EuroBasket 2013, Tageszusammenfassung 5. Zwischenrundenspieltag15. September 2013

Am Sonntag wurde bei der Eurobasket 2013 in Slowenien der letzte Viertelfinalist aus der Zwischenrundengruppe E ermittelt. Eigentlich hatte Lettland hierfür die besten Karten in der Hand, denn die Balten mussten nur das bereits ausgeschiedene Belgien besiegen, um ins Viertelfinale einzuziehen. Aber die Belgier erwiesen sich als Spielverderber, gewannen 60:56 und verhalfen damit der Ukraine (63:70 gegen Litauen) zum Einzug in die nächste Runde. Serbien besiegte zum Abschluss des Spieltags Frankreich 77:65 und sicherte sich damit mit 4:1 Siegen den Gruppensieg vor Litauen (ebenfalls 4:1). Frankreich geht als Gruppendritter mit 3:2 Siegen ins Viertelfinale, die Ukraine als Vierter mit 2:3, während Belgien und Lettland mit jeweils 1:5 Siegen die Heimreise antreten.

In der von der ersten Minute an sehr körperbetont geführten Partie zwischen Serbien und Frankreich war vor allem Serbiens Center Nenad Krstic mit 19 Punkten (15 in der ersten Halbzeit) in seinem Element. Zwar hielt auf Seiten der Franzosen Alexis Ajinca mit 12 Punkten (10 in der ersten Halbzeit) zunächst wacker dagegen. Doch als der Center nach dem Seitenwechsel (38:31) mit Foulproblemen nur noch sporadisch auf dem Parkett stand, setzte sich Serbien Punkt um Punkt ab, zumal die französischen Schützen auch von außen (2/14 Dreier) nicht ihren besten Tag erwischten. Mit Nemanja Nedovic (17 Punkte, 5/8 Dreier) (14 Punkte, 2/3 Dreier) auch hier überlegen, schaukelten die Serben den 77:65-Sieg am Ende trotz einer katastrophalen Freiwurfquote (41 Prozent) mit 25:17 Rebounds recht locker nach Hause.

Belgien lässt Lettland scheitern, Litauen bezwingt die Ukraine

Vom Viertelfinaleinzug nur noch einen Sieg entfernt, verkrampfte Lettland im Spiel gegen Belgien und fand nie seinen Rhythmus (18 Ballverluste und 60 Prozent Freiwürfe). Die bereits ausgeschiedenen Belgier nahmen ihr Ziel, sich mit einem Sieg aus dem Turnier zu verabschieden, hingegen viel unbeschwerter in Angriff und stellten die Weichen dafür mit einem 9:0-Lauf im dritten Viertel zur 65:56-Führung. Sacha Massot war dabei nicht nur Belgiens Topscorer mit 14 Punkten, sondern stärkte seinem Team mit starker Defense auch in der eigenen Zone erfolgreich den Rücken. Bei den Letten punktete nur Center Rolands Freimanis (10 Punkte und 11 Rebounds) zweistellig.

Durch den belgischen Sieg bereits sicher im Viertelfinale, konnte die Ukraine im zweiten Spiel des Tages gegen Litauen unbeschwert aufspielen und tat das, angeführt vom quirligen Spielmacher Eugene Jeter (10 Punkte und 8 Assists) und Sergej Gladyr (18 Punkte, 5/11 Dreier) auch 39 Minuten lang (64:63). Doch als Litauens Topscorer Linas Kleiza eine Minute vor der Schlusssirene die litauische Führung mit einem Dreier auf 67:63 erhöhte, versagten den Ukrainern doch die Nerven: Nachdem Maxym Korniyenko und Sergej Gladyr von der Dreierlinie verworfen hatten, besiegelte ein Fehler beim Einwurf endgültig die ukrainische Niederlage (Endstand 70:63 für Litauen).

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