bei. Beim 54:22 (24. Min.) bahnte sich eine deklassierende Niederlage für die Esten an. Zu groß war die körperliche, aber auch die technisch-taktische Überlegenheit der Deutschen. Und die DBB-Auswahl machte Einiges daraus und unterhielt das Publikum.

So kam „Rookie“ Jo Herber in der 26. Minute zu seinem Länderspiel-Debüt gegen die nun Zonenverteidigung spielenden Esten, die nie aufsteckten. Zu Beginn des Schlussviertels durften sich auch Johannes Strasser über seine Premiere im DBB-Trikot der A-Nationalmannschaft freuen. Der führte sich mit einem erfolgreichen Dreier zum 70:42 gleich bestens ein (31. Min.). Ansonsten plätscherte die Begegnung nun etwas vor sich hin. Deutschland spielte lange mit kaum einem Spieler aus der 1. Fünf, hielt Estland aber dennoch deutlich in Schach (78:45, 36. Min.).

Dirk Mädrich kam schließlich ebenfalls zu seinem ersten Länderspiel und vollstreckte wenige Sekunden später zum 80:47. Ebenso wie der letzte Debütant Gordon Geib, der auch nicht punktlos blieb. Alles in allem eine runde Sache, die das Publikum mit langem Beifall feierte.

Für Deutschland spielten: Ademola Okulaja 16, Robert Garrett 11, Denis Wucherer 10, Steffen Hamann 3, Nino Garris 13, Stephen Arigbabu 3, Patrick Femerling 3, Dirk Nowitzki 13, Dirk Mädrich 2, Johannes Strasser 6, Johannes Herber 3, Jan-Hendrik Jagla 5, Branko Klepac 3.
Bei Estland punkteten Tarmo Kikerpill (17) und Erki Kivinukk (10) am besten.

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