Frankreich setzt sich europäische Krone auf22. September 2013

Nach unzähligen vielversprechenden, aber letztlich erfolglosen Anläufen ist Frankreich zum ersten Mal Basketball-Europameister. Mit einer 74:80-Niederlage gegen Deutschland in die Eurobasket 2013 gestartet und in der Zwischenrunde dem späteren Finalgegner Litauen noch 62:76 unterlegen, verstanden es die Franzosen, sich zum Ende des dreiwöchigen Turniers hin von Spiel zu Spiel zu steigern und zielgenau im Finale ihre Bestleistung abzurufen. Vor10.000 Zuschauern in ausverkauften Stozice-Arena von Ljubljana bezwangen die Franzosen Litauen 80:66. Erfolgreichste Werfer beim neuen Europameister waren Nicolas Batum (17), Boris Diaw (15) und Tony Parker (12) – bei den Litauern Linas Kleiza (20) und Mantas Kalnietis (19).

Die Franzosen suchten in den ersten Minuten die sicheren Punkte in der Zone und erspielten sich mit sieben frühen Punkten durch Nicholas Batum gegen die durch Linas Kleiza und Jonas Maciulis mit Dreiern erfolgreichen Litauer eine 15:10-Führung. Zum Ende des ersten Viertels drehte jedoch Kleiza mit acht Zählern in Folge das Momentum auf die Seite Litauens (19:22). Florent Pietrus brachte Frankreich mit drei Korblegern zurück ins Spiel, aber Linas Kleiza (16 Punkte in der ersten Hälfte) punktete munter weiter (29:29). Als der Power Forward für ein paar Minuten auf die Bank ging, verlor die litauische Offensive sofort an Durchschlagskraft, während bei den Franzosen Nicolas Batum (17 Punkte in der ersten Halbzeit) mit zwei Dreiern einen furiosen 17:3-Endspurt einleitete, den Antoine Diot mit einem Treffer aus ca. zehn Metern zum Halbzeitstand von 50:34 krönte.

Während die athletischeren Franzosen Litauen auch nach dem Seitenwechsel mit viel Bewegung und sicherem Passspiel vor größte Probleme stellten und mit elf Punkten durch Boris Diaw auf 64:43 erhöhten, fanden die Balten auf der anderen Seite gegen die starke französische Verteidigung überhaupt nicht ins Spiel und sammelten bis zur letzten Viertelpause (68:50) nicht einmal einen einzigen Offensivrebound (30:13 Rebounds für die Franzosen bis dahin). Drei Viertel lang der unauffällige, aber gleichwohl souveräne Regisseur, münzte Tony Parker seine Klasse im Schlussviertel auch in eigene Korberfolge um und wurde für seine Turnierleistung als MVP ausgezeichnet. Seit 2001 bei jeder Europameisterschaft für Frankreich auf dem Parkett, gelang dem Spielmacher bei seinem siebten EM-Turnier endlich der große Wurf. In die erste Fünf der Eurobasket 2013 wurden neben dem Franzosen Goran Dragic (Slowenien), Bojan Bogdanovic (Kroatien), Linas Kleiza (Litauen) und Marc Gasol (Spanien) gewählt.

Spanien sichert sich Bronze, Serbien das letzte WM-Ticket

Zuvor hatte Spanien das Spiel um den dritten Platz souverän mit 92:66 gegen Kroatien gewonnen. Sergio Llull war dabei mit 21 Punkten der Topscorer des Bronzemedaillengewinners, bei den unterlegenen Kroaten ragte Bojan Bogdanovic mit 22 Zählern heraus. Am Samstag hatte Slowenien das Spiel um Platz fünf 69:63 gegen die Ukraine gewonnen. Serbien sicherte sich mit 76:64 gegen Italien den siebten Platz und damit das letzte bei dieser EM vergebene WM-Ticket. Die in der Vorrunde als einziges Team ungeschlagen gebliebenen Italiener (5:0 Siege) haben hingegen dieses Ziel mit einer Bilanz von 1:5 Siegen in Zwischen- und Platzierungsrunde verpasst.

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