ING-DiBa-Korbjäger unterliegen Russland knapp30. August 2004

Dennoch das Halbfinale beim „World Cup“ in Istanbul erreicht
Die deutsche Herren-Nationalmannschaft hat beim „World Cup“ in Istanbul ihr zweites Spiel verloren. Das Team von Bundestrainer Dirk Bauermann unterlag Russland mit 77:80 (22:17, 20:17, 20:24, 15:22) vor erneut rund 2.000 Zuschauern in der Abdi Ikpeci Arena. Trotz der Niederlage erreichte die DBB-Auswahl das Halbfinale am kommenden Mittwoch. Wer der Gegner sein wird, klärt sich erst am morgigen Spieltag (Deutschland spielfrei).

Nach einem schnellen 1:9-Rückstand fand die deutsche Mannschaft schnell ins Spiel. Die „Bauermänner“ gingen konzentriert und strukturiert zu Werke und verursachten bei den von Sergej Babkov gecoachten Russen einige Probleme. Zum Seitenwechsel meinte DBB-Sportdirektor Wolfgang Brenscheidt dementsprechend: „Es sieht gut aus.“

Nach der Pause sorgten einige umstrittene Schiedsrichter-Entscheidungen zuungunsten der deutschen Mannschaft dafür; „dass wir unseren Rhythmus etwas verloren haben“ (Bundestrainer Dirk Bauermann). Im gleichen Maße, wie die ING-DiBa-Korbjäger jetzt gegen die russische Zonenverteidigung in der Wurfquote nachließen, legte der Gegner um den nun überragenden Vassili Karassev (ehemals ALBA Berlin) zu.

Die Partie war jetzt „hochklassig und spannend“ (Bauermann) mit dem letztlich besseren Ende für die Russen. Drei Sekunden vor dem Ende erkämpfte sich Nino Garris den Ball und passte sofort zu Johannes Herber weiter. Dessen Dreier gegen den Mann verfehlte aber mit der Schlusssirene hauchdünn sein Ziel. „Wir können sicher in vielen Bereichen noch besser werden. In dieser Phase macht es aber nichts, mal so ein Spiel zu verlieren. Das schützt uns davor, schon vor den wichtigen EM-Qualifikationsspielen abzuheben“, gewann Dirk Bauermann der Niederlage durchaus auch etwas Positives ab.

Für Deutschland spielten:
Demond Greene (11), Robert Garrett (14), Denis Wucherer (2), Steffen Hamann (9), Misan Nikagbatse (2, Foto), Stefano Garris (8), Stephen Arigbabu (6), Patrick Femerling (10), Dirk Mädrich (5), Johannes Herber (3), Jan Jagla (3), Branko Klepac (4).

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