EuroBasket 2013, Tageszusammenfassung 4. Zwischenrundenspieltag14. September 2013

Wie tags zuvor in der Gruppe E haben sich am Samstag auch in der Zwischenrunden-Gruppe F drei Teams für das Viertelfinale der Eurobasket 2013 qualifiziert. Gastgeber Slowenien (3:1 Siege) löste sein Ticket mit einem fulminanten 73:65 über Griechenland und Kroatien (ebenfalls 3:1 Siege) mit einem 76:68 über Italien. Trotz ihrer zweiten Niederlage in Ljubljana haben jedoch auch die Italiener (2:2) ihren Platz im Viertelfinale schon sicher, weil sie selbst bei einer abschließenden Niederlage gegen Spanien (2:2) nicht mehr von Griechenland und Finnland (beide je 1:3) überholt werden können. Während Finnland nach einer 56:82-Niederlage gegen Spanien  bereits ausgeschieden ist, kann Griechenland am letzten Spieltag mit einem Sieg über Kroatien noch den Titelverteidiger Spanien aus dem Rennen werfen, wenn die Spanier gegen Italien sieglos bleiben.

Die mit über 10.000 wie eine Wand hinter hinter ihrem Team stehenden Zuschauern stehende Stozice-Arena peitschte den Gastgeber Slowenien auch im zweiten Zwischenrundenspiel zu einem beeindruckenden 73:65-Sieg über Griechenland. Spielmacher Goran Dragic präsentierte sich dabei mit 28 Punkten und 4 Assists erneut in bestechender Form und brachte Slowenien mit 11 frühen Punkten in Folge schnell 11:4 in Führung. Auch im weiteren Verlauf fand die bei dieser EM schon so oft und zurecht gelobte griechische Verteidigung keine Antwort auf den slowenischen Dreierhagel und vor allem auf die unzähligen Offensivrebounds (am Ende 21) der Gastgeber. Nach 27 Minuten führte Slowenien bereits 60:34. Fraglos geschockt, ließen sich die Griechen aber nie hängen und starteten, angeführt von Spielmacher Vasilis Spanoulis (21 Punkte, 8 Rebounds und 3 Assists) eine furiose Aufholjagd, die die Hellenen bis auf 64:55 heranbrachte, bevor Mirza Begic, Bostjan Nachbar und Goran Dragic den slowenischen Triumph unter Dach und Fach brachten.

Spanien wirft Finnen raus, Italien unterliegt Kroatien

Zwei Tage nach ihrer bitteren Niederlage gegen Griechenland zogen die ungeschlagen aus der Vorrunde nach Ljubljana gekommenen Italiener auch im zweiten Zwischenrundenspiel in Ljubljana gegen Kroatien mit 68:76 den Kürzeren. Dabei schienen sie die Begegnung in der ersten Hälfte (36:31) mit ihrer sich innen massiv zusammenziehenden Verteidigung noch zu kontrollieren, aber gegen die wie angestochen aus Kabine zurückkehrenden Kroaten kippte das Spiel im dritten Viertel innerhalb weniger Minuten. Mit vier Dreiern in Folge brachten Bojan Bogdanovic und Krunoslav Simon Kroatien 43:49 in Front. Beide waren mit 18 bzw. 14 Punkten und zusammen 6/12 Dreiern auch über die gesamte Partie gesehen die Matchwinner für Kroatien. Italien, das in Luigi Datome (24 Punkte und 7 Rebounds) nur einem konstanten Scorer hatte, erholte sich auch im Schlussviertel nicht mehr vom 9:26 verlorenen dritten Abschnitt.

Wie schon gegen Kroatien waren die Finnen auch gegen Spanien letztlich chancenlos. Immerhin rund 15 Minuten lang konnte das Team von Trainer Henrik Dettmann mit dem Titelverteidiger vor allem dank Petteri Koponen mithalten, der 12 Zähler zum 24:21 beisteuerte. Aber unbeeindruckt von dieser Einmann-Show des finnischen Spielmachers (am Ende 17 Punkte, 5 Rebounds und 4 Assists) begannen sich die Spanier mit besserer Chancenauswertung und einer klaren Überlegenheit bei den Rebounds schon gegen Ende der ersten Halbzeit abzusetzen. Als nach dem Seitenwechsel auch noch Spaniens Spielmacher Jose Calderon sein heißes Händchen entdeckte (5/7 Dreier, 23 Punkte), wurde der spanische Sieg mit 82:56 sogar noch überdeutlich.

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